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Brautkleid kaufen: Mit diesen Tipps findet ihr das perfekte Kleid

von der Redaktion Veröffentlicht am 25. September 2017
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Endlich ist es soweit: Es ist Zeit dein Brautkleid zu kaufen und du freust dich schon riesig darauf! Damit die Anprobe im Brautmoden-Laden gelingt und du am Ende mit dem perfekten Kleid nach Hause gehst, haben wir ein paar Tipps, die dir beim Kauf helfen!

Manche Frauen träumen schon als kleines Mädchen vom perfekten Hochzeitskleid - andere lassen das Ganze eher auf sich zukommen. Aber sie alle haben eins gemeinsam: Niemand kommt um die Suche und das Anprobieren herum. Das bringt jedoch so manch eine Herausforderung mit sich. Damit ihr für alle Eventualitäten gewappnet seid, haben wir für euch ein paar wertvolle Tipps und Antworten auf die meist gestellten Fragen zum Brautkleid-Kauf.

Wann sollte man das Brautkleid kaufen?

Ihr solltet ungefähr ein Jahr vor dem Hochzeitstermin damit beginnen, nach eurem Traum-Kleid Ausschau zu halten. Am besten ermittelt ihr jetzt schon, welcher Schnitt zu eurem Figurtyp passt, um die Suche nach dem schönsten Brautkleid etwas einzuschränken. Wer ein maßgeschneidertes Brautkleid kaufen möchte, sollte schon ca. 6-9 Monate vor dem Hochzeitstermin zur ersten Anprobe erscheinen. Bei einem Brautkleid von der Stange genügen 4-6 Monate vorher, denn hier müssen allenfalls noch kleinere Änderungen (Saum oder Träger) vorgenommen werden.

Wie läuft der Beratungstermin im Brautmode-Laden ab?

Eine individuelle Beratung mit Anprobe im Brautmoden-Geschäft nimmt ca. 1-2 Stunden in Anspruch. Nehmt euch an dem Tag aber trotzdem nichts anderes vor, damit ihr nicht unter Druck geratet, sollte doch etwas schief gehen oder ihr länger warten müssen.

Tipp: Natürlich könnt ihr den Verkäufern direkt sagen, welcher Kleider-Stil euch vorschwebt (eher ausladend im Prinzessinnen-Stil oder eher schlicht und körperbetont), aber seid dabei dennoch offen für die Vorschläge der Verkäufer. Manchmal kann es passieren, dass wir uns schon in der Jugend auf einen bestimmten Typ Kleid eingeschossen haben, obwohl uns ein anderer Stil viel besser stehen würde. Verkäufer in einem guten Fachgeschäft haben da meistens den besseren Blick als wir.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Das Brautkleid ist natürlich äußerst wichtig, trotzdem sollte man dafür nicht das ganze Hochzeitsbudget verschleudern. Als grobe Richtlinie kann man sich merken, dass das Budget für ein Brautkleid durchschnittlich zwischen 500 und 2300 Euro liegt. Das entspricht in etwa 5-15% der Kosten einer "normalen" Hochzeit. Nicht außer Acht lassen solltet ihr, dass die Änderungen am Kleid oft extra berechnet werden.

Tipp:
Auch im Brautmoden-Geschäft gibt es einen Schlussverkauf und Auslaufmodelle werden häufig sowieso günstiger angeboten.

Wie sollte ich mich zur Anprobe schminken?

Erscheint am besten komplett ohne Make-up oder Lippenstift zur Anprobe. Abgesehen von eurer Tagescreme solltet ihr kein Produkt auf dem Gesicht tragen, damit ihr nicht versehentlich Flecken auf dem weißen Stoff hinterlasst. In exklusiven Boutiquen werden sogar Handschuhe getragen, da das Kleid sonst nach mehreren Anproben noch einmal gereinigt werden müsste.

Welche Schuhe sollte ich zur Anprobe tragen?

Für die Anprobe selbst solltet ihr Schuhe in der Absatzhöhe mitnehmen, die ihr auch bei der Hochzeit tragen möchtet. Das ist ausgesprochen wichtig, um zu sehen, wie der Rock fällt und ob die Saumlänge stimmt (der Saum sollte leicht über dem Boden "schweben"). Wenn ihr jedoch vorhabt mehrere Boutiquen abzuklappern, solltet ihr den Rest der Zeit in bequeme Schuhe schlüpfen.

Welche Unterwäsche sollte ich beim Brautkleid-Anprobieren tragen?

Unters Brautkleid kommt unbedingt ein hautfarbener Slip, eventuell eine hautfarbene Strumpfhose und entweder gar kein BH oder ein trägerloses hautfarbenes Modell. Der Grund: In vielen Brautkleidern ist ein Bustier eingearbeitet, das perfekt sitzen muss. Möchtet ihr rückenfreie Brautkleider anprobieren, solltet ihr einen hautfarbenen Klebe-BH dabei haben.

Die Begleitung: Wie viele Leute und vor allem wen sollte ich mitnehmen?

Wenn man sich das erste Mal als Braut im Spiegel erblickt, ist man erstmal so überwältigt, dass es schwer ist, sich eine objektive Meinung zu bilden. Eine Begleitung, die diesen Part für uns übernehmen kann, ist also enorm wichtig. Zu viele Meinungen sind jedoch verwirrend.

Nehmt deshalb lieber nur eine bis maximal drei Personen mit. Überlegt euch, wer das Kleid ehrlich bewertet, dabei aber an euch und nicht zu sehr an seinen eigenen Geschmack denkt. Vielleicht sogar jemand, mit dem ihr schon öfter einkaufen wart. Ist euch spontan ein Name in den Sinn gekommen? Da habt ihr eure Begleitung.

Die besten Tipps für den Brautkleid-Kauf

Damit ihr am Ende auch garantiert das Brautkleid kauft, für das euer Herz schlägt und in dem ihr umwerfend ausseht, haben wir hier ein paar praktische Tipps für die Suche und den Kauf zusammengestellt.

Macht euch Notizen

Jedes Kleid ist schön. Lasst euch von den Verkäufern beraten und probiert auch Modelle an, die auf dem Bügel nicht so toll aussehen. Am Körper wirken die Kleider oft ganz anders.

Wichtig: Wenn ihr erst einmal Unmengen an Tüll und Seide anprobiert habt, bringt ihr womöglich alles durcheinander. Macht euch deshalb unbedingt Notizen:

  • Adresse der Boutique, evtl. Name der Verkäuferin
  • Name, Größe und Preis jedes anprobierten Modells
  • Persönliche Anmerkungen (erster Eindruck, Passform, Accessoires ...)
  • Lieferzeiten, Dauer und Kosten der Änderungen

Lasst euch am besten auch in jedem Brautkleid fotografieren, falls dies gestattet ist! So haltet ihr die einzelnen Brautkleider besser auseinander und habt ein klares Bild vor Augen, wenn ihr nach der ersten Anproberunde glücklich und erschöpft nach Hause kommt.

Lasst euch nicht bequatschen

Egal ob Mama, Oma oder übereifrige Verkäuferin: Lasst euch niemals zu einem Kleid drängen, für das euer Herz gar nicht schlägt. In einigen Brautmode-Geschäften wird außerdem ein regelrechter Kaufdruck aufgebaut und z. B. mit sehr langen Lieferzeiten "gedroht". Davon solltet ihr euch jedoch nicht beeindrucken lassen. Wenn ihr euch in einem Laden unwohl fühlt, solltet ihr dort kein Kleid kaufen.

Testet eure Bewegungsfreiheit

In einem Brautkleid muss man sich bewegen können. Stellt euch daher bei der Brautkleid-Anprobe nicht nur steif vor den Spiegel, sondern spaziert ruhig durch den Raum und probiert ein paar einfache Tanzschritte aus. Testet, ob ihr genug Beinfreiheit habt, ob das Kleid unschöne Falten wirft, ob ihr uneingeschränkt eure beste Freundin umarmen könnt und so weiter. Es wäre schade, wenn ihr am Tag eurer Hochzeit nur in Ameisenschritten voranschreiten könntet, aus lauter Angst das Kleid zu zerreißen.

Bloß nicht zu eng kaufen

Nein, es ist keine gute Idee, das Brautkleid eine Nummer kleiner zu kaufen und darauf zu hoffen, dass ihr mit einer Blitzdiät in kürzester Zeit ein Wunder bewirkt. Es gibt nichts Schlimmeres als eine Braut, die sich in ihr Kleid quetschen muss! Nehmt das Brautkleid auf jeden Fall in eurer aktuellen Größe. Falls ihr vor der Hochzeit doch noch abnehmen solltet, könnt ihr es immer noch enger machen lassen.

Der Entscheidungstipp: Stellt euch eure Hochzeitsfotos vor

Bei der Brautkleid-Anprobe kommt man sich vor wie bei einem Fotoshooting und traut sich plötzlich auch zu, ein völlig extravagantes Kleid zu tragen. Bevor ihr euch jedoch im Taumel dazu verleiten lasst, eine Designerrobe aus Strass und Tüll zu kaufen, haltet einen Moment inne und überlegt euch, wie ihr später auf den Hochzeitsfotos aussehen möchtet. Wollt ihr wirklich ein Erinnerungsfoto mit Federn und Rüschen?

Schlaft eine Nacht darüber

Traumhaft schönes Brautkleid gefunden? Herzlichen Glückwunsch! Schlaft trotzdem eine Nacht darüber und probiert das Kleid noch einmal an. Wenn ihr euch darin jetzt immer noch umwerfend findet, habt ihr das richtige Brautkleid gefunden. Ihr dürft es natürlich euren Freundinnen zeigen, aber anfassen ist wegen der Fleckengefahr verboten. Bewahrt das Brautkleid bis zur Hochzeit unbedingt hängend oder liegend in einer(atmungsaktiven) Stoffhülle auf, zieht es ab und zu kurz (mit Handschuhen) an, um das Gehen zu üben und macht euch jetzt schon Gedanken über die dazu passende Brautfrisur!

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