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Getestet: Was kann die Glättungsbürste "e-styler pro" von ikoo?

von Christina Cascino Erstellt am 2. April 2020
Getestet: Was kann die Glättungsbürste e-styler pro von ikoo?© Getty Images

Haare glätten ohne Glätteisen: Wir haben die Glättungsbürste von ikoo getestet und verraten euch, wie gut sie ist. Außerdem gibt's einen tollen Rabatt-Code, mit dem ihr richtig viel Geld sparen könnt.

Wer seine Haare glätten möchte, greift in der Regel zum altbewährten Glätteisen. Doch das ist nicht die einzige Möglichkeit für einen sleeken Look: Seit einiger Zeit werden sogenannte Glätt(ungs)bürsten immer beliebter. Die sollen die Haare besonders schonend glätten und für ein natürliches Finish sorgen.

Wir wollten wissen, ob das wirklich funktioniert und haben eine Glättungsbürste getestet. Genauer gesagt den "e-styler pro" von dem Beauty-Hersteller ikoo. Der Clou: Der e-styler pro kannn zusätzlich auch Wellen zaubern. Doch ob das auch wirklich funktioniert? Im Test haben wir es überprüft!

Die Alternative zum Glätteisen: Wie genau funktionieren Glättungsbürsten?

Eine Glättungsbürste ist im Grunde eine Haarbürste und ein Glätteisen in einem. Denn sie entwirrt die Haare nicht nur, sondern glättet und stylt sie gleichzeitig.

Es heißt, dass Glättbürsten besonders schonend für die Haare sein sollen. Der Grund: Die Bürste mit Wärmefunktion verfügt im Unterschied zum Glätteisen nicht über zwei heiße Keramikplatten, sondern über beheizbare Keramikplättchen, die wie Borsten einer Haarbürste angeordnet sind. Dadurch werden die Haare beim Glätten nicht zwischen heißen Platten aufeinandergepresst.

Wichtig: Glättungsbürsten sollten nur in trockenen Haaren angewendet werden.

Ein weiterer Vorteil, der den Styling-Bürsten nachgesagt wird: Ihre Schnelligkeit! Haare sollen bereits nach wenigen Minuten schön sleek sein – und das ohne dabei an Volumen einzubüßen.

Im Video: Styling-Ideen für lange Haare

Video von Esther Pistorius

Auch lesen: Sleek is chic: Glatte Haare ohne Hitze - so geht's!

Glättungsbürste im Test: Der e-styler pro von ikoo

Wir haben uns an das neue Beauty-Tool für glatte Haare herangewagt und die Glättungsbürste "e-styler pro" von ikoo getestet.

Der e-styler pro von ikoo soll die Haare glätten und besitzt im Vergleich zu seinem Vorgängermodell auch eine Wellen- und Volumenfunktion. Der e-styler pro ist damit quasi Glätteisen, Haarbürste und Lockenstab in einem.

Der erste Eindruck: Optisch kommt die Glättungsbürste von ikoo wie eine herkömmliche Bürste daher – sie ist nur etwas größer und schwerer. Statt Borsten besitzt der e-styler pro zahlreiche Keramikpanels, die mit Kunststoff überzogen sind, um vor Verbrennungen zu schützen.

Anwendung der Glättungsbürste

Die Glättungsbürste von ikoo lässt sich anhand eines Touchpads bedienen und verfügt über fünf unterschiedliche Temperaturstufen – von 150 Grad bis 230 Grad Celsius – sowie einer "side waves"-Taste, die sich optional zuschalten lässt. Zusätzlich schützt die integrierte Duo-Ionen-Funktion die Haare vor Spliss. Soweit die Fakten.

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Glatt oder lieber wellig? Der ikoo e-styler pro kann beides

Das Geniale an der Glättungsbürste von ikoo: Sie kann die Haare nicht nur glätten, sondern auch wellen. Der e-styler pro besitzt nämlich zusätzlich zu der vorderen Heizplatte, mit der die Haare geglättet werden, auch Heizplatten an den Seiten.

Diese lassen sich mittels des "side waves"-Buttons aktivieren. Dreht man nun während des Kämmens die einzelnen Haarsträhnen leicht ein, entstehen sanfte Wellen.

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Der Selbsttest: Wie geht Glätten mit dem e-styler pro?

Zunächst einmal fällt mir positiv auf, dass der e-styler pro bereits nach kürzester Zeit (ca. 2 Minuten) auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt und einsatzbereit ist. Ich habe für meine Haare – sehr lang und von Natur aus recht glatt – Level 3 (190 Grad) eingestellt. Laut Hersteller ist die Stufe 3 für normale oder leicht wellige Haare geeignet. Außerdem habe ich vor der Anwendung meine Haare mit einem Hitzeschutzspray behandelt.

Die Anwendung ist super easy: Ich habe eine Strähne nach der anderen genommen und begonnen diese mit der Glättungsbürste von ikoo zu bürsten und zu glätten. Wer mag, kann seine Haare auch in verschiedene Partien abteilen. Ich muss gestehen, dass ich dafür schlichtweg zu faul war. Das hat dem späteren Ergebnis aber meiner Meinung nach keinen Abbruch getan.

Die Glättungsbürste wird wie eine ganz normale Haarbürste am Ansatz angesetzt und dann langsam und gleichmäßig bis zu den Spitzen gerade nach unten gezogen. Die Keramikplatten sorgen übrigens dafür, dass die Bürste ganz einfach durch die Haare gleitet und es nirgends ziept.

Et voilà: Meine Haare sind nach der Prozedor schön glatt und gläzend. Und das Ganze hat nur wenige Minuten gedauert. Je nach Haarstruktur kann man das Bürsten noch ein- oder zweimal wiederholen, bis der gewünschte glatte Look erreicht ist.

Das Ergebnis ist insgesamt sehr natürlich. Meine Haare sind zugegebenermaßen nicht ganz so glatt wie sie es nach einer Behandlung mit dem Glätteisen normalerweise sind. Und sie hängen auch nicht so streng am Kopf herunter, aber ich finde, gerade das gibt dem Ganzen ein besonders schönes Finish.

Wie bekomme ich Wellen mit dem e-styler pro?

Natürlich habe ich auch die Wellenfunktion des ikoo e-styler pro ausprobiert. Dafür schaltet man mittels der "side wave"-Funktion die seitlichen Heizplatten ein. Anschließend werden einzelne Haarsträhnen um die Glättungsbürste gewickelt und mit einer Drehbewegung leicht eingedreht. Die Strähne von oben nach unten ziehen und fertig sind die Wellen.

Ich muss gestehen: Die Glättungsfunktion hat mich mehr begeistert als die Wellenfunktion. Meine Haare lassen sich von Natur aus nur schwer locken oder wellen. Auch mit dem besten Lockenstab, und trotz Tonnenweise Haarspray, hängen sich Locken bzw. Wellen meist nach wenigen Stunden wieder aus. Zwar finde ich auch hier wieder, dass ein wirklich schöner natürlicher Look mit leichten Wellen entsteht. Doch lange Freude hatte ich an ihnen leider nicht.

Außerdem fand ich die Anwendung nicht ganz so problemlos wie das Glätten mit dem e-styler pro. Man muss darauf achten, dass sich die Strähnen richtig um die seitlichen Heizplatten wickeln und in den "Rillen" der Bürste liegen. Das ist ein wenig tricky, besonders dann, wenn die Strähne etwas dicker ausfällt. Beim Gleiten nach unten hat es zudem manchmal etwas geziept an den Haare. Wirklich verknotet hat sich aber nichts.

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Lesetipp: Locken mit dem Glätteisen: In 3 Schritten zur Traummähne

Fazit: Eine Glättungsbürste hat Vorteile

Mich hat an der Glättungsbürste vor allem eins überzeugt: Ihre schnelle und einfache Handhabung. Dadurch, dass die Bürste die Haare gleichzeitig kämmt, glättet und stylt, spart man viel Zeit beim Haarstyling. Gerade am Morgen, wenn es schnell gehen muss, würde ich immer wieder zu diesem Beauty-Toy greifen.

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Alle, die großen Wert auf einen extrem sleeken Look legen, sind aber mit einem klassischen Glätteisen besser bedient, da dieses die Haare noch einen Tick mehr glättet.

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Nach der Anwendung der Glättungsbürste haben sich meine Haare schön geschmeidig und gepflegt angefühlt. Ob nun eine Glättungsbürste wirklich schonender zum Haar ist oder nicht, ließe sich aber nur in einem direkten Vergleich mit dem Glätteisen über einen längeren Zeitraum beantworten.

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