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Arbeitsbienen aufgepasst: Diese 10 Jobstresser machen euch nur das Leben schwer!

von Julia Windhövel Veröffentlicht am 28. April 2014

Jeder will in seinem Job das Beste geben. "Ohne Fleiß kein Preis", "Von nichts kommt nichts" - schon klar. Aber auch hier gilt, wie in so vielen anderen Lebenslagen: locker bleiben. Denn ein Mitarbeiter oder Chef, der sich vor lauter Stress und Sorgen ständig die Haare rauft, hilft keinem. Im Gegenteil. Ist die Stimmung am Arbeitsplatz mies, arbeitet keiner effizient. Was aber sind die Dinge, die wir uns ab heute schenken?

1. Morgens immer die Erste sein

Klar, du hast einen Riesenberg Arbeit vor dir und willst bestmöglich auf das anstehende Meeting vorbereitet sein. Aber musst du deswegen wirklich immer eine der Ersten oder sogar die Erste am Schreibtisch sein? Ganz ehrlich, es wäre besser, einfach mal 30 Minuten länger liegenzubleiben, anstatt sich schon morgens mit der Frage zu stressen: "Schaffe ich heute auch mein ganzes Arbeitspensum?" Wenn es mittlerweile so ist, dass du deine Arbeit nur dann schaffst, wenn du früher kommst (oder länger bleibst), solltest du dringend überlegen, woran das liegt. Die Arbeitszeiten sind schließlich nicht ohne Grund so festgelegt und begrenzt worden.

2. Sofort alle Namen kennen

Du bist neu im Unternehmen und weißt nach einer oder zwei Wochen noch nicht, wie alle Kollegen heißen? Mach dir keinen Kopf! Sich Namen zu merken, ist immer schwer, das Problem kennt jeder. Also frag am Anfang ruhig nochmal nach, das wird dir keiner übel nehmen. Kleiner Tipp, falls das noch immer nicht hilft: Guck doch mal nach, wer von deinen engeren Kollegen in sozialen Netzwerken zu finden ist. Dann setzt du dich abends mal hin und guckst dir die Gesichter zu den Namen an. Hilft garantiert!

3. Immer die neuesten Trendteile tragen

Wir Frauen haben die leidige Angewohnheit, das Outfit der anderen Mädels ständig mit unserem eigenen zu vergleichen - mit dem Ergebnis, dass wir neidisch werden. Das nervt nicht nur generell, sondern im Büro ganz besonders. Was also tun? Keine gute Idee ist es, einen exzessiven Shoppingtrip zu unternehmen und tierisch viel Geld für stylische Klamotten auszugeben. Aber sich mies und unterlegen zu fühlen, kann auch nicht die Lösung sein. Tipp: Lege dir ein paar wenige Teile zu einem vernünftigen Preis zu, die gut kombinierbar sind. Dazu ein oder zwei besondere Accessoires, die einem eher schlichten Outfit das gewissen Etwas verleihen. Sich für den Job zu stylen, sollte nicht in einen Konkurrenzkampf ausarten - wichtig ist vor allem, dass das Outfit dem Umfeld angemessen, sprich professionell ist. Und vor allem: dass du dich darin wohlfühlt.

4. Ständig online, ständig erreichbar

Wir leben im Zeitalter der Smartphones. Das bedeutet vor allem eins: Wir sind theoretisch ständig online und können theoretisch ständig auf unsere Emails zugreifen - auch auf unsere Büromails. Unterwegs in der Bahn, am Esstisch und sogar abends im Bett, viele von uns können schon gar nicht mehr ohne. Schluss damit! Unsere Arbeit sollten wir im Büro lassen und nicht (oder wirklich nur in Ausnahmefällen) mit nach Hause nehmen. Deswegen bitte ab heute merken: Wer abends um 22 Uhr noch eine Mail an Kollegen schickt oder auf eine Mail antwortet, macht keinen besseren Job, sondern nervt. Und zeigt damit eigentlich nur, dass er nicht mal eine Runde abschalten kann.

5. Einschüchtern lassen vom Chef

Ja, der Chef kann einen ab und zu ganz schön einschüchtern mit seinem souveränen Auftreten. Aber nervös an den Nägeln zu kauen oder panisch durch die Gegend zu gucken, während gerade ein Meeting läuft, macht einen ganz und gar schlechten Eindruck. Besser: Versuche, vor einem wichtigen Meeting runterzukommen und kurz Ruhe zu finden. Dein Chef ist auch nur ein Mensch, es gibt keinen Grund zur Panik.

6. Krank ins Büro

Krank sind wir alle mal. Und wer krank ist, gehört nicht ins Büro, das sollten wir uns ab heute endlich mal hinter die Ohren schreiben. Natürlich ist krank nicht gleich krank, zwischen einem Husten und einer Lungenentzündung besteht ein himmelweiter Unterschied. Wenn du dich aber wirklich schwach und elend fühlst, solltest du zu Hause bleiben. Denn wer sich krank ins Büro schleppt, steckt nicht nur eventuell seine Kollegen gleich mit an, sondern sorgt auch dafür, dass die Genesung viel länger dauert als nötig. Und davon hast weder du, noch deine Kollegen, noch dein Chef etwas.

7. Ja-Sager

Wir alle wollen vor den anderen gut dastehen und kompetent wirken. Aber zu behaupten, man habe etwas verstanden, wenn dem nicht so ist, ist ein absolutes No-Go. Noch so ein Unding: Kollegen, die anderen etwas abnehmen, obwohl sie selbst bis zum Hals in Arbeit stecken. Merke: Da kann, darf und muss man auch mal "Nein" sagen. Denn wenn am Ende bei allen Projekten nur etwas Halbherziges herauskommt, ist auch keinem geholfen.

8. Oh Gott, meine Frisur!

Jede Frau kennt ihn, jede Frau hasst ihn: den 'Bad Hair Day'. Aber deshalb im Fall der Fälle nicht ins Büro zu gehen, kommt nicht in Frage. Deswegen mach dir ab jetzt ein für alle Mal klar: Keine von uns wacht morgens auf und sieht top gestylt aus wie Beyonce! Manchmal haben wir morgens einfach keine Lust oder keine Zeit für ein Styling, und das ist auch vollkommen okay. Die Welt geht nicht unter, wenn du mal mit einer Chaos-Frisur ins Büro kommst. Haare sind nun wirklich nicht alles im Leben.

9. Netzwerken

Ob du es hören willst oder nicht, wir müssen es nochmal in aller Deutlichkeit sagen: Netzwerken ist das A und O für alle, die in ihrem Job vorankommen wollen. Es gibt ein Gemeinschaftsevent im Büro? Geh hin! Kolleginnen fragen, ob du abends mit ins Kino willst? Mach das! Natürlich nicht ständig, nach Feierabend sollte das Privatleben Priorität haben. Aber ab und zu mal was mit den Kollegen zu machen, vergrößert nicht nur dein berufliches Netzwerk, sondern kann auch für eine entspannte Atmosphäre am Arbeitsplatz sorgen.

10. Als letzte nach Hause gehen

Du möchtest gerne der Star-Mitarbeiter sein, der mehr arbeitet als alle anderen - und deswegen bist du gern nach Feierabend noch im Büro und immer öfter auch der letzte, der noch am Schreibtisch sitzt. Hör auf damit! Erstens machst du dir so unter deinen Kollegen keine Freunde, zweitens ist die Energie abends sowieso irgendwann aufgebraucht und produktiver wirst du so auch nicht. Und drittens gibt es einen guten Grund, warum deine Arbeitszeit irgendwann endet: Kümmere dich um dein soziales Leben, sorge dafür, dass du emotional abschaltest vom Büroalltag und all den kleinen Stresssituationen. Das ist wirklich wichtig, um am nächsten Tag wieder voll durchstarten zu können.

von Julia Windhövel