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Warum und wie können Sie Ihrer Katze eine Freude machen?

von der Redaktion Veröffentlicht am 5. Februar 2015
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​Leckereien, Streicheln, Spielen... Sie können Ihre Katze auf vielerlei Arten verwöhnen. Welche Rolle spielt die Belohnung in Ihrer Beziehung zu Ihrem Stubentiger? Was können Sie ihm schenken, um ihm noch mehr Freude zu bereiten? Die Antwort mit Sandrine Otsmane, Verhaltensforscherin und Spezialistin der Mensch-Tier-Beziehung.

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Die Belohnung: eine Freude für Herrchen und Katze

Es heißt, sie seien unzähmbar, unvorhersehbar... und es stimmt, Katzen lassen sich nicht erziehen in dem Sinne, wie man Hunde dressieren kann. Der beste Beweis: Es gibt keine "Blindenkatzen" oder "Partnerkatzen". « Man lebt bei seiner Katze. Man ist ziemlich tolerant wenn man sein zu Hause mit einer Katze teilt, denn man kann ihr nicht viele Verbote verständlich machen », erklärt Sandrine Otsmane. Folglich macht die Erziehung durch Belohnung bei einer Katze eigentlich keinen Sinn. « Es kommt aber vor, dass Katzen das "Sitz machen" lernen. Sobald die Katze sich hinsetzt gibt Herrchen ihr eine Leckerei, dadurch wird sie dieses Verhalten mit etwas Positivem assoziieren und es wiederholen, in der Hoffnung, wieder eine Leckerei zu bekommen. Genau wie die Menschen brauchen auch die Tiere ein Gehalt, um motiviert zu werden » fügt die Verhaltensforscherin hinzu.

Die Belohnung ist bei Katzen also keine erzieherische Maßnahme. « Herrchen kommt abends von der Arbeit nach Hause und wird von seiner Katze schmusend empfangen. Resultat: Er macht seiner Miezekatze ihr Lieblingsfutter auf. Er beschert sich also selbst eine Freude, indem er seiner Katze eine Freude macht », so Sandrine Otsmane.

Wie können Sie Ihre Katze belohnen?

Leckereien

Wenn man von einer Belohnung spricht, denkt man sofort an Nahrung. Und das ist ganz natürlich, da es sich um ein primäres Bedürfnis der Katze handelt und diese, wenn sie nicht selbst in der Freiheit auf Jagd gehen kann, völlig von ihrem Herrchen abhängt um zu überleben. « Es wäre jedoch falsch zu sagen, dass die Katze ihr Herrchen nur liebt, weil er sie ernährt. Das erkennt man zum Beispiel daran, dass manche wohl genährten Katzen entscheiden, lieber in einem anderen Haus zu leben. Die Nahrung baut einen Bezug auf, aber sie ist nicht alles in der Beziehung. Katzen können im Freien herumspringen und somit ihr Herrchen wählen, im Gegensatz zu Hunden, deren Auslauf auf den eigenen Garten beschränkt ist », führt die Expertin fort. Trotz allem wissen zahlreiche Katzen die Futterbelohnung zweifelsohne zu schätzen.

​Sie können Ihre Schmusekatze zum Beispiel mit den FELIX Sensations® Crunchy Crumbles von unserem Partner Purina verwöhnen. Diese Mahlzeiten wurden aus zarten Häppchen mit Gelee zubereitet. Dabei wird Ihr Stubentiger dank der Knusperstückchen, die über die Mahlzeit gestreut werden, eine extra krosse Textur entdecken. Diese Rezepte voller Überraschungen sind in 4 Fisch-Geschmacksrichtungen (Lachs, Thunfisch, Seelachs, Sardine) und 4 Fleisch-Varianten (Rind, Huhn, Kaninchen, Lamm) erhältlich.

Spiele

Manche Katzen sind verspielter als andere, und somit besonders erpicht auf Spiele, die sie übrigens auch prompt einfordern. « Das sind Momente des Teilens und der Freude für Sie und Ihre Katze », bestätigt die Verhaltensforscherin. Dabei können Sie vom Basic- bis zum High-Tech-Spielzeug alles zum Einsatz bringen: « Ein schlichter Karton oder eine Feder, die man an einer Schnur befestigt und an einen Türgriff hängt, können eine Katze schon in höchste Aufregung versetzen », beschreibt Sandrine Otsmane. Sie können auch einen kleinen Laser kaufen und Ihre Katze damit in der Dunkelheit spielen lassen.

​Die Verhaltensforscherin empfiehlt ebenfalls Kong Spielzeug, das sehr attraktive Ideen für Katzen anbietet. So zum Beispiel das Kong Kickeroo, das den Jagdinstinkt Ihres Stubentigers weckt und seine Aufmerksamkeit mit feiner Katzenminze noch zusätzlich weckt. Ein Futterball ist wiederum eine tolle Möglichkeit, Spiel und Nahrung zu assoziieren: Sobald Ihre Mieze den Ball zum Rollen bringt verstreut dieser kleine Leckereien.
Es geht einfach darum, das Spielzeug zu finden, das Ihrer Katze Freude macht, denn nicht alle Katzen haben denselben Geschmack. « Es ist auch wichtig, die Spiele immer wieder zu erneuern », erinnert Sandrine Otsmane.

Vergessen Sie auch nicht, dass eine Wohnungskatze Aktivitäten und Stimulierungen braucht, andernfalls könnte sie langfristig an Verhaltensstörungen leiden. « Manche Katzenbesitzer verstecken den Katzenbaum irgendwo diskret in einer Ecke, weil er nicht ästhetisch ist. Aber Sie müssen daran denken, dass es für Ihre Katze wesentlich ist, aus dem Fenster schauen zu können, wenn sie am Baum hängt. Das ist, als würde sie fernsehen. Großstädtern empfehle ich auch oft, ihrer Katze ein Aquarium vor die Nase zu setzen (natürlich darf das Aquarium nicht zugänglich sein). Katzen lieben das! », führt die Verhaltensforscherin fort.

Futterball © Maxizoo

Streicheln!

Manche Katzen sind sehr verschmust, vor allem wenn sie schon früh mit Menschen in Kontakt waren. Diese Katzen, die eine besonders innige Beziehung zu ihren Herrchen haben, wollen nur Eines: stundenlang auf Herrchens Schoß liegend vor sich hin schnurren. Das ist also ein dritter Weg, Ihrem Samtpfötchen eine maßlose Freude zu bereiten!

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von der Redaktion

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