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Mädels, aufgepasst! Diese Berufe haben Zukunft

von der Redaktion Veröffentlicht am 8. März 2018
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Es gibt viele Berufe, die Zukunft haben und vor allem Frauen beste Job-Chancen bieten. Längst werden nicht mehr nur Mathematiker, Ingenieure oder Informatiker gebraucht. Welche Berufe für SIE vor allem Zukunft haben, verraten wir euch!

Wenn sich die Schulzeit dem Ende neigt und man immer noch nicht so recht weiß, was man eigentlich mit seinem Leben anfangen soll, dann kann einen schon mal die Panik übermannen. Während man sich also fragt, ob man eine Ausbildung machen oder doch studieren soll, ist eines für beide Entscheidungen wichtig: Zukunft muss der Beruf am Ende haben.

Wir haben uns mal schlau gemacht und umgeschaut, welche Jobs in der nächsten Zeit gefragt sind.

Gastgewerbe und Hotelfach

Rund um das Gastgewerbe hat man mit entsprechender Qualifikation jetzt und in naher Zukunft gute Aussichten auf eine Anstellung. Tatsächlich, so berichtete der Spiegel im Juli 2017, konnten Betriebe im Gastronomiebereich 58 Prozent ihrer Stellen nicht besetzen, weil die Auszubildenden fehlten.

Auch im Hotelgewerbe fehlen Profis: Gesucht werden Leute für alle Bereiche - vom Hotelmanager bis zum Zimmermädchen.

Architekten und Ingenieure

Wer ein Händchen für Technik und Planen oder ein Auge fürs Gestalten hat, der sollte jetzt aktiv werden: Besonders begehrt sind in Deutschland derzeit Ingenieure und Architekten. Denn in der Bauwirtschaft geht es heiß her, dank niedriger Zinsen und benötigtem Wohnraum. Die Deutschen wollen bauen, was das Zeug hält und dafür werden Fachkräfte gesucht.

Auf 100 arbeitslose Ingenieure entfielen im Dezember 2017 bundesweit 337 offene Stellen​, berichtet der 'Verein deutscher Ingenieure'.

Vor allem im Süden und im Osten Deutschlands ist der Fachkräftemangel größer als im Bundesdurchschnitt.

Gesundheitswesen und Gesundheitswirtschaft

Im Gesundheitsbereich herrscht nach wie vor ein großer Bedarf an Personal. Vor allem die Nachfrage nach Altenpflegern steigt, was dem demografischen Wandel geschuldet ist: Verbesserte medizinische Versorgung und eine steigende Zahl von Rentnern auf der einen Seite und zu geringe Geburtenzahlen auf der anderen Seite sorgen dafür, dass unsere Gesellschaft im Durchschnitt immer älter wird.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer schätzt das Wachstumspotential dieses Berufs sogar so hoch ein, dass die Branche schon bald eine der wichtigsten Stützpfeiler unserer Wirtschaft sein könnte.

Neben Personal für die Altenpflege fehlen auch Pflegehelfer, Verwaltungsangestellte und Kaufleute aus dem medizinischen Bereich, sowie Medizintechniker und Fitnesstrainer.

Rechts- und Steuerberatung

Zahlen und Gesetze sind deine Leidenschaft? Glückwunsch! Wer sich eine Karriere als Rechts- oder Steuerberaterin vorstellen kann, hat gute Aussichten auf einen Job, denn auch in dieser Branche fehlen derzeit viele Fachkräfte.

Auch Wirtschaftsprüfer werden händeringend gesucht. Über 50 Prozent der Unternehmen in dieser Branche brauchen in der nächsten Zeit neue Mitarbeiter.

Lehrkräfte

In Deutschland fehlen Lehrer und das nicht erst seit gestern. Deshalb sind die Klassen zu groß und der Unterricht fällt häufig aus. Hinzu kommt, dass heutzutage jeder zweite Lehrer bereits über 50 Jahre alt ist. Wenn diese mit Mitte 60 in Rente gehen, wird plötzlich ein Loch von mehreren hunderttausend Lehrkräften zu stopfen sein.

Diese Chance sollte man nutzen! Besonders in den Bereichen Mathematik, Latein und Naturwissenschaften muss in den nächsten Jahren Lehrpersonal nachrücken.

Erzieher

Diejenigen, die gute Nerven und ein Herz für Kinder haben, werden bereits jetzt dringend gesucht. Denn tatsächlich fehlt im Erziehungsbereich schon länger fachlich qualifiziertes Personal. Seit jedes Kind ab einem Jahr Anspruch auf einen Kindergartenplatz hat, hat sich dieser Mangel noch verschärft. In der Kinderbetreuung sind tausende Stellen unbesetzt, die dringend benötigt werden.

Apotheker

Apotheker gibt es, trotz Online-Apotheken, nicht genug. Diese Branche ist stark unterbesetzt. Fast vier freie Arbeitsplätze kommen auf einen arbeitslosen Bewerber in der Pharmazeuten-Branche.

Mediziner

Auch hier fehlt Nachschub: Hausärzte werden in den nächsten Jahren dringend in Deutschland benötigt, denn bis 2020 müssen mehr als 20.000 Hausärzte (überwiegend auf dem Land) ersetzt werden. Das ergab eine Erhebung von der Bundesärztekammer und Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Maschinenbau

Im Bereich des Maschinenbaus herrscht ebenfalls ein großer Mangel an Fachkräften, weil technische Neuerungen auch neue Spezialisten erfordern. Die fehlen derzeit jedoch in vielen Betrieben.

Es mangelt an Bewerbern, die eine duale Ausbildung oder Abschlüsse in einer Weiterbildung vorweisen können. Auch die Suche nach Auszubildenden gestaltet sich schwierig. Ganze 37 Prozent der Unternehmen brauchen laut einer DIHK-Umfrage Personal.

IT-Branche

Auch in der bisher männerdominierten IT-Branche können Frauen Jobs finden. Wer sich die Arbeit als IT-Technikerin vorstellen kann, hat hier mit entsprechender Qualifikation gute Chancen. Wie der Branchenverband VDI mitteilte, kamen 2016 beispielsweise auf einen arbeitslosen Informatiker 3,5 offene Stellen. Im November 2016 gab es insgesamt 51.000 offene Stellen für IT-Spezialisten in Deutschland

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