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Nicht ohne meinen Dutt! Tipps & Tricks für den Haarknoten mit Star-Faktor

von Heike Schmidt Erstellt am 24. August 2014
© Getty Images

Erst Oma-Frisur, dann Trend-Style: Der Dutt hat in den vergangenen Jahren einen sensationellen Image-Wandel vollzogen. Geholfen haben ihm dabei hippe junge Frauen. Sie haben dem Haarknödel einen extrem lässigen Look verliehen und machten ihn so populär, dass er sogar den Weg auf den roten Teppich fand. Wir erklären, welche Looks jetzt angesagt sind und wie man sie stylt!

Der Dutt zeigt aktuell von Berlin-Friedrichshain bis Beverly Hills, dass er eines der vielseitigsten Haarstylings überhaupt ist. Das Tolle an dieser Frisur: Der Dutt kann richtig jung und cool ausehen, er kann aber auch die elegante Gala-Frisur geben. Allerdings gibt es beim Styling dabei ein paar Sachen zu beachten. Hier sind die Styling-Tipps!

1. Alleskönner Dutt ... so wirkt er lässig und cool

Ashley Benson © Getty Images

Lässig und jung - so wirkt der ehemals als altbacken geltende Dutt, wenn er zum Beispiel aus lässig eingedrehten oder gezwirbelten Strähnen besteht und einen Knoten formt, aus dem noch ein paar Spitzen oder sogar lose Strähnen herauslugen. Das Haar muss volumig wirken und darf nicht zu streng am Kopf anliegen. Eine leicht angeraute, nicht hochglänzende Oberfläche passt dazu. Wichtig: Der Look darf auf keinen Fall so aussehen, als ob ein Friseur stundenlang daran herumfrisiert hätte, sondern so, als hätten wir uns die Haare mal eben schnell hochgezwirbelt.

Die Kunst ist natürlich die, den Dutt SO hinzugekommen, dass er trotzdem toll aussieht! Diese Styling-Tricks helfen dabei:

  • Volumenpuder ins Haar geben und einmassieren. Macht das Haar im Handumdrehen fülliger, gibt Grip (dann hält alles besser) und eine texturierte Struktur.
  • Haare auf Heißwickler drehen oder mit dem Lockenstab formen, feststecken und auskühlen lassen. Dann ausbürsten. Bringt Stand in den Ansatz, aber vor allem leichte Bewegung und Spannung ins Haar und lässt den Dutt und das restliche Haar fülliger wirken.
  • U-förmige Haarnadeln zum Feststecken verwenden. Die lassen sich fast unsichtbar im Haarknoten versenken und fixieren ihn besser als Haarklammern (so genannte 'Bobbypins').
  • Mit dem spitzen Ende eines Stilkamms ein paar lose Strähnen an den Schläfen, Ohren und im Nacken herausziehen.
  • Etwas Stylingcreme zwischen den Fingern verreiben und damit die Spitzen der losen Strähnen verzwirbeln, sodass sie nicht 'fliegen'.

2. Alleskönner Dutt ... so wirkt er elegant und glamourös

Emma Stone © Getty Images

Der Dutt ist nicht nur bei hippen Mode-Bloggern beliebt, auch Bräute lieben den Haarknoten - allerdings eher in seiner klassischen Form, denn auch den großen Auftritt kann der Dutt ohne Probleme. Auf den roten Teppichen dieser Welt sieht man ihn häufig in den unterschiedlichsten Varianten - aber immer sorgfältig frisiert und manchmal auch reich verziert. Der Dutt macht sich auch deshalb so gut zur edlen Robe, weil er die Gesichtszüge seiner Trägerin toll in Szene setzt und den Blick auf Nacken, Hals und Dekolleté lenkt.

Allerdings: Der elegant Dutt ist eine Frisur, die gekonnt sein will. Mit schnell mal hochzwirbeln ist es nicht getan. Diese Tricks helfen beim Stylen:

  • Eine Bürste mit Naturborsten eignet sich besonders gut, um das Haar nach hinten zu formen. Sie zerstört das Volumen nicht, glättet die Haaroberfläche und bringt sie so zum Glänzen.
  • Volumenpuder sorgt für Halt und Textur. Damit der Glanz an der Oberfläche nicht verloren geht, davon nur etwas in den Ansatz geben.
  • Strähnen flechten, verzwirbeln oder miteinander verschlingen - diese Details machen den Dutt zu einem Hingucker.
  • Dutt mit Haarpolster in Ringform 'unterfüttern' - das täuscht glamouröse Fülle vor.
  • Edle Haaraccessoires wie Schmucksteine, funkelnde Spangen oder Satinbänder in den Haarknoten stecken.