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So mutig: Diese Lehrerin möchte ihrem 6-jährigen Schüler eine Niere spenden

von Maike Schwinum Veröffentlicht am 23. Februar 2015
© comalisd.org

Eine Grundschullehrerin hilft ihrem todkranken Schüler.

Zu Weihnachten hatte der sechsjährige Matthew Parker nur einen einzigen Wunsch: eine neue Niere. Denn der kleine Junge aus dem US-Bundesstaat Texas leidet bereits seit seiner Geburt unter einer Fehlfunktion seiner Nieren und braucht dringend ein neues Organ.

Nun geht sein Wunsch endlich in Erfüllung, denn die Lehrerin des Erstklässlers, Lindsey Painter, hat vor, ihm eine Niere zu spenden. Die Grundschullehrerin war einer von 80 Menschen, die sich testen ließen und kam schließlich als einzige Spenderin in Frage.

​"Es ist mir nie in den Sinn gekommen, dass ich ihm würde helfen können", so Painter. "Als Leute dazu aufgerufen wurden, sich testen zu lassen, war ich die erste, die sich dafür meldete. Ich war absolut überrascht, als ich den Anruf bekam, dass ich als Spender in Frage komme."

​Matthews gesundheitliche Probleme begannen kurz nach seiner Geburt. Mit gerade einmal drei Wochen begannen seine Nieren bereits zu versagen. Als der Junge zwei Jahre alt war, erhielt er eine Niere von einem verstorbenen Spender - doch sein Körper stieß das Spenderorgan ab.

​Nun wollen die Ärzte es mit dem Organ eines lebenden Spenders versuchen. "Die Suche nach einem geeigneten Spender war wie eine Stecknadel im Heuhaufen zu finden", erklärt Lisa Parker, Matthews Mutter. Umso dankbarer ist Matthews Familie dafür, dass Lindsey Painter sich entschieden hat, dem Jungen ihr Organ zu spenden.

​"Als ich erfuhr, dass Frau Painter mir helfen würde, umarmte ich sie ganz fest", sagt der sechsjährige Matthew selbst. "Sie macht mich immer glücklich, wenn ich sie sehe, weil sie so eine tolle Lehrerin ist. Ich möchte, dass die Leute wissen, wie viel sie mir und meiner Familie bedeutet."

​​Die Operation ist für Mitte März angesetzt. Wir drücken dem kleinen Matthew und der heldenhaften Lehrerin Lindsey Painter ganz fest die Daumen und hoffen, dass alles gut wird.

von Maike Schwinum