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Hochzeit

Neuer Trend: Sehen bald alle Verlobungsringe SO aus?

von Inga Back Veröffentlicht am 14. Juni 2019

Jede Generation hat einen herausstechenden Trend beim Thema Verlobungsring. Der aktuelle Trend geht aber komplett konträr zu allem bisherigen und zu dem, was man erwarten würde...

Beim Thema Verlobungsringe sollte man meinen, dass kein Ring dem anderen gleicht. Denn schließlich gleicht keine Frau der anderen und unsere Geschmäcker sind verschieden. In der Realität gibt es aber sehr wohl Trends und wer sich einen Ring außerhalb der Norm wünscht, kriegt schnell Probleme bei der Suche nach dem Traumring.

Ich selber hatte mich, wie so viele andere Frauen, in einen bestimmten Ringstil verliebt, den ich bei Pinterest gesehen hatte. Mein armer Verlobter hat daraufhin sämtliche Juweliere von West- bis Ostdeutschland abgeklappert, bis er einen Ring gefunden hatte, von dem er sicher war, dass er mir gefallen würde. Am Ende wurde es dann ein Antikschmuck-Händler aus Berlin (wir leben bei Köln).

Es gibt jedoch einen Trend bei Verlobungsringen, bei dem sich aktuell wirklich ALLE einig zu sein scheinen.

Verlobungsring-Trend Nummer 1: Weniger ist mehr

Wenn es um Verlobungsringe geht, scheinen sich heutzutage alle einig zu sein. Denn seit einigen Jahren werden die Steine immer kleiner. Selbst im "je größer, desto besser"-Land, den USA, werden inzwischen kleinere Diamanten bevorzugt.

Man könnte meinen dies hätte finanzielle Gründe, aber weit gefehlt: Es wird nämlich nicht weniger Geld für den Verlobungsring ausgegeben. Es wird lediglich für andere Ringe Geld ausgegeben.

Der Grund für die Kehrtwende: Qualität geht vor

Die Qualität des Metalls und der Steine liegt aktuell im Vordergrund. Es wird also teilweise sogar mehr Geld für den Verlobungsring ausgegeben, aber dafür enthalten die Ringe echte und reine Diamanten, sowie hochwertige Legierungen. Auf die Größe kommt es Bald-Hochzeitspaaren dagegen nicht mehr an.

Immer mehr Paare entscheiden sich lieber für einen kleinen, echten Diamanten, statt für einen auffälligen Zirkonia-Ring. Auch außergewöhnliche Bandringe mit Gravuren im Metall oder auch Ringe mit filigranen Fassungen für die Steine nehmen zu.

Auch Tragbarkeit im Alltag spielt eine Rolle

Die Zeiten, in denen ein mehrkaratiger Ring als Statussymbol betrachtet wurde, sind also scheinbar vorbei. Dies liegt aber nicht nur an dem Wunsch nach mehr Qualität, sondern auch an dem Wunsch, seinen Verlobungsring im Alltag tragen zu können.

Ein gewaltiger Klunker ist beim Einkaufen im Supermarkt oder auch im Meeting im Büro nicht wirklich praktisch. Delikate Ringe lassen sich dagegen überall tragen und mit nahezu jedem Outfit kombinieren. Der praktische Gedanke ist also durchaus ein wichtiger Faktor beim Wunsch der Frauen von heute nach kleineren, unauffälligeren Ringen.

Bye, bye Halo-Fassung!

Dieser neue Trend verzeichnet einen großen Verlierer: die Halo-Fassung. Bei der Halo-Fassung umgibt ein Kranz aus kleineren Steinen einen großen Stein in der Mitte. Sie wurde oft verwendet, um einen Stein größer und den Ring somit wertiger wirken zu lassen.

Im Zuge des Wunsches nach bescheideneren Modellen sinkt allerdings die Nachfrage nach Halo-Ringen. Immer mehr Menschen verzichten sogar komplett auf einen dominanten oder mehrere dominante Steine und entscheiden sich für einfache Bandringe.

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