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Test: Total entspannt oder doch Bridezilla: Welche Braut bist du?

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 25. April 2018
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Manchmal nehmen wir selber uns etwas anders wahr, als unsere Umgebung. Wir glauben, wir wären die entspannteste Person, während unser Umfeld uns sicherheitshalber nur noch mit Samthandschuhen anfasst. Finde heraus, zu welcher Kategorie du gehörst! Bist du eine entspannte Braut oder eine tickende Zeitbombe?

Hochzeitsplanung kann ganz schön stressig sein. Gerade wenn man seine Hochzeit alleine plant, muss man tausende Dinge im Hinterkopf behalten. Plötzlich kommt jeder mit allen möglichen Fragen zu dir. Absprachen werden nicht eingehalten, Dinge werden vergessen, fest Geplantes geht schief und der Traum vom schönsten Tag entwickelt sich zur Planungshölle - so kann es laufen, muss es aber nicht.

Wer sich nicht zu sehr an Details aufhängt, Aufgaben auch mal abgibt und generell ein gelasseneres Gemüt hat, kann die Planungsphase auch genießen. Entgegen aller Vorurteile sind auch nicht zwingend die Frauen, die schon seitdem sie kleine Mädchen sind von einer großen Hochzeit in Weiß träumen, diejenigen, die sich zu waschechten Bridezillas entwickeln. Manchmal sind gerade sie diejenigen, die es lieben, ihre Hochzeit zu planen und die sonst so lässigen Frauen sind diejenigen, die zur Zicke mutieren.

Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: So sehr deine Familie und Freunde dich auch lieben, wenn du zum Bridezilla wirst, wird ihnen ganz schnell die Lust vergehen, dir bei der Planung zu helfen - oder sich überhaupt in deiner Nähe aufzuhalten.

Mach also den Test und finde heraus, wie es um dich steht: Bist du eher der Typ Bridezilla, oder kann sich dein Umfeld auf eine aufregende und schöne Zeit der Hochzeitsplanung mit dir freuen?

Was bedeutet Bridezilla?

Bridezilla setzt sich aus dem englischen Wort 'bride' (Braut) und dem Filmmonster 'Godzilla' zusammen und bezeichnet somit eine Braut, die sich sehr tyrannisch und zickig, eben wie ein Monster, verhält.

Warum werden Frauen zu Bridezillas?

Eigentlich ist der Ausdruck Bridezilla ganz schön unfair. Eine gewaltige Hochzeitsindustrie vermittelt uns jeden Tag, wie eine Traumhochzeit auszusehen hat. Das hinterlässt natürlich nicht nur bei der Braut Spuren, sondern auch bei ihrem Umfeld. Plötzlich erwarten wir Instagram-taugliche Locations, ein Menü wie vom Sternekoch und Live-Musik oder zumindest einen sehr guten DJ. Die Zeiten der Playlists auf CDs sind lange vorbei. Gott bewahre, bei einer Hochzeit herrscht zwischen zwei Liedern Stille.

Und wenn eine Hochzeit sich so ein No-Go erlaubt, oder einen der Punkte nicht bieten kann, wer wird dann dafür kritisiert? Richtig, die Braut. Was hat sie sich bei der Tischdeko nur gedacht? Wieso hat sie denn diesen Lippenstift ausgesucht? Die Frisur ist aber nicht sehr schmeichelhaft...

Der Bräutigam bleibt verschont, aber die Braut wird zur Rechenschaft gezogen und die Braut muss auch den Großteil der Planung übernehmen. Monatelang muss sie nach der perfekten Location suchen, Caterer recherchieren und DIY-Tischdekorationen raussuchen, damit der Tag vermeintlich perfekt wird. Auf sie prasseln Rückfragen ein, sie kriegt die Kritik ab, sie muss ihren Zukünftigen motivieren seine Meinung einzubringen und wenn all der Stress ihr dann doch mal zu viel wird, gilt sie gleich als Bridezilla.

Selbst der unter normalen Umständen entspanntesten Frau kann der Druck einer zu planenden Hochzeit auf Dauer einfach zu viel werden.

Wie bleibt man als Braut im Hochzeitsstress gelassen?

1. Nimm deinen Verlobten mehr in die Pflicht

Männer nehmen sich in Sachen Hochzeitsplanung meistens heraus und kümmern sich nur um das, was sie interessiert und was ihnen Spaß macht. Manchmal lassen sie sich von ihren Partnerinnen noch zu etwas nötigen, wozu sie eigentlich keine Lust haben, aber dass es für die Braut nicht wirklich weniger Stress bedeutet, wenn sie ihren Verlobten permanent bitten und erinnern muss, dürfte zumindest Frauen klar sein.

Frauen macht es auch keinen Spaß, sich darum zu kümmern, dass ausreichend Stühle für die anwesenden Gäste gemietet werden, aber es muss gemacht werden. Nehmt eure Verlobten also in die Pflicht, schreibt jeden Monat auf, was gemacht werden muss und verteilt die Aufgaben dann so, dass es euch fair erscheint. Eigentlich ähnlich wie beim Haushalt.

2. Lass dich nicht unter Druck setzen

Wer für seine Hochzeit 25.000 Euro ausgegeben hat, ist am Ende genauso verheiratet wie jemand, der nur 100 Euro für das Standesamt ausgegeben hat. Man muss nicht viel Geld ausgeben, um "richtig" verheiratet zu sein. Ähnlich wie bei der Ehe gibt es auch bei Hochzeiten kein richtig oder falsch. Entscheidend ist, dass ihr die für euch richtige Entscheidung getroffen habt. Das kann eine Hochzeit im Schloss sein, das kann aber auch eine kleine Feier in eurem eigenen Garten sein. Lasst euch nicht dazu hinreißen, um jeden Preis die Erwartungen anderer an euch zu erfüllen. Was der Rest der Welt über eure Feier denkt ist wirklich zweitrangig.

3. Jeder ist mal gestresst

Manchmal hilft es schon, wenn man sich selber auch mal zugesteht, dass man gestresst sein darf. Wir Frauen stehen nun mal, wenn es um die Hochzeitsplanung geht, unter großem Druck und eine Feier für 100 Personen zu veranstalten, ist auch mit Hilfe noch stressig. Es ist also total okay, wenn man mal schlecht gelaunt ist oder emotional wird. Wichtig ist nur, dass ihr das erkennt und euch selber dazu bringt, eine Pause von der Plaung zu nehmen.

Atmet aus, geht eine Runde um den Block, oder nehmt ein Bad - tut einfach das, was nötig ist, um euer Stresslevel zu senken. Ihr werdet euch für den Rest eures Lebens an eure Hochzeit erinnern und es wäre doch schade, wenn die Erinnerung an den ganzen Stress die Feier überschatten würde.

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