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Besser als Diät: Frisuren, die schlank machen

von Heike Schmidt Veröffentlicht am 6. Juli 2014

Wenn die paar Kilo zu viel auf der Waage auch das Gesicht füllig wirken lassen, gibt es eine Lösung, die viel einfacher ist als FDH und Low Carb. Es gibt nämlich Frisuren, die uns - zumindest ab Schulterhöhe aufwärts - schlanker wirken lassen. Wir erklären, was die Haarstylings mit 'Schlank-Effekt' ausmacht und zeigen unsere Favoriten.

Natürlich kann ein Friseur mit Kamm und Schere keine überflüssigen Kilos wegzaubern. Aber mit dem richtigen Haarschnitt kann man ein fülliges, rundes Gesicht durchaus optisch verschlanken oder den Blick weglenken von kleinen Makeln wie einem Doppelkinn.

Grundsätzlich gilt: Finger weg von Frisuren, die einen kompakten Rahmen um das Gesicht bilden. Sie betonen rundliche Konturen noch. Wer einen Bob trägt, sollte darauf achten, dass die Konturen entweder deutlich unter oder über dem Kinn enden. Besser noch: Überschulterlanges Haar. Es zieht das Gesicht optisch in die Länge und gleicht damit eine rundliche Form aus.

Kein Sorge: Auch für Kurzhaarfans gibt es Frisuren mit 'Slimming-Effekt'. Hier spielen Scheitel oder Pony eine große Rolle.

Aufgepasst: Diese Frisuren sind optische Schlankmacher!

1. Flechtfrisuren mit Zöpfen

Flechtzöpfe sind immer noch Trend. Wer langes Haar hat und sein Gesicht optisch verschmälern möchte, lässt sie am besten einfach lässig nach unten hängen - das streckt! Auch gut: Ein einseitig geflochtener Zopf, der über eine Schulter nach vorn gelegt wird. Locker lässig herausgezupfte Strähnen oder ein schräger, großer Pony sorgen zusätzlich dafür, dass das Gesicht weniger flächig wirkt. Also, fleißig flechten und schlanker wirken!

Geflochtener Zopf mit Haarband © Pixelformula

2. Frisuren mit Mittelscheitel

Haare ab Schulterlänge und in der Mitte gescheitelt sind optimal, um ein rundliches Gesicht optisch zu strecken. Fällt das Haar links und rechts in einer langen Bahn, verliert es nämlich an sichtbarer Breite und das gleicht die Proportionen aus ('Vorhang'-Effekt). Achtung: Dieser Trick funktioniert nur, wenn das Haar die Ohren verdeckt und nicht dahinter geklemmt wird! Je glatter das Haar, desto besser. Locken tragen leider auf!

Frisur mit Mittelscheitel © Pixelformula

3. Hochsteckfrisuren

Höhe am Oberkopf ist immer gut, wenn es darum geht, das Gesicht schmaler und damit schlanker wirken zu lassen. Hochsteckfrisuren, die für Volumen über der Stirn sorgen, sind darum die richtige Wahl. Das gelingt zum Beispiel, indem das Haar toupiert wird oder ein Dutt oder eine Tolle sie optisch in die Höhe wachsen lassen. Unvorteilhaft sind alle Hochsteckfrisuren, bei denen das Haar am Oberkopf platt anliegt bzw. straff nach hinten gekämmt ist.

Hochsteckfrisur mit Toupage und Schleife © Pixelformula

4. Pony-Frisuren

Wer ein Faible für Ponyfrisuren hat, hat leider schon mal ein kleines Handicap. Das Haar in der Stirn verkürzt das Gesicht optisch und lässt es dadurch breiter wirken. Dennoch ist ein Pony kein absolutes No-Go für alle, die gerne schlanker wirken möchten. Auf die Länge kommt es an! Das Haar sollte maximal bis zu den Brauen reichen, damit es nicht zu sehr aufträgt. Ein lichter Pony, der noch etwas Stirn durchblitzen lässt, ist besser als ein dichter. Auch gut: Strähnen links und rechts des Ponys herauszupfen - das lässt ihn weniger blockig wirken. Außerdem: Ein Pony wirkt weniger kompakt, wenn er zur Seite getragen wird.

Kleiner Trick mit Accessoires: Lange Ohrringe verschmälern das Gesicht und sind eine gute Kombination zur Ponyfrisur.

Lässige Strähnen als Pony-Ersatz © Pixelformula

5. Glattes Haar seitlich, Volumen am Oberkopf

Wer nicht auf Hochsteckfrisuren steht, kann sich das Prinzip 'Höhe streckt' auch bei offenem Haar zunutze machen. Einfach darauf achten, dass die Frisur an den Seiten möglichst wenig Volumen hat, dafür aber am Oberkopf umso mehr, z.B. in Form einer Tolle oder einer antoupierten Partie. Selbst etwas Wetgel im Ansatz bringt schon etwas, denn es lenkt den Blick in die Höhe.

Volumen am Oberkopf, nicht an den Seiten © Pixelformula

6. Langes Haar mit Seitenscheitel

Der Mittelscheitel ist immer eine gute Wahl, wenn das Gesicht schmaler wirken soll. Aber auch der Seitenscheitel hat Schlankmacher-Qualitäten, denn auch er verlängert den Kopf optisch - vor allem dann, wenn das Haar am Oberkopf schönen Stand hat. Füllige Wangen lassen sich auch sehr gut mit einem 'Vorhang' aus Haar kaschieren.

Frisur mit tiefem Seitenscheitel © Pixelformula

7. Kurzes Haar

Kurzem Haar fehlt grundsätzlich die Länge an den Seiten, um das Gesicht zu strecken. Mit Volumen am Oberkopf oder Strähnchen, die bis zur Nasenspitze reichen, lässt sich aber ein ähnlicher Effekt erzielen. Das heißt auch, dass raspelkurzes Haar eher unvorteilhaft ist - genauso wie sehr kompakte Schnitte. Wer's extrakurz mag, sollte darauf achten, dass der Schnitt fedrig und fransig geschnitten wird und der Pony schön lang bleibt. Dann können auch kurze Haare zwei, drei Kilo wegschummeln.

Kurzhaarfrisur mit hohem Oberkopf © L'Oréal Professionnel
von Heike Schmidt

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