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Hochzeit

Wie du mit nur EINER falschen Entscheidung deine Hochzeitsfotos ruinierst

von Inga Back Veröffentlicht am 17. März 2019
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Da glaubt man, man hätte an alles gedacht und dann sowas: Die Hochzeitsfotos kommen einfach nicht gut rüber. Irgendetwas stimmt nicht und so viel sei gesagt: Der Fotograf ist nicht schuld.

Akribisch planen wir schon Monate vor der Hochzeit jedes noch so kleine Detail. Wir überlegen uns ein übergeordnetes Motto oder zumindest ein allgemeines Feeling, das der Abend vermitteln soll, und stimmen alle unsere Planungsentscheidungen darauf ab. Farben, Muster, Deko, Papeterie - alles soll ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Im Großen und Ganzen ist dieser Weg natürlich auch der beste, um einen bleibenden Eindruck bei unseren Gästen zu hinterlassen. Es gibt jedoch eine Ausnahme. Wenn wir uns bei dieser Sache zu sehr an unser Motto samt Farbwelt halten, könnten wir diese Entscheidung bitter bereuen.

Was ist der große Fehler, der die Hochzeitsfotos ruinieren kann?

Nein, es geht hier nicht um den Fotograf. Es geht auch nicht um die Posen auf den Hochzeitsfotos - wobei man da auch einiges falsch machen kann. Das ist allerdings ein anderes Thema und ein guter Fotograf kann das auch wieder wett machen. Es geht um etwas viel unscheinbareres: den Brautstrauß.

Meistens wählen wir Blumen aus, die wir besonders gerne mögen oder die gerade in der Saison sind. Bei manchen dieser Blumen sind die Farben also von vorneherein vorgegeben - Sonnenblumen sind nun mal gelb. Bei vielen anderen Blumen haben wir jedoch die freie Wahl, welche Farben sie haben sollen. Dann entscheiden wir uns in der Regel für unsere Hochzeitsfarben.

Schließlich haben wir bereits die Einladungen, die Kleider der Brautjungfern und auch die Deko auf diese Farben abgestimmt. Also liegt der Wunsch nahe, dass auch die Blumen dazu passen. Für die Blumendeko ist das mit Sicherheit auch der richtige Ansatz, für den Brautstrauß jedoch genau der falsche.

Das Auge wird von Farben angezogen

Betrachten wir ein Foto, fällt unser Blick zuerst auf die darin abgebildeten Farben. Das bedeutet: Wenn euer Brautstrauß auffällige oder starke Farben enthält, dann wird kein Mensch bei diesem Foto auf euch achten, sondern alle Blicke werden auf den Brautstrauß fallen. Das ist aber nicht das, was wir wollen.

Das Hochzeitspaar soll die Blicke auf sich ziehen, nicht der Brautstrauß.

Wenn wir später Fotos von uns als Braut betrachten, möchten wir erst recht nicht, dass die blöden Blumen im Vordergrund sind. Wir möchten unser Gesicht sehen. Wir möchten sehen, wie wir vor Glück gestrahlt und wie unsere Augen gefunkelt haben. Und wir wollen auch, dass das unsere Kinder sehen können - und überhaupt der Rest der Welt.

Wenn ihr euch also nicht sicher seid, ob ihr den richtigen Floristen gewählt habt. Fragt nach, ob sie euch einen bordeaux-roten Brautstrauß zusammenstellen würde, oder einen blauen - ganz egal. Hauptsache, die Farben knallen. Wenn sie euch nicht davon abrät, habt ihr ein Indiz, dass euer Bauchgefühl euch nicht getäuscht hat und ihr lieber weitersuchen solltet.

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