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Am Strand gemobbt wegen Dehnungsstreifen! Trotzdem ist diese Mutter stolz auf ihren Körper!

von Heike Schmidt Veröffentlicht am 4. August 2014

Sie wollte eigentlich nur einen Tag lang am Strand entspannen. Stattdessen wurde Tanis Jex-Blake von drei anderen Badegästen verhöhnt. Der Anlass für den Exzess an Pöbeleien könnte nicht demütigender sein: Die fünffache Mutter wurde wegen ihrer Schwangerschaftsstreifen beleidigt!

Doch wer glaubt, dass sich die 33-jährige Texanerin jetzt zuhause verkriecht, das Geschehene totschweigt und ihren Körper hasst, der hat sich gewaltig geirrt: Die Mutter von fünf Kindern macht ihre Demütigung öffentlich! Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte sie einen imaginären Brief an ihre Peiniger:

Es tut mir leid, falls mein erster Versuch nach 13 Jahren ein Sonnenbad in der Öffentlichkeit zu genießen, für euch 'super-eklig' war.

Es tut mir leid, falls mein 33-jähriger, 56 Kilogramm schwerer Körper euch so sehr gestört hat, dass ihr auf mich zeigen und mich auslachen musstet und sogar so tun musstet, als würdet ihr mich treten wollen.

Es tut mir leid, dass mein Bauch nicht flach und straff ist. Es tut mir leid, dass mein Bauch unzählige Dehnungsstreifen hat.

Es tut mir NICHT leid, dass mein Körper FÜNF großartige, gesunde, intelligente und einfach wundervolle Menschen empfangen, beherbergt und beschützt hat.

Tanis Jex-Blake gestand auf Facebook auch, wie sehr diese Reaktionen sie verletzt haben: "Ich habe so getan, als hätte das, was ihr zu mir gesagt habt, keine Auswirkungen auf mich. Doch auf dem Weg nach Hause habe ich geweint." Die können jetzt also nicht mehr denken: "Hey, war doch alles nicht so schlimm. Hat der gar nix ausgemacht."

So schlimm dieses Erlebnis für die 33-Jährige gewesen sein muss, umso schöner sind die Reaktionen auf ihren Post. Tausende von Menschen weltweit überschwemmten ihre Facebook-Seite mit Kommentaren, in denen sie ihre Solidarität mit der mutigen Mutter ausdrückten. Auch wir möchten sie am liebsten zu ihrem nächsten Strandausflug begleiten und sie dabei unterstützen, den widerlichen Pöblern Paroli zu bieten.

Wir ziehen unseren Hut vor Tanis. Sie schafft es, trotz der Gemeinheiten, zu ihrem Körper zu stehen und hat sogar ein Bild ihres von fünf Schwangerschaften gezeichneten Bauches gepostet. Tanis, du bist ein Vorbild für uns alle!

von Heike Schmidt

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