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Hochzeits­auto schmücken: Ideen für den passenden Autoschmuck

Linda Chevreuil
von Linda Chevreuil Veröffentlicht am 20. Oktober 2010
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Die Suche nach dem perfekten Hochzeitsauto beginnt meistens im eigenen Verwandten- und Bekanntenkreis: Falls jemand das Auto Ihrer Träume besitzt und bereit ist, es Ihnen für einen Tag zu leihen, haben Sie eine günstige Lösung gefunden. Ansonsten mieten Sie am besten ein Hochzeitsauto, das gut zum Stil Ihrer Hochzeit passt:

Für eine Hochzeit auf dem Land
sieht ein Cabriolet oder ein kultiger Kleinwagen mit Retro-Charme (Käfer, Ente, Trabi, Mini&hellip toll aus. Ausgefallener sind ein Traktor, eine Hochzeitskutsche oder (im Winter) ein Pferdeschlitten.

Für eine originelle Hochzeit verzichten Sie am besten ganz auf das Hochzeitsauto und erscheinen auf völlig ungewöhnlichem Wege zum Trauort: mit einer Vespa, auf einem Fahrrad (Tandem) oder ganz verrückt: mit einem Heißluftballon.

Für eine traditionelle Hochzeit können Sie Ihren eigenen Wagen (wenn vorhanden) als Hochzeitsauto schmücken beziehungsweise schmücken lassen, denn für den Autoschmuck zur Hochzeit ist eigentlich nicht die Braut zuständig, sondern Freunde oder Geschwister, die sich idealerweise auch darum kümmern, das Auto am Vortag zu waschen.

Für eine schicke Hochzeit lassen Sie sich am besten in einer Limousine (BMW, Mercedes, Audi&hellip, einem luxuriösen Sammlerauto (Ferrari, Jaguar) oder einem Oldtimer (Rolls-Royce&hellip chauffieren.

An welchen Stellen kann man das Hochzeitsauto schmücken?

- Vorne: auf der Motorhaube, an den Scheibenwischern oder am Kühlergrill.
- Hinten: auf dem Kofferraum, an der Stoßstange oder um das Heckfenster herum.
- Seitlich: an den Rückspiegeln, an den Türgriffen oder an der Antenne.

Deko-Ideen für das Hochzeitsauto:
Der Autoschmuck sollte in Einklang mit dem Stil Ihrer Hochzeit sein. Achten Sie darauf, das Hochzeitsauto nicht mit Dekoelementen zu überladen, denn die Gäste freuen sich in erster Linie darauf, das Brautpaar zu sehen. Vergessen Sie nicht, Schleifen oder Bänder für die Autos Ihrer Gäste zu verteilen, damit die Autokarawane schön aussieht.

  • Blumenschmuck: Floristen bieten spezielle Gestecke für Brautautos an, die mit Saugnäpfen, Magneten oder Draht befestigt werden. Bitten Sie den Floristen auf jeden Fall, das Gesteck so flach wie möglich zu binden, damit es dem Fahrer nicht die Sicht nimmt. Ein Rosenherz, einzelne Blütentupfer oder eine Girlande sind ideal. Bei einem Cabriolet ist es sogar möglich, eine Blumengirlande um das Brautpaar herum zu legen. Wenn Sie eine Kutsche oder ein Hochzeitsauto mieten, kann der Blumenschmuck oft gleich in der gewünschten Farbe mitgebucht werden.
  • Schleifen, Bänder, Tüll: Manche Brautpaare hüllen das Hochzeitsauto komplett ein, andere bringen nur seitlich dezent Spiegelschleifen an. (Vorsicht, dass Sie auch hier dem Fahrer nicht die Sicht nehmen!).
  • Ein Schriftzug mit einem weißen Stift ist ein relativ günstiger Autoschmuck für die Hochzeit: Malen Sie die gewünschte Botschaft ("Just Married", "Uli+ Maike") oder ein Liebessymbol (ein Herz, zwei Ringe,&hellip auf die Seitenscheiben oder die Heckscheibe. Autoaufkleber zur Hochzeit sehen professioneller aus und können sowohl auf der Motorhaube als auch an den Seitentüren angebracht werden. Als Motive eignen sich Ornamente, Herzen, Schmetterlinge oder Sterne und als Text Ihre Namen, Ihr Hochzeitsdatum und/oder ein kurzer Spruch ("Wir haben uns getraut", "Forever").
  • Tischdeko: Stuhlrosen oder flache Tischauflagen lassen sich prima als Autoschmuck für die Hochzeit umfunktionieren. Der Vorteil: Ihr Hochzeitsauto und die Saaldeko sind im selben Stil gehalten und günstig ist es außerdem. Je nach Hochzeitsmotto eignen sich also auch Federn, Luftballons oder diagonal über die Motorhaube gebundene Bänder mit einzelnen Blüten als Deko für das Brautauto.
  • Eine Schnur aus Blechbüchsen, Kronkorken oder Konservendeckeln macht die Passanten lautstark darauf aufmerksam, dass gerade ein Brautpaar vorbeifährt. Es genügt allerdings, wenn Sie eine kurze Wegstrecke damit zurücklegen...

Weitere schöne Anregungen, wie Sie das Hochzeitsauto schmücken können, finden Sie in den Hochzeitsalben auf goFeminin.de!

Wer soll das Hochzeitsauto fahren?
Traditionell ist es die Aufgabe des Brautvaters, das Hochzeitsauto zu fahren. Sie können natürlich auch einen Freund, ein Familienmitglied oder einen Trauzeugen darum bitten, den Fahrdienst für die Braut zu übernehmen. Die Aufgabe ist wichtig, denn der Chauffeur hat das Privileg, die Braut abzuholen und zur Hochzeitslocation zu fahren. Außerdem muss er bereit sein, auf Alkohol zu verzichten und das eventuell sogar bis zur Brautentführung. Die Braut fährt das Hochzeitsauto normalerweise nicht selbst, es sei denn, es wird gezielt als Gag inszeniert (zum Beispiel auf der Vespa).

Der Notfallkoffer für die Braut
Alle überlebenswichtigen Dinge, die eine Braut am Tag ihrer Hochzeit brauchen könnte, müssen selbstverständlich griffbereit im Hochzeitsauto (also nicht im Kofferraum!) verstaut werden: Make-up inklusive Spiegel, Maniküre-Kit (Nagellack, Nagelfeile und -schere), Strumpfhose, bequeme Schuhe, Deo/Parfum, Haarspangen, Taschentücher, Notfallkit (Nähzeug, Kopfschmerztabletten, Blasenplaster), Handy, Fotoapparat, Kontaktlinsenflüssigkeit, Kleingeld, Bonbons oder Kaugummis und eine kleine Flasche Wasser.

Routenplanung für das Hochzeitsauto
Es ist ratsam, die Strecke zwischen dem Wohnort der Braut, dem Standesamt und/oder der Kirche und dem Restaurant vor dem Stichtag einmal in Ruhe mit dem Hochzeitsauto abzufahren, um zu verhindern, dass sich in letzter Minute Änderungen ergeben, die eigentlich vorhersehbar gewesen wären. Drucken Sie die Adresse und Anfahrtspläne der diversen Hochzeitslocations (Kirche, Standesamt, Restaurant...) aus, erkundigen Sie sich nach aktuellen Baustellen und planen Sie auch Pausen ein (damit die Autos der Hochzeitskarawane aufeinander warten können).

Achten Sie darauf, die Fahrzeiten genau aufeinander abzustimmen, denn normalerweise kommt die Braut als letzte zur Kirche oder zum Standesamt und wird dort von allen Gästen empfangen. Das ideale Szenario sieht also so aus: Das Hochzeitsauto fährt vor, die Braut lässt sich von ihrem Chauffeur die Tür öffnen, steigt aus und schreitet bis zum Altar... gefolgt von den bewundernden Blicken der Gäste und des Bräutigams!


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von Linda Chevreuil

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