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Du fühlst dich schlapp? Diese natürlichen Muntermacher helfen!

von der Redaktion Veröffentlicht am 21. März 2018
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Müde? Schlapp? Lustlos? Aufgepasst: Wir verraten euch die besten Kaffee-Alternativen für weniger Stress und mehr Energie im Alltag.

Unser Alltag kann manchmal verdammt anstrengend sein! Wir schaffen es irgendwie das gnadenlose Timing im Job durchzuboxen, den x-ten Liebeskummer unserer besten Freundin zu verarzten, die Launen unseres Liebsten und/oder unserer kleinen Monster zu ertragen, Einkaufen zu gehen und dabei sämtliche Sonderangebote aus den Regalen zu fischen und den Haushalt zu erledigen.

Und schlafen dann fast vor Erschöpfung ein, während wir uns in Sofa-Trance durch das Feierabendprogramm zappen. Ganz ehrlich: Manchmal wünschen wir uns sehnlichst einen Muntermacher-Zaubertrank, um am nächsten Morgen wieder kampfbereit zu sein. Doch da hilft nur eins: Gönnt euch einen Augenblick der Ruhe und definiert eure wahren Bedürfnisse, um eure Vitalität ohne Aufputschmittel, Kaffee-Doping, Hallo-Wach-Pillen und Vitaminpower-Brausetabletten wieder herzustellen.

Wir haben zahlreiche natürliche Muntermacher gefunden, die euch garantiert dabei helfen werden, innerlich zur Ruhe zu kommen und endlich mal wieder gut zu schlafen! Die natürlichen Muntermacher reichen von Entspannungstricks über die Goji-Beere bis zu Gute-Laune-Sprüchen. Jede Methode spendet Kraft, mobilisiert Reserven und steigert euer Wohlbefinden.

Entspannungsübungen bei Stress

Wenn der Stress Überhand nimmt, solltet ihr euch eine kleine Relax-Pause gönnen, um wieder zur Ruhe zu kommen und Dampf abzulassen. Diese Entspannungsübungen helfen euch dabei, wieder auf den inneren Nullpunkt zu kommen:

Die Ujai-Atmung:
Nehmt eine bequeme Position ein, konzentriert euch auf eure Atmung und macht euren Kopf frei. Atmet nun durch die Nase ein. Ihr fühlt, wie die Luft durch den hinteren Rachenraum zieht. Blast euren Brustkorb auf wie einen Luftballen. Stellt euch dabei vor, dass der Atem euren ganzen Körper durchdringt und an der Wirbelsäule nach oben steigt. Haltet die Luft an und atmet langsam aus. Wiederholt diese Entspannungsübung fünf mal.

Bewusst seufzen:
Bereitet euch darauf vor, einen großen Seufzer loszulassen, indem ihr gründlich einatmet. Seufzt frei durch den Mund und gebt dabei ein Geräusch von euch, wenn euch danach ist (Ahh, …). Sinn der Übung ist es, die inneren Spannungen abzubauen und locker zu lassen. Stellt euch vor, dass ihr mit dem Seufzer alle Sorgen aus euch herauspustet. Genießt die entstandene Entspannung und wiederholt die Entspannungsübung so oft ihr möchtet.

Palming:
Faltet eure Hände flach und reibt die Handflächen gegeneinander, bis sie lauwarm werden. Legt die Handflächen dann auf eure geschlossenen Augen. Die Augenlider werden locker und die Spannung um die Augen herum verschwindet.

Die Reflexzonenmassage

Stress tut weh, denn die Begleiterscheinungen sind: Verspannungen, Kopfweh und langfristig auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schlecht verarbeiteter Stress kann also fatale Folgen für die Gesundheit haben. Um den Stress-Overflow loszuwerden, gibt es eine unfehlbare Lösung: Man nimmt seine Gesundheit in die Hand und genießt eine punktgenaue Fußreflexzonenmassage

Die Reflexzonentherapie ist eine Technik der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), die darauf abzielt, die Energieflüsse im Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen, indem an Händen und Füßen ausgewählte Zonen stimuliert werden, die bestimmten Organen, Drüsen und Körperteilen entsprechen. Die Berührungen haben zahlreiche positive Auswirkungen: Die Entspannung wächst, man gewinnt Kraft, steigert das Selbstbewusstsein und stärkt sogar sein Immunsystem.

So funktioniert´s:

Beginnt damit, eure Füße zu waschen und zu trocknen. Führt nun Lockerungs- und Streckübungen durch und atmet euch den Stress aus dem Bauch. Setzt euch auf einen Stuhl oder ein Bett und schlagt ein Bein über das andere, damit der Fuß auf dem Knie des anderen Beins ruht. Rollt euren Fuß zwischen euren Händen (die Foot-Rolling-Technik), um Spannungen abzubauen. Falls dies schmerzt, macht so lange weiter, bis es euch nicht mehr weh tut. Streckt den Fuß dann fächerartig aus (die Technik des Foot-Stripping) und wiederholt die Übung mit dem anderen Fuß.

Unser Tipp: Die Massage wirkt noch effektiver, wenn ihr die Bewegungen mit einem parabenfreien Bio-Massageöl durchführt.

Nervennahrung: Diese Lebensmittel helfen bei Stress

Wir müssen euch leider ein kleines Geständnis machen: Es gibt in Wirklichkeit gar keine Nervennahrung! Aber es konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass bestimmte Nahrungsmittel auf Personen, die großem Stress ausgesetzt sind, eine positive Wirkung haben. Wie das funktioniert, haben wir in vier Regeln zusammengefasst!

1. Die beste Nervennahrung enthält Anti-Stress Vitamine und Spurenelemente

> Calcium: Verzehrt drei Portionen Milch oder Milchprodukte pro Tag. Sie sind reich an Calcium und stärken das Nervensystem.

> Vitamine B: Es leben Haferflocken, Bananen, Vollkornbrot, Linsen, Schweineschnitzel, Brokkoli und Wirsing! Alle stecken voller Vitamin B und helfen gegen geistigen Stress!

> Vitamine A und E: Beide Vitamine stärken das Immunsystem. Stürzt euch auf Sonnenblumenöl, Mais, Butter, Thunfisch und Eigelb, denn das sind ausgezeichnete Vitamin A- und/oder E-Lieferanten.

> Magnesium: spielt eine wichtige Rolle bei der Energieherstellung, der Übertragung von Nervenimpulsen und folglich auch bei der Stressbeherrschung. Man findet große Mengen in Kakao, Vollkorngetreide, Gemüse mit farbigen Blättern (Chlorphyll ist magnesiumhaltig), Trockenfrüchten, Nüssen und magnesiumhaltigem Mineralwasser.

Geheimtipp: Die Goji-Beere (auch Wolfberry genannt) enthält 18 verschiedene Aminosäuren, 21 Spurenelemente und 400 mal mehr Vitamin C als eine Orange. Diese Wunderbeere sollte man als Nervennahrung knabbern, um nach einer stressigen Phase wieder die Batterien aufzuladen.

2. Essenspausen sind heilig!

Nichts, aber auch gar nichts auf der Welt darf euch davon abhalten, euch die Zeit zu nehmen, um mit angenehmen Menschen am Tisch eine richtige Mahlzeit zu essen, die aus Lebensmitteln besteht, die ihr mögt. Eine unzureichende Nahrungsaufnahme führt dazu, dass ihr zu müde werdet und schwankende Launen bekommt. Und das hilft bestimmt nicht dabei, den Stress zu reduzieren!

3. Essen mit Genuss (und zwar alles!)

Vermeidet "In-Diäten", bei denen eure Lieblingsnahrungsmittel verboten sind. Wenn Pommes Frites eure kleine Sünde sind, dann genehmigt euch ab und zu eine kleine Portion. Denn die Gesundheit entsteht auch durch Freude und Genuss am Essen.

4. Schluss mit Zucker, Koffein und Alkohol

Kekse, Naschsachen, Kaffee, Alkohol: Diese Aufputschmittel geben uns zu Unrecht das Gefühl, einen zusätzlichen Energiekick zu liefern. Das Problem: Die Wirkung hält nur vorrübergehend an und danach entsteht häufig ein riesiges Energieloch. Vermeidet daher die falsche Nervennahrung und knabbert lieber Trockenobst, Nüsse oder ein Stück dunkle Schokolade (mit mindestens 80 % Kakaoanteil).

Pflanzliche Schlafmittel

Der Sandmann will einfach nicht bei euch vorbeikommen? Dann müssen Omas pflanzliche Schlafmittel her! Ein Kräutertee mit wohltuenden Kräften und einschläfernder Wirkung zum Beispiel.

> Weißdorn: Seine einschläfernde Wirkung wirkt Nervosität entgegen und reguliert den Herzrhythmus. Alles in allem beruhigt er das Nervensystem.

> Baldrian: wirkt sofort, denn er fungiert als angst- und krampflösendes Beruhigungsmittel.

> Die Passionsblume: wird häufig zur Stressbekämpfung empfohlen, hat aber auch eine stark beruhigende Wirkung und ist damit eine wichtige Hilfe für tiefen Schlaf.

> Lindenblüten: Werden gerne in Schlaftees verwendet. Übertreibt es damit allerdings nicht, denn bei übermäßigem Verzehr haben Lindenblüten eine aufputschende Wirkung. Erstaunlich, aber wahr!

So bereitet ihr die natürlichen Schlafmittel zu:

Als Tee: Die zerkleinerten Pflanzen mit kochend heißem Wasser übergießen und den Tee 5-15 Minuten lang durchziehen lassen. Die Flüssigkeit durchfiltern. Ein Kräutertee wird normalerweise heiß getrunken. Er eignet sich sowohl für eine innere Anwendung (also zum Trinken), als auch für eine äußere Anwendung (zum Beispiel für: Kompressen, Waschungen, zum Gurgeln, als Badezusatz, …).

Die Abkochung: Die medizinischen Pflanzen in kleine Stücke zerkleinern oder zermahlen und mit kaltem Wasser vermischen (die Faustregel lautet: Nehmt etwas mehr Wasser als die Flüssigkeit, die ihr gewinnen möchtet). Anschließend Flüssigkeit ca. zehn Minuten aufkochen und durchfiltern. Hinweis: Es können nicht alle Pflanzen abgekocht werden. Lasst euch vorher von eurem Apotheker beraten.

Einschlafhilfen für Erwachsene

Bei vorrübergehender Schlaflosigkeit, die keine gesundheitlichen Ursachen hat, können Einschlafhilfen wahre Wunder bewirken. Auch hier wird wieder tief in die Entspannungskiste gegriffen. Der neueste Schrei lautet: S o p h r o l o g i e - ein Trend, der in Spanien, Frankreich, Italien und der Schweiz immer mehr Anhänger findet.

Was ist das? Die Sophrologie wurde in den 60er Jahren von Alfonso Caycedo erfunden, dem Direktor der psychosomatischen Abteilung der Universitätsklinik Barcelona. Sophrologie ist eine Mischung mehrerer Meditationstechniken, die Blockagen und Spannungen durch veränderte Bewusstseinszustände aufdecken und lösen soll. Diese Methode wird vor allem den Menschen empfohlen, die nach dem Schlafengehen immer noch innerlich aufgewühlt sind und dauernd grübeln.

  • Legt euch auf das Bett, sucht euch die beste Position aus, um einzuschlafen und schließt die Augen. Führt nun mehrmals eine tiefe Bauchatmung durch und legt die Hände dabei um den Bauchnabel. Mit dieser einfachen Geste verlagert ihr euer Bewusstsein auf diese Körperstelle. Euer Geist lässt nach und nach von seinen Gedanken ab.

  • Stellt euch anschließend in Gedanken alle Körperteile vor, die das Bettlaken berühren. Werdet euch eurer Person und aller Körperteile eurer Anatomie bewusst. Entspannt euren Körper langsam, angefangen mit dem Kopf, dann dem Nacken, den Schultern, dem Rücken, dem Bauch, den Beinen und den Füßen. Versucht zu spüren, wie eine Wärme euren Körper durchströmt.

  • Erinnert euch an ein positives Ereignis in eurer Vergangenheit. An eine Situation des Glücks und der vollsten Zufriedenheit. Versucht wahrzunehmen, wie ein Gefühl des Wohlbefindens euren Körper erreicht und lasst keine anderen Gedanken in euren Geist eindringen. Sobald eure Probleme beseitigt sind, empfindet ihr ein Glücksgefühl. Damit müsstet ihr leichter einschlafen können.

Unser Einschlaftipp: Gewöhnt euch ein Einschlafritual an: Kräutertee trinken, Musik hören, noch ein paar Seiten lesen, Zimmer lüften und Tagebuch schreiben, um die Gedanken aus dem Kopf und auf's Papier zu bringen.

Essen, das müde macht

Es ist eigentlich logisch: Starker Koffeinkonsum nach 13 Uhr, Alkohol und zu fette Gerichte erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ihr schlecht schlafen werdet. Aber es gibt umgekehrt auch Nahrungsmittel, die müde machen und einschläfernd wirken.

1. Haltet euch nicht (zu sehr) an das altbekannte Sprichwort
„Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und ein Nachtmahl wie ein Bettler.“ Das stimmt zwar, aber mit einem zu leichten Abendessen wacht ihr womöglich mitten in der Nacht auf, weil ihr einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel habt. Fastet also nicht am Abend in der Hoffnung, gut zu schlafen.

2. Gönnt euch Lebensmitteln, die müde machen
Milch, Banane oder Nudeln (langsam assimilierbare Kohlehydrate) enthalten Tryptophan, eine Aminosäure, die im Körper zum Glücksmolekül Serotonin umgewandelt wird. Serotonin begünstigt Ruhe, Entspannung und Schlaf. Also, hört auf eure Mutter, wenn sie euch rät, vor dem Schlafengehen ein kleines Glas warme Milch zu trinken.

3. Sagt nicht Nein zu Zucker
Süße Lebensmittel - insbesondere Honig - haben den Ruf, bei Schlaflosigkeit zu helfen. Die schlafspendende Wirkung lässt sich durch eine Erhöhung des Glukosewerts im Blut erklären, der die Serotoninherstellung anregt und somit das Einschlafen begünstigt.

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