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Weil ihre Mutter Krebs hat, entschließt sich diese Familie zu etwas sehr Mutigem

von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 24. November 2015

Leslie ist zum dritten Mal verheiratet, zieht gemeinsam mit Ehemann William fünf Kinder groß und sie hat Eierstockkrebs. Doch das macht sie stark und ihre Familie noch stärker.

Als Leslie am 22. September 2014 operiert wird, entnehmen ihr Ärzte einen Tumor, der in etwa so groß ist, wie ein Fußball. Der Tumor ist bösartig. Es ist Krebs. Die Ärzte sind sich zwar sicher, dass sie alles von dem Tumor entfernen konnten, sicherheitshalber und damit der Krebs nicht zurück kommt, muss sich Leslie aber einer Chemotherapie unterziehen.

"Eines der ersten Dinge, die meine Mutter sagte, war, dass sie ihre Haare verlieren wird", erinnert sich Tochter Kimura im Interview mit standard.net. "Ich sagte ihr, das musst du nicht alleine durchstehen!" Denn was Mutter Leslie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnte, jedes einzelne der sieben Familienmitglieder wird sich zusammen mit ihr den Kopf rasieren.

Eine ganz besondere Geste. Denn für die Frauen der Familie Sheppard sind ihre Haare ein Heiligtum. Alle vier haben ihr Lebtag​ lange Haare getragen. Scherzhaft haben sie ihre Haare ihre 'Superkraft' genannt oder von ihrer 'hair power' gesprochen. Und scheinbar wohnte wirklich eine Kraft in ihren Haaren. Denn sie hat sie mehr als zuvor zusammen geschweißt.

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Noch bevor Leslie die Haare aufgrund der Chemotherapie ausfallen konnten, veranstaltete die Familie eine 'Rasier-Party' unter dem Motto: Bald is the new black (zu deutsch: Glatze ist das neue Schwarz). "Die Stimmung an dem Tag im Haus war einzigartig, positiv und aufmunternd", erinnert sich Vater William. Und obwohl es die sechs gesunden Sheppards zum Teil Überwindung gekostet hat, so ist das Ergebnis ein ganz großartiges.

Am 17. Februar wird Leslie ihre sechste und letzte Chemotherapie bekommen. Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Doch sie weiß, mehr als je zuvor, dass sie sich auf die Unterstützung ihrer Familie verlassen kann. Und sie weiß jetzt auch, dass in allem Schlechten auch immer etwas positives wohnt. "Man muss es nur erkennen!"

Für Leslie und ihre Familie ist das Positive​ an ihrer Krebserkrankung, dass sie alle näher zusammen gerückt sind. Sie sind endgültig zu einer Gemeinschaft geworden und konnten ihre Differenzen, die zum Teil schwierig waren, wie der 14-jährige Foster im Interview erzählt, beilegen. Sie werden die Krankheit weiterhin gemeinsam bekämpfen und ihre gemeinsamen Stunden miteinander genießen.​

Ein kurzes Video zu den Sheppards und ihrer grandiosen Aktion seht ihr hier:

von Anne Walkowiak

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