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Hochzeit

Einfach Nein: 3 Situationen, in denen Bräute immer Nein sagen sollten

von Inga Back Veröffentlicht am 30. Oktober 2019

Kurz nach der Verlobung stellen Brautpaare ganz schnell fest: Bei der Hochzeitsplanung wollen ganz viele mitreden. Manchmal solltet ihr aber lieber ein klares Nein sagen!

Eine Hochzeit plant sich nicht von alleine. Meistens sind es Braut und Bräutigam, die monatelang nach der perfekten Location, dem besten Caterer und dem schönsten Kleid und Anzug suchen. Alleine kriegen so eine Feier allerdings die wenigsten gestemmt, sodass auch die Eltern, Geschwister, Freunde und weitere Verwandte involviert werden. Der Haken bei der Sache: Je mehr Leute beteiligt sind, desto komplizierter wird die Planung.

Plötzlich will jeder mitreden und ihr erwischt euch dabei, wie ihr euch für Entscheidungen rechtfertigen müsst, um die ihr euch nie Sorgen gemacht hattet. Irgendwann ist man dann versucht, einfach nachzugeben. Wir verraten euch 3 Situationen, in denen ihr euch selbst den Gefallen tun und standhaft bleiben solltet!

1. Sagt Nein zu Übernachtungsgästen

Man sollte meinen, dass niemand auf die Idee kommt, beim Brautpaar in der Hochzeitsnacht übernachten zu wollen, aber es gibt nichts, was es nicht gibt. An dieser Stelle Nein zu sagen, fällt überraschenderweise sogar besonders schwer. Schließlich wollt ihr, dass eure Gäste sich wohlfühlen. Sie sollen feiern können und sich keine Sorgen um die Heimfahrt machen müssen. Besonders wenn es Gäste sind, die euch besonders am Herzen liegen.

Dennoch sind Übernächtungsgäste nach der Hochzeit wirklich das Letzte, was ihr wollt. In der Hochzeitsnacht selber werdet ihr Zweisamkeit wollen – und wenn es nur zum Schlafen ist. Ihr werdet aber auch vor der Hochzeit keine Zeit haben, um euer Haus besucherfreundlich zu gestalten. Die letzten Tage vor der Hochzeit sind so ein Wirbelwind, dass euer Zuhause wahrscheinlich im Chaos versinken wird. Das letzte, was ihr dann wollt, sind Besucher, für die ihr Aufräumen und Frühstück vorbereiten müsst.

2. Sagt Nein zu den kreativen Ideen anderer

Ob die Schwiegerfamilie, die eigene Familie oder auch bloß eure Freunde – wenn es um Hochzeiten geht, hat jeder eigene Ideen und jeder will sie einbringen. So lieb gemeint diese Vorschläge auch sind, lasst euch bloß nicht darauf ein.

Egal, wie gut die Idee im ersten Moment klingt, sie wird ausarten. Niemand weiß genau, wie es passiert, aber plötzlich ist eure Farbpalette Mintgrün und eure Luftballons dunkelrot. Und die schönen Bänder, die ihr vereinzelt im Baum aufhängen wolltet? Von denen habt ihr jetzt 1000 Stück und ihr müsst dabei zusehen, wie der ganze Garten damit zugehangen wird. Alles nur, weil eure Lieben euch unbedingt helfen wollen.

In der ersten Euphorie nach der Verlobung ist die Versuchung groß, eine Gruppe zu gründen, in der ihr mit eurer Trauzeugin, Schwester, Mama, Schwiegermama usw die Planung der Hochzeitsdeko besprechen wollt. Tut das nicht. Macht euch erst einen Plan von dem, was ihr euch vorstellt, und gebt dann diese Info weiter. Am besten an jede Person einzeln. So kriegt ihr garantiert das, was ihr wollt und seid froh um die Hilfe. Und eure Lieben sind froh, dass sie helfen können.

3. Sagt Nein zu Menschen, die euch nicht nahe genug stehen

Eure Tante möchte beim Brautkleid-Kauf dabei sein, während ihr nur eure Mama und Schwester mitnehmen wolltet? Ihr fühlt euch unter Druck gesetzt, die Schwester eures Mannes zur Brautjungfer zu machen? Ihr wollt eure Cousine zur intimen Feier einladen, aber nicht ihre Eltern? Egal, worum es geht: Wenn es um wichtige Hochzeitstermine geht, werdet ihr es nicht bereuen, nur die Menschen um euch gehabt zu haben, die ihr auch wirklich dabei haben wolltet.

Das heißt natürlich nicht, dass euch die Anderen nicht wichtig sind. Aber man kann jemanden auch sehr gern haben, ohne diese Person das Brautkleid mit aussuchen zu lassen. Also setzt euch in solchen Momenten durch!

Lasst euch kein schlechtes Gewissen machen und auch nicht zu irgendeinem Kompromiss überreden. Die Anderen sind vielleicht vorübergehend beleidigt, aber das vergeht. Dagegen gibt es viele Bräute, die noch Jahrzehnte später bereuen, ihre eigenen Wünsche bei der Hochzeitsplanung nicht an erster Stelle gestellt zu haben. Schließlich heiratet man nur ein Mal.

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von Inga Back