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Trend 'Social Freezing': Werden wir in Zukunft alle erst mit 50 Mama?

von Nadine Jungbluth Veröffentlicht am 1. Juli 2014

Immer mehr Frauen lassen ihre Eizellen einfrieren ...

Schule, Studium, Berufseinstieg - und plötzlich ist man schon Mitte 30! Doch auch, wenn die Schwiegermama noch so sehr drängt, ein Baby passt gerade einfach überhaupt nicht in die Lebensplanung. Wer jedoch zu lange wartet, riskiert, überhaupt nicht mehr schwanger werden zu können. Eine Problematik, die viele Frauen heutzutage kennen.

Ein Trend aus den USA will nun Abhilfe schaffen: 'Social Freezing' nennt sich das Ganze. Es ermöglicht Frauen, den Zeitpunkt einer Schwangerschaft - unabhängig von den Wechseljahren - selbst zu bestimmen. Dafür lassen sich Frauen Eizellen entnehmen und schockfrosten, um sie für einen späteren Zeitpunkt aufzubewahren. So können sie selbst bestimmen, ob und wann sie schwanger werden möchten. Auch ein Kinderwunsch in hohem Alter lässt sich durch die künstliche Befruchtung noch erfüllen.

In den USA ist das 'Social Freezing' bereits Gang und Gebe, und auch in Deutschland setzt sich der Trend immer mehr durch. Frauen möchten selbst bestimmen, zu welchem Zeitpunkt in ihrem Leben sie ein Kind bekommen möchten und sich nicht nur auf die Natur verlassen.

Es gibt jedoch auch Kritiker der Methode, denn natürlich bestehen hier die gleichen gesundheitlichen Risiken, wie bei jeder künstlichen Befruchtung. Auch über eine Altersgrenze wird derzeit diskutiert. In Israel gibt es sie bereits: Dort dürfen Frauen sich nur bis zum 55. Lebensjahr die eingefrorenen Eizellen wieder einsetzen lassen.

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von Nadine Jungbluth

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