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Richtig kündigen: Das solltest du beachten!

von Anna Haacks ,
Richtig kündigen: Das solltest du beachten!

Du willst kündigen, aber weißt nicht so recht, wie? Bei uns erfährst du hilfreiche Tipps und was du beachten solltest.

Inhalt
  1. · Kündigungsgrund überdenken
  2. · Das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen
  3. · Kündigungsfrist beachten!
  4. · Schriftlich kündigen

Du bist unzufrieden mit deinem Job oder willst dich einfach umorientieren? Vielleicht hast du auch nach x Jahren im selben Unternehmen, Lust auf neue Aufgaben und möchtest dich weiterentwickeln. Es gibt ganz verschiedene Gründe, warum man seinem alten Job den Rücken kehrt und kündigen will.

Doch egal, welcher Grund einen zu einer Kündigung bewegt, eine Sache muss jede*r hinter sich bringen: Es dem Chef oder der Chefin mitteilen. Doch wie stellt man das am besten an? Bei uns erfährst du alles, was du wissen musst, wenn du kündigen willst.

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Kündigungsgrund überdenken

Zunächst solltest du dir die Frage stellen, warum will ich eigentlich kündigen? Gibt es vielleicht doch noch Möglichkeiten, die dich umstimmen? Wichtig ist in jedem Fall, eine Kündigung nicht aus einer emotionalen Situation heraus zu überstürzen.

Das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen

Wenn die Entscheidung feststeht, sollte man zunächst das persönliche Gespräch mit dem Chef oder der Chefin suchen. Im Gespräch solltest du immer einen sachlichen Ton bewahren. Wenn der Chef oder die Chefin nach dem Grund fragt, macht es Sinn, den Wunsch nach einer neuen Herausforderung und neue Perspektiven zu nennen.

Was man vermeiden sollte, ist Kritik am Chef oder der Chefin zu üben oder über Kolleg*innen zu lästern. Das macht nie einen guten Eindruck und ist auch für das Arbeitszeugnis nicht von Vorteil.

Zu den "guten" Gründen gehören: Gesundheit/Stress, zu hohe Ansprüche des Vorgesetzten, nicht genügend Herausforderungen oder auch keine Karriere-Perspektive.

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Kündigungsfrist beachten!

Bevor man kündigt, sucht man sich in der Regel einen neuen Job, wenn man nicht vorhat, auf Weltreise zu gehen und den Berufsalltag erst einmal komplett hinter sich lassen will. Die Jobsuche kann mal mehr und mal weniger Zeit in Anspruch nehmen. Auch möglich: Du hast ein Angebot von einem anderen Unternehmen bekommen, das sich als sehr lukrativ erweist.

Unabhängig davon, aus welchem Grund du kündigen willst, ist es wichtig, die Kündigungsfrist zu beachten. Für Arbeitnehmer*innen gilt eine gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. eines Monats oder zum Monatsende. In der Probezeit, die, wenn nicht anders vereinbart, sechs Monate gilt, beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen und kann jederzeit erfolgen. Im Vertrag kann jedoch eine andere Kündigungsfrist vereinbart sein, wie zum Beispiel drei Monate zum Monatsende oder sogar sechs Monate zum Monatsende.

Im Video: Mit Kollegen über Gehalt sprechen: Ist das wirklich verboten?

Video von Esther Pistorius

Schriftlich kündigen

Eine ordentliche Kündigung muss schriftlich, mit Datum und Unterschrift erfolgen. Man sollte sich im Kündigungsschreiben immer für die bisherige Zusammenarbeit bedanken und professionell bleiben. Auch sollte man um ein qualifiziertes Arbeitszeugnis bitten.

Auf Karrierebibel.de findet ihr eine gute Vorlage für euer Kündigungsschreiben.

Last but not least: Unabhängig davon aus welchem Grund du kündigen willst, es gab sicher auch in deinem Job negative Punkte, aber auch positive. Und so fällt ein Abschied nicht immer leicht. Wen du bei deinem Abschied nicht vergessen solltest, sind deine Kolleg*innen. Immerhin habt ihr über die Jahre täglich zusammengearbeitet, gelacht, euch ausgetauscht und sicher auch die ein oder andere Mittagspause miteinander verbracht.

Lesetipp: Arbeitsunfähigkeitsversicherung: Wie sinnvoll ist sie?

Deine Kolleg*innen solltest du möglicht schnell, nachdem es dein Chef oder deine Chefin erfahren hat, über deine Kündigung informieren. Am besten bevor sie es von jemand anderem erfahren oder es sich rumspricht. Je nachdem, was in deinem Unternehmen üblich ist, kannst du zumindest den anderen deinen letzten Tag ein wenig versüßen. Du kannst zum Beispiel Süßigkeiten oder was Selbstgebackenes mitbringen.

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