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Damit kriegt ihr alles sauber: Die besten Haushalts-Tricks mit Essig!

von Inga Back Veröffentlicht am 21. Juli 2019

Essig ist ein wahres Wundermittel, das uns die Arbeit im Haushalt ungemein erleichtert. Glaubt ihr nicht? Dann müsst ihr diese 6 Life Hacks sehen! Es ist schon erstaunlich, wozu Essig im Haushalt fähig ist. Und das Beste: Essig ist günstig, besser für die Umwelt und jeder hat ihn zu Hause.

Essig ist ein wahres Allround-Talent. Oft wissen wir gar nicht, wo Essig überall eingesetzt werden kann. Zudem ist er als Reinigungsmittel oft umweltschonender als die meisten chemischen Reiniger, die wir sonst verwenden. Ob in der Küche oder im Bad – wir zeigen euch sechs Bereiche, in denen Essig Wunder bewirken kann.

Das Wichtigste vorab: Essig oder Essigessenz?

Für fast alle Anwendungsgebiete reicht Essig vollkommen aus bzw. könnte Essigessenz sogar zu aggressiv sein. Essigessenz hat im Normalfall einen Säuregehalt von 25% und kann damit viele Materialien angreifen. Wenn ihr nur Essigessenz im Haus habt, ist das aber überhaupt kein Problem. Mischt die Essenz einfach mit der vierfachen Menge Wasser. Dann landet ihr am Ende bei einem Säuregehalt von 5%, was in etwa normalem Essig entspricht.

1. Verstopftes Abflussrohr mit Essig reinigen

Ein alter Haushaltstrick, mit dem man jedes Rohr im Nu wieder frei bekommt: Gib vier Esslöfel Backpulver ins Abflussrohr und schütte eine halbe Tasse Essig hinterher. Es dürften sehr schnell sprudelnde Geräusche entstehen. Wenn das Zischen aufgehört hat, heißes Wasser nachschütten. Danach sollte der Abfluss wieder einwandfrei funktionieren.

2. Kalkflecken mit Essig entfernen

Gerade im Bad verwenden wir oft Reiniger, die katastrophale Folgen für unsere Umwelt haben. Dabei ist das bei einfachen Kalkflecken in Dusche, Badewanne und Waschbecken vollkommen unnötig. Gebt etwas Essig in einen Eimer Wasser, taucht ein Tuch in den Eimer und wischt damit alle Oberflächen ab. Zum Schluss mit einem trockenen Tuch drüberwischen – fertig.

Bei hartnäckigen Kalkverschmutzungen könnt ihr auch Essigessenz nehmen, tastet euch aber vorsichtig an eine hohe Dosierung heran.

Achtung: Marmor oder andere Natursteine sind oft kalkhaltig, in diesem Fall würde Essig das Material angreifen und sollte nicht zur Reinigung verwendet werden.

3. Essig hilft bei stinkender Wäsche

Gerade dunkle Wäsche ist dafür anfällig selbst nach dem Waschen noch zu stinken. Schuld daran sind Bakterien. Diese sitzen entweder in der Waschmaschine, wenn sie länger nicht gereinigt wurde, oder in der Wäsche selbst – oder in beidem. Wenn es an der Waschmaschine liegt, hilft oft schon ein Leerlauf-Gang bei 95 Grad. Dabei werden die Keime in der Trommel abgetötet.

Wenn die Bakterien sich aber in der Wäsche selbst befinden, wird es oft schwieriger, weil die meisten Kleidungsstücke nicht so heiß gewaschen werden dürfen. Mischt Wasser und Essig im Verhältnis 4:1 und legt die muffige Wäsche hinein. Lasst sie darin etwa 20 Minuten einwirken und spült den Essig danach aus. Danach könnt ihr die Wäsche ganz normal waschen.

Achtung: Gebt Essig niemals einfach in die Waschmaschine! Essigsäure kann sonst Dichtungen und Schläuche angreifen.

4. Fliegenfalle aus Essig

Gerade wenn es etwas wärmer ist, treiben sie uns zur Weißglut: Fruchtfliegen. Kaum etwas ist in der Küche nerviger. Außerdem wirkt das Zuhause direkt schmutziger dadurch, selbst wenn sonst alles sauber ist. Mischt etwas Essig mit einem Tropfen Spülmittel und Wasser, schüttet das Ganze in eine flache Schale und schon habt ihr eine funktionierende Fliegenfalle! Um den Effekt zu verstärken, stellt ihr die Schale am besten in die Nähe eures Obstkorbes auf.

5. Essig als Glasreiniger

Da Essig so erfolgreich als Kalkentferner verwendet werden kann, eignet er sich auch prima als Glasreiniger. Einfach Wasser und Essig im Verhältnis 1:1 mischen und schon habt ihr einen prima Glasreiniger-Ersatz.

6. Eingebrannte Pfanne mit Essig reinigen

Beim Kochen nicht aufgepasst und jetzt kleben die verbrannten Reste noch in der Pfanne und wollen beim Spülen einfach nicht abgehen? Dann mischt Essig und Wasser im Verhältnis 3:1 und kocht das Ganze auf. Lasst es so lange köcheln, bis die Verkrustungen von alleine abfallen.

Aber Achtung: Dabei steigt ein beißender Gestank auf und wegen der aufsteigenden Dämpfe solltet ihr mit dem Gesicht (vor allem mit den Augen) nicht zu nah am Topf stehen.

Der Kühlschrank stinkt? Essig hilft auch dagegen!

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von Inga Back