Home / Hochzeit / Hochzeitsplanung / Der Hochzeits­blog: Das virtuelle Hochzeits-Tagebuch

Hochzeit

Der Hochzeits­blog: Das virtuelle Hochzeits-Tagebuch

Linda Chevreuil
von Linda Chevreuil Veröffentlicht am 21. Oktober 2010
A-
A+

Eine Hochzeit ist ein aufregendes Projekt, das langsam heranreift und eine Fülle von Entscheidungen mit sich bringt. Location, Ringe, Brautkleid, Gästeliste, Tischdeko und jede Menge Papierkram müssen organisiert werden. Ein Hochzeitsblog hilft da, den Überblick zu bewahren und alle Informationen an einem Ort zu sammeln, wo sie überall und jederzeit abrufbar sind: im Internet.

Der Hochzeitsblog ist mehr als nur eine Organisationshilfe, er ist auch ein virtuelles Tagebuch, in dem Sie Ihre Gedanken und Gefühle festhalten können. Egal ob Sie Ihren Hochzeitsblog vorrangig als Infoseite für die Gäste gestalten oder als privates Brainstorming-Zentrum verwenden: Das Online-Tagebuch ist praktisch, originell und persönlich.

Die schönsten Gründe für einen Hochzeitsblog:

  • Er ist kostenlos.
  • Er hält alle auf dem Laufenden: Ihre Freunde und Verwandten können Ihre Hochzeitsvorbereitung hautnah mitverfolgen.
  • Er entspannt: Im Chaos der Hochzeitsplanung tut es gut, sich Zeit für sich zu nehmen und loszuwerden, was einen gerade bewegt.
  • Er bietet einen großen Entfaltungsspielraum: Sie können beliebig viele Einträge, Fotos und Videos online stellen.
  • Er verbindet: Sie finden neue Freunde und bekommen hilfreiche Tipps von anderen Frauen der Hochzeits-Community!

Hier sehen Sie ein schönes Beispiel für einen Hochzeitsblog!

Themenvorschläge für den Hochzeitsblog
Im Hochzeitsblog dürfen Sie durchaus kreativ und unterhaltsam sein, sollten aber darauf achten, einen einheitlichen Stil zu wahren und für alle verständlich zu bleiben. Folgende Inhalte gehören in den Hochzeitsblog:

  • Informationen über das Brautpaar: Lebenslauf, Anekdoten aus dem Alltag und gemeinsame Zukunftspläne. Alle sind neugierig, mehr über Ihre Lovestory zu erfahren. Wo haben Sie sich kennengelernt? Wann hat er Sie das erste Mal geküsst? Stellen Sie die schönsten Fotos mit Ihrem Schatz in den Hochzeitsblog und schreiben Sie dazu, warum Ihnen diese gemeinsamen Erinnerungen viel bedeuten. Auch Kindheitsfotos, Geschichten aus Ihrer Studentenzeit oder Hinweise auf Ihre Vorlieben passen in den Hochzeitsblog.
  • Eine kleine Familiengeschichte: Wer gehört zu wem? Gerade wenn beide Familien sich noch nicht gut kennen und/oder weit voneinander entfernt leben, ist der Hochzeitsblog eine gute Möglichkeit, um die Gäste locker miteinander bekannt zu machen. Dazu eignen sich: ein Stammbaum sowie Fotos oder Kurzporträts, die reichlich Gesprächsstoff bieten (Udo Mustermann: Onkel der Braut, E-Mail-Junkie und leidenschaftlicher Hobby-Koch. Was er nicht mag, das fragen Sie am besten seine Frau: Ursula!)
  • Organisatorische Details: Gästeliste, Checkliste für den Hochzeitstag, genauer Ablauf mit Uhrzeiten, Adressen, Anfahrtspläne, Telefonliste, Hotels, Tischplan, Geschenke-Wunschliste, Wer-macht-was-Liste (Ankleidehelfer, Fotograf, Autowascher, DJ...). Die Gäste können im Hochzeitsblog zu- oder absagen und müssen dies nicht mehr telefonisch oder schriftlich erledigen. Bei dieser Gelegenheit können Ihre Freunde und Verwandten gleich eine persönliche Glückwunschbotschaft im Gästebuch hinterlassen, Ihnen in der Ideenecke hilfreiche Tipps für den Ablauf der Hochzeitsfeier geben oder die Checkliste für die Hochzeit ergänzen. Der Vorteil: Die Informationen im Hochzeitsblog lassen sich jederzeit aktualisieren.
  • Die Etappen der Hochzeitsvorbereitung: Die endlose Suche nach der perfekten Location, die Geschichte vom Ringkauf, das Vorgespräch mit dem Pfarrer, der ausgesuchte Trauspruch und der Bericht vom Polterabend. Oder zeigen Sie zum Beispiel Fotos der Outfits, die Sie für die standesamtliche Trauung in die engere Wahl genommen haben und bitten Sie Ihre Freunde um einen Kommentar.
  • Persönliche Gedanken: Gedichte, Zeichnungen, Wünsche...
  • Nach der Hochzeit können Sie sich im Hochzeitsblog bei allen Gästen bedanken und die ersten Hochzeitsfotos einstellen, um die schönsten Momente der Feier Revue passieren zu lassen.

Wie erstellt man einen Hochzeitsblog?
Keine Panik! Es dauert nur wenige Minuten, einen Hochzeitsblog zu erstellen, selbst wenn Sie sonst mit Computer nicht so viel am Hut haben. Folgen Sie einfach den vorgegebenen Schritten:

1. Suchen Sie sich ein Pseudonym aus
2. Geben Sie den Titel Ihres Blogs an ("Wir trauen uns was", "Unsere Hochzeit")
3. Suchen Sie sich in den Stilvorlagen das gewünschte Layout aus: Herzen, Eheringe, Rose, Love Boat oder ein neutraler Hintergrund.
4. Verfassen Sie einzelne Einträge wie in einem Tagebuch und peppen Sie den Text mit Fotos oder Videos auf!

Trauen Sie sich und erstellen Sie jetzt kostenlos Ihren Hochzeitsblog!

Lesen Sie außerdem auf goFeminin.de:
>
Fotostrecke: Diamantringe zur Verlobung
>
Polterabend: Alter Brauch neu im Trend!

LC

von Linda Chevreuil

Das könnte dir auch gefallen