Home / Fashion & Beauty / Haare & Frisuren / Think Pink: Trend-Haare sind jetzt Rosa!

© L'Oréal Professionnel
Fashion & Beauty

Think Pink: Trend-Haare sind jetzt Rosa!

von Heike Schmidt Veröffentlicht am 19. März 2014

Miley Cyrus, Diane Kruger und sogar Helen Mirren haben es getan – sie haben ihr Haar rosa gefärbt! Jetzt ist die Zuckerwatte-Farbe auch auf den Straßen angekommen und erweist sich als perfekter Partner für zarte Frühlingsmode in Pastell. Doch wie bekommt man die Trendfarbe ins Haar? Und welchem Typ steht sie? Wir haben die Antworten von zwei Haar-Experten.

Haare in Pink oder Rosa trugen früher höchstens Punks oder ältere Damen spazieren. Heute sind diese Farben die Empfehlung für alle, die Trendbewusstsein signalisieren wollen und Lust auf modische Veränderung haben. Dabei reicht die Palette von leuchtendem Pink bis hin zu soften, verwaschenem Rosa. Wichtig: Im Trend liegen vor allem gezielt gesetzte Hingucker-Strähnen in diesen Farben. Der Großteil des Haares hat jedoch einen natürlichen Ton, sprich ist Blond, Braun oder irgendetwas dazwischen.

Dauerhafte und auswaschbare Effekte
Dieter Keller, Friseur und L’Oréal Professionnel Experte aus Stuttgart, weiß, wie sich die Trendfarben Pink und Rosa ins Haar bringen lassen: "Neben der permanenten Coloration verwenden wir gerne temporäre Haarfarben wie 'Hairchalk' von L’Oréal Professionnel, ein flüssiges Haar Make-up." Mit einer Tönung (z.B. ShadesEQ von Redken) bringt Redken-Stylistin Jasmin Kohlmayer aus München softes Pastellrosa in blondiertes Haar.

Allen, die ihr Haar nur ungern färben, aber einen dauerhafte Effekt möchten, empfiehlt Dieter Keller künstliche Haarsträhnen (z.B. von Great Lengths), die im Unterhaar befestigt werden. Sie haben den Vorteil, dass sie das Haar zusätzlich verdichten oder verlängern und sich nicht schnell auswaschen. Wer keine Lust mehr darauf hat, nimmt die Strähnen einfach wieder heraus. Trockene Haarkreiden (z.B. 'ColorBug von Kevin Murphy) färben Strähnen sofort sichtbar pink oder rosa und sehen auch auf dunklem Haar toll aus. Sie ähneln Tafelkreiden und werden einfach ins Haar gerieben. Wer sie mit künstlichen Strähnen kombiniert, kann interessante Effekte erzielen, zum Beispiel unterschiedlich abgestufte Pastelltöne.

'Ombré-Effekt' mit Pink in hellblondem Haar © L'Oréal Professionnel

Beim Styling sind die Pastellsträhnen flexibel. Wir empfehlen den 'Zuckerwatte-Look'! Dabei wird das Haar bewusst mit speziellen Stylingpasten oder Volumenpudern mattiert und anschließend mit den Fingern leicht toupiert. Auch schön: Flechtfrisuren, bei denen die gefärbte und geflochtene Strähne als Blickfang platziert wird.

Wie lange hält die künstliche Farbe im Haar?
'Hairchalk' hält ein paar Haarwäschen lang, trockene Haarkreiden sind sofort auswaschbar. Bei einer Tönung oder Coloration auf blondiertem Haar fallen die Pigmente leider relativ schnell wieder aus, weil sie sich im bereits aufgerauten Haar nicht so gut verankern lassen. Doch auch auf naturblondem Haar verblassen die Farben etwas schneller als auf dunklem. Grundsätzlich bleiben Pink oder Rosa umso länger erhalten, je häufiger das Haar damit gefärbt wird.

Gute Pflege ist die beste Voraussetzung dafür, dass die Pigmente in Pink lange im Haar bleiben, denn gesundes Haar ist am besten vor Verblassen geschützt. Regelmäßige Haarkuren und ein Shampoo mit viel Feuchtigkeit sind also Pflicht. Und wem das Pink nicht mehr leuchtend genug ist, kann die Strähnen bis zum nächsten Friseurtermin mit Haarkreide wieder auffrischen.

Haarkreide 'ColorBug' von Kevin Murphy © Kevin Murphy
von Heike Schmidt

Das könnte dir auch gefallen