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Kampf um Leben und Tod: Ein neues Gesetz verbietet Familie Owen ihren geliebten Hund

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 24. November 2014

Die Stadt Moreauville in Louisiana hat Rottweiler und Pit Bulls als bösartig eingestuft und per Gesetz die Haltung dieser Rassen verboten. Ein Gesetz, das für Familie Owen gesundheitliche Konsequenzen haben könnte.

Diese Gesichte aus Louisiana, USA klingt wirklich skurril. Die Stadt Moreauville hat per Gesetz erlassen, dass Rottweiler und Pit Bulls vom 1. Dezember 2014 an verboten sind. Und dieses Gesetz beinhaltet nicht nur die 'Neuanschaffung' dieser Hunderassen, sondern trifft besonders aktuelle Halter dieser Rassen. Diese wurden nämlich per öffentlichem Schreiben dazu aufgefordert, ihre Hunde bis zum 1. Dezember zu beseitigen. Sollten sie sich dieser Aufforderung widersetzen, würde die Stadt für die Beseitigung der Hunde sorgen.

Familie Owen aus Moreauville besitzt einen Pit Bull - Zeus. Zeus ist seit Jahren ein geliebtes Familienmitglied. Aber für Tochter O'Hara ist er vor allem eines: eine Therapie. Das junge Mädchen leidet nämlich an schweren Nackenproblemen, die nur mit einem Stützapparat zu ertragen sind und sitzt im Rollstuhl. Zeus und O'Hara verbindet ein besonderes Band. Der Hund spürt, wenn es dem Mädchen schlecht geht und bietet ihr Unterstützung.

​​Im Interview mit KALB-TV News Channel 5 sagte O'Hara: "Wenn ihm irgendwann was passiert, bricht für mich eine Welt zusammen. Sie müssen ihn mir schon aus meinen kalten, toten Händen reißen, um an ihn heran zu kommen."

Familie Owen ist alarmiert. Sie sehen mit dem Gesetz das Leben ihrer Tochter bedroht und wehren sich gegen die Vollstreckung. Keiner ihrer Nachbarn habe sich bisher von Zeus bedroht gefühlt, niemand habe sich über den Pit Bull beschwert. Die Familie kämpft um ihr Haustier, hat eine 'Rettet Zeus'-Aktion ins Leben gerufen.

Auf Facebook hat die Seite 'Saving Zeus' bereits über 20.000 Anhänger, bei Twitter​ diskutieren ebenfalls Tausende über den Hashtag #SaveZeus und eine Petition auf der Plattform 'MoveOn.org' hat bereits mehr als 140.000 Unterschriften gesammelt, um Zeus und sein Zuhause bei Familie Owen zu retten.

Durch die mediale Präsenz konnte die Familie bisher immerhin erreichen, dass in einer Stadtratsitzung in Moreauville am 8. Dezember erneut über das Gesetz diskutiert wird. Allerdings findet die Sitzung erst sieben Tage nach in Kraft treten des Gesetzes statt. Was in dieser Zeit mit Zeus und anderen Hunden passiert, ist ungewiss. Denn eigentlich hat die Stadt in ihrem Schreiben angekündigt, dass bei Zuwiderhandlung weitere Schritte zur 'Beseitigung der Hunde' unternommen würden.

Wir wünschen Familie Owen und besonders O'Hara weiterhin ganz viel Kraft. Wir hoffen, dass die Stadt ein Einsehen hat. Denn wie O'Hara im Interview sagt, "Nicht die Hunde, die Menschen angreifen und gewaltätiges Verhalten zeigen, sind böse, sondern deren Besitzer."

von Anne Walkowiak

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