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Brustkrebs vorbeugen: Diese Tipps können das Risiko senken

von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 22. Januar 2015

Rund 70.000 Frauen erkranken in Deutschland pro Jahr an Brustkrebs. Mit ein paar kleinen Veränderungen in Alltag und Lebensstil soll es möglich sein, das Brustkrebs vorzubeugen und das Risiko zu erkranken zu senken.

Niemand kann eine Krankheit wie Krebserkrankungen wie Brustkrebs (Mammakarzinom) verhindern. Dafür sind zu viele unterschiedliche Faktoren an der Entstehung beteiligt. Doch mit einem gesunden Lebensstil könnt ihr das Erkrankungsrisiko dennoch verringern.

Anlässlich der steigenden Krebserkrankungen hat die EU hat bereits in den 1980er Jahren Krebsexperten damit beauftragt eine Art Leitfaden zur Krebsprävention für alle Bürgerinnen und Bürger zu erstellen. Inzwischen sind daraus "12 Regeln zur Krebsprävention" geworden, die unter anderem bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingesehen werden können. Ziel des sogenannten Europäischen Kodex zur Krebsprävention ist es, dass jeder Mensch das eigene Risiko einer Krebserkrankung so gering wie möglich halten kann.

Brustkrebs: Gibt es eine familiäre Vorbelastung?

Vor allem bei Frauen sitzt die Angst vor Brustkrebs tief. Daher ist es umso wichtiger, dass alle Frauen mit ihrem Körper vertraut sind, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Einer der wichtigsten Risikofaktoren für Brustkrebs liegt in den Genen. Ist eure Mutter, Oma oder Tante an Brustkrebs erkrankt, ist auch euer Risiko höher. Weitere Faktoren sind eine sehr frühe erste Regelblutung, Übergewicht, späte Schwangerschaften oder eine Hormontherapie während der Wechseljahre. Raucherinnen haben ebenfalls ein höheres Brustkrebsrisiko, darauf weist das Onko-Internetportal der Deutschen Krebsgesellschaft hin.

5 Tipps, mit denen ihr Brustkrebs vorbeugen könnt

1. Gesunde Ernährung

Achtet auf eine gesunde Ernährung. Esst täglich mehrere Portionen Obst und Gemüse, Vollkornlebensmittel und Milchprodukte. Das versorgt euch mit allen wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen und stärkt so euer Immunsystem. Esst außerdem wenig zucker- und fettreiche Lebensmittel.

2. Ausreichend Bewegung

Bewegt ihr euch zudem regelmäßig und treibt Sport, bleibt euer Gewicht im Normalbereich. Ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Brustkrebs, denn Übergewicht zählt zu den Risikofaktoren. Außerdem macht Sport Spaß und hilft euch beim Entspannen.

3. Rauchen & Alkoholkonsum

Da Rauchen das Brustkrebsrisiko erhöht, ist es nur logisch, dass ihr die Zigaretten an den Nagel hängen solltet, wenn ihr Brustkrebs vorbeugen wollt. Ähnliches gilt für Alkohol: Trinkt nur selten und in Maßen. Starker Alkoholkonsum begünstigt die Entstehung von Krebs.

4. Schwangerschaft und Stillen

Der Zeitpunkt einer Schwangerschaft und auch das Stillen können das Brustkrebsrisiko beeinflussen. Studien haben gezeigt, dass Frauen, die ihre Kinder stillen, seltener an Brustkrebs erkranken. Da Stillen auch super fürs Immunsystem des Babys ist, solltet ihr es wenn möglich versuchen. Allerdings sollten sich Mütter wegen des Stillens nicht unter Druck setzen lassen, schließlich gibt es auch hier einige Faktoren, die das Stillen des eigenen Babys erschweren oder gar unmöglich machen.

Hier erfahrt ihr mehr zum Thema Stillen: Richtig Stillen: Was frischgebackene Mamis wissen sollten

5. Verzicht auf Hormone

Bei schweren Wechseljahrsbeschwerden wird gern eine Hormontherapie verschrieben. Wenn es möglich ist, steht Hitzewallungen und Co. auf natürliche Weise durch. Durch die Hormone wird das Brustkrebsrisiko erhöht.

Ein ganz wichtiger Schritt im Kampf gegen Brustkrebs ist die Früherkennung. Geht mindestens einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zu eurem Gynäkologen. Tastet eure Brust außerdem jeden Monat selbst ab. Hier findet ihr eine Anleitung: Brust abtasten

Lesetipp bei Onmeda.de: Dichtes Brustgewebe bei Frauen: Erhöhtes Risiko für Brustkrebs?

#gopink: Diese Frauen erzählen von ihrem Schicksal mit Brustkrebs:

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von Diane Buckstegge
 

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