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Apfel-Zimt-Muffins: Gesundes Rezept für saftige Muffins

von Ann-Kathrin Schöll Erstellt am 19. Juli 2020
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Apfel-Zimt-Muffins: Gesundes Rezept für saftige Muffins© Getty Images

Lust auf super saftigen Apfelkuchen in Miniformat? Dann probiert unser Rezept für Apfel-Zimt-Muffins. Vollkornmehl macht sie kerniger und gesünder.

Habt ihr früher auch Cini Minis geliebt? Ich persönlich war ganz verrückt nach den Zimt-Cerealien. Am liebsten habe ich sie zusammen mit Milch und klein geschnittenen Äpfeln gegessen. Kein Wunder also, dass ich auch heute noch den Geschmack von Äpfeln und Zimt liebe. Für mich gibt es kaum eine bessere Kombi.

Wenn auch ihr das Geschmacksduo liebt, dann seid ihr hier genau richtig! Denn ich habe ein Rezept für super saftige Apfel-Zimt-Muffins für euch, die dank Vollkornmehl auch noch gesund sind.

Apfel-Zimt-Muffins: Rezept mit Vollkornmehl

Im Vergleich zu weißem Mehl enthält Vollkornmehl mehr Vitamine, Mineralstoffe und wertvolle Ballaststoffe. Deshalb machen Vollkornprodukte auch länger satt als ihre hellen Geschwister. Kuchen verleiht Vollkornmehl eine kernige Note, die gerade zu Äpfeln und Zimt perfekt passt.

Tipp: Wenn ihr in Kuchenrezepten normales Mehl durch Vollkornmehl ersetzen wollt, solltet ihr 15% mehr Flüssigkeit in den Teig geben. Denn Vollkornmehl hat andere Backeigenschaften als weißes Weizenmehl.

Zutaten für 6 Muffins:

Für den Teig:

250 g Vollkornmehl
150 g brauner Zucker
2 TL Backpulver
2 TL Zimtpulver
1 Prise Salz
2 Ei (Größe M)
125 ml neutrales Öl
175 ml Milch
1 TL Vanille-Extrakt
50 g gehackte Walnüsse
2 Äpfel

Für das Topping:
3 EL weißer Zucker
2 TL Zimtpulver
1/4 Apfel

So geht's:
Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) oder 160°C (Umluft) vorheizen.

Die Äpfel für den Teig waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Muffinform mit Papierförmchen bestücken. Tipp: Nachhaltiger sind Muffinbleche mit Silikonförmchen (gibt's zum Beispiel hier bei Amazon*).

In einer Schüssel die trockenen Zutaten mischen, also Vollkornmehl, Backpulver, braunen Zucker, Vanillezucker, Salz und Zimt.

In einer Extra-Schüssel die feuchten Zutaten, also Eier, Öl, Milch und Vanille-Extrakt schaumig aufschlagen. Die trockenen Zutaten esslöffelweise in die Eiermasse geben und mit einem Schneebesen verrühren, bis ein glatter, zäher Teig entsteht. Wichtig: Das Mehl nicht zu lange und zu kräftig einrühren, sonst werden die Muffins gummiartig. Ist der Teig zu trocken, etwas mehr Milch einrühren.

Zum Schluss die Apfelwürfel und die gehackten Walnüsse unterheben. Dann den Apfel-Zimt-Teig gleichmäßig in die Förmchen füllen und mit Zimt-Zucker bestreuen. Tipp: Wer mag, kann auch dünne Apfelscheiben auf den Teig legen und leicht eindrücken. Das sieht hübsch aus.

Die Apfel-Zimt-Muffins auf der mittleren Schiene bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen.

Alternativ-Rezept im Video: Schneller Apple Crumble

Video von Aischa Butt

Zucker ersetzen: So wird's noch gesünder

Ihr möchtet die Apfel-Zimt-Muffins noch gesünder machen? Dann könnt ihr den braunen Zucker im Teig durch Ahornsirup ersetzen. Ahornsirup verleiht den Muffins eine Karamellnote und passt ebenfalls perfekt zu Apfel und Zimt.

Ahornsirup hat gegenüber Haushaltszucker entscheidende Vorteile: Er hat zum einen weniger Kalorien. 100 Gramm Ahornsirup haben 270 Kalorien, die gleiche Menge Haushaltszucker kommt auf 480 Kalorien. Zudem stecken mehr Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen im dunklen Sirup.

Lesetipp: Gesünder und weniger Kalorien: Das sind die besten Zuckeralternativen

Zucker durch Ahornsirup ersetzen: Ahornsirup hat eine höhere Süßkraft, ihr braucht deshalb weniger davon als Zucker. Es gilt als Faustregel: 70 g Ahornsirup ersetzen 100 g Zucker. Für das Rezept bedeutet das, dass ihr die 150 g Zucker durch 105 g Ahornsirup ersetzen könnt.

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