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Hochachtung vor diesem Jungen! Er wurde nur 11 Jahre alt, ist aber schon ein großer Held

von Heike Schmidt Veröffentlicht am 7. August 2014

Es ist nur ein Foto, aber es zeigt uns, wie stark Kindern sein können – so stark, dass Erwachsene sich nur noch vor ihnen verbeugen können. So wie diese Ärzte in einem Krankenhaus in China. Sie zollen dem 11-jährigen Liang Yaoyi Respekt, dessen Herzenswunsch es war, seine Organe zu spenden.

Jungen wie Liang haben normalerweise alles Mögliche im Kopf: Fußball oder Konsolen-Spiele, ihr Meerschweinchen oder die neueste Lieblingsserie im Fernsehen. Der Junge aus der chinesischen Provinz Guangdong dachte aber auch viel darüber nach, seine Organe zu spenden, falls er einmal sterben würde. Warum sich ein 11-Jähriger mit diesem Thema beschäftigt? Zum einen war es im Schulunterricht besprochen worden. Zum anderen litt Liang an Krebs.

Seit seinem neunten Lebensjahr wusste der Junge, dass in seinem Gehirn ein bösartiger Tumor wuchs. Mit der Zeit wurde eine Heilung jedoch immer unwahrscheinlicher. Nach unzähligen Behandlungen war dem kleinen Patienten selbst klar, dass er wohl nie wieder gesund werden würde.

Doch statt an diesem Gedanken zu verzweifeln, überzeugte er seine Mutter, seine Organe nach seinem Tod zur Spende freizugeben - weil er anderen helfen wollte. Seine Mutter erklärte, ihr Sohn habe seine Entscheidung so begründet: "Ich habe viele Menschen gesehen, die gute Taten vollbracht haben und ich finde solche Menschen toll. Ich will auch ein tolles Kind sein."

Liang starb am 6. Juni 2014. Die Ärzte, die anschließend seine Organe entnahmen, zollten seiner selbstlosen Tat mit einer dreimaligen Verbeugung Respekt.

Wir hoffen, dass seine Eltern über den Tod ihres Sohnes nicht nur Trauer und Verzweiflung empfinden, sondern auch Stolz. Stolz auf einen Jungen, der in der größten Not noch daran dachte, wie er anderen kranken Menschen helfen kann. Auch wir verbeugen uns vor dem kleinen Liang für sein großes Beispiel gelebter Menschlichkeit.

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von Heike Schmidt

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