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Kochen ist die beste Medizin: 5 Rezepte, die gut für eure Gesundheit sind!

Inga Back
von Inga Back Veröffentlicht am 1. März 2018
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Gesunde Ernährung führt auch zu einem gesunden Körper – zumindest sagen das viele. So auch die Spitzenköchin Susanne Vössing. Wir haben für euch 5 gesunde Rezepte und verraten euch, bei welchen gesundheitlichen Problemen sie helfen können.

Leckere Sachen essen und dabei auch noch Gutes für die eigene Gesundheit tun? Das klingt nach jeder Menge Arbeit... ist es aber gar nicht! Denn die Rezepte von Spitzenköchin Susanne Vössing überzeugen nicht nur geschmacklich, sondern sind auch leicht nachzukochen.

Das Besondere: Zu jedem Rezept aus ihrem Buch 'Kochen ist die beste Medizin' hat die Ökotrophologin Bettina Snowdon, mit der Susanne Vössing das Buch zusammen verfasst hat, vermerkt, bei welchen gesundheitlichen Beschwerden die angegebenen Zutaten gut tun und für wen sie eher nicht geeignet sind.

Berglinsensalat im Wirsingblatt

Hilft bei: Arthrose, Darmtätigkeit und Verstopfung, bei Erschöpfung, hohem Cholsterinspiegel, Muskelkrämpfen, Bluthochdruck, Gicht und Gluten-Unverträglichkeit.

Nicht zu empfehlen bei: Diabetes Typ 2, Laktose-Intoleranz, Reizdarm und Sodbrennen.

Ihr braucht:

  • 125 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 250 g Kichererbsenmehl
  • ½ TL Meersalz
  • Cayennepfeffer
  • evtl. etwas Sesamsaat
  • 2 schöne, große Wirsingblätter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Stiel Rosmarin
  • 1 Knoblauchzehe, geschält, halbiert und der Keim entfernt
  • 100 g Zwiebeln, geschält und fein gewürfelt
  • 100 g Karotten, geschält und fein gewürfelt
  • 150 g Berglinsen
  • Pfeffer
  • feiner Essig
  • 2 Stangen Frühlingslauch, geputzt und in Ringe geschnitten
  • Fischausstecher

So geht's: Die Milch mit der Butter erwärmen. Kichererbsenmehl, Salz und etwas Cayennepfeffer in eine Schüssel geben. Mit der Milch-Butter-Mischung zu einem Teig verkneten. Großzügig in Klarsichtfolie schlagen. Im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig 5–7 mm dick ausrollen und mit einem etwa 5–6 cm langen Ausstecher in Fischform Fische ausstechen. Die Teigstücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, leicht mit Wasser befeuchten und eventuell mit Sesam bestreuen. Im Backofen 15–20 Minuten backen.

Wirsingblätter 1–2 Minuten in kochendes Salzwasser geben, kurz in Eiswasser tauchen und abtropfen lassen. In einem Topf das Olivenöl mit dem Rosmarin und dem Knoblauch erhitzen. Ganz leicht anrösten. Zwiebeln und Karotten zugeben und anschwitzen. Nun die Linsen zufügen und ebenfalls mit anschwitzen. So viel Wasser angießen, dass die Linsen gut bedeckt sind. Mit geschlossenem Deckel auf mittlerer Temperatur
25 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Wasser nachfüllen. Das Linsengemüse mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken und den Frühlingslauch zugeben und unterrühren. Je ein Wirsingblatt auf einen Teller legen, den Linsensalat hineinfüllen und die gebackenen Fischchen dazulegen.

Eier-Spaghetti mit Bohnen-Kartoffeln

Hilft bei: Bluthochdruck, Muskelkrämpfen, Arthrose, Erschöpfung, Gicht, Laktose-Intoleranz, Wechseljahresbeschwerden.

Nicht zu empfehlen bei: Darmtätigkeit und Verstopfung, Diabetes Typ 2, Glutenunverträglichkeit, hohem Cholesterinspiegel, Reizdarm und Sodbrennen.

Ihr braucht:

  • 100 g festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • Salz
  • 100 g grüne Bohnen, die Enden abgeschnitten, Bohnen gewaschen und in Stücke geschnitten
  • 40 g getrocknete Tomaten (trocken, nicht aus dem Öl), in Streifen geschnitten
  • 100 g Spaghetti mit Ei
  • 1-2 EL Olivenöl
  • 1-2 Knoblauchzehen, geschält und gehackt
  • 6 Salbeiblätter, gewaschen und in Streifen geschnitten
  • Pfeffer

So geht's: Die Kartoffelwürfel in Salzwasser aufsetzen, aufkochen und je nach Kartoffelsorte 4–5 Minuten garen, bis sie halb durch sind. Dann Bohnen und Tomaten zugeben. Erneut aufkochen und weitere 4 Minuten köcheln lassen. Am Ende sollen die Bohnen und die Kartoffeln gar sein, aber noch ein wenig Biss haben. Abgießen und abtropfen lassen. Spaghetti nach Packungsangabe in Salzwasser kochen und auf einem Sieb abgießen. In einem Topf Knoblauch und Salbei mit Salz und Pfeffer in Olivenöl anrösten. Nudeln und Gemüse zugeben, behutsam vermischen und mit einem guten Schuss Wasser ablöschen.

Garnelen mit Spinat-Hirse-Salat und Grapefruit

Hilft bei: Erschöpfung, Muskelkrämpfen, Arthrose, Bluthochdruck, Darmtätigkeit und Verstopfung, Diabetes Typ 2, Glutenunverträglichkeit und Wechseljahresbeschwerden.

Nicht zu empfehlen bei: Gicht, hohem Cholesterinspiegel, Laktose-Intoleranz, Reizdarm und Sodbrennen.

Ihr braucht:

  • 150 g Hirse
  • Salz
  • Olivenöl
  • 100 g Zwiebeln, geschält und fein gewürfelt
  • 270 g junger Spinat, geputzt, gewaschen und die Stiele entfernt
  • 8-10 rohe Garnelen in der Schale, die Menge je nach Größe und Appetit
  • je 1 Stiel Rosmarin und Thymian, gewaschen
  • 2 Knoblauchzehen, geschält und fein gewürfelt
  • 30 g Butter
  • 5 rote und gelbe Kirschtomaten, gewaschen und geachtelt
  • Pfeffer
  • 1 Grapefruit, die Schale mit einem Messer sorgfältig abgeschnitten

So geht's: Hirse auf ein Sieb geben und unter kaltem Wasser abwaschen. Danach mit 300 ml Wasser und ein wenig Salz in einem Topf langsam zum Kochen bringen. Die Hirse sollte auf kleiner Flamme ohne Deckel gute 7–8 Minuten garen, zwischendurch immer wieder durchrühren. In einem Topf 1 EL Olivenöl erwärmen und 50 g Zwiebeln darin anschwitzen. Mit Salz würzen. Den Spinat darin ca. 1–2 Minuten garen. Anschließend mit der Hirse vermengen.
Garnelen aus der Schale lösen und in der Mitte der Rückenkrümmung längs einschneiden und den darin liegenden dunklen Darm entfernen. Unter kaltem Wasser abwaschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Mit Salz leicht würzen und in einer Pfanne in Olivenöl mit Rosmarin und Thymian kurz anbraten, sie sollen aber nicht zu heiß werden. Alles aus der Pfanne nehmen. Nun Knoblauch, restliche Zwiebelwürfel, Butter und Tomaten zugeben. Auf mittlerer Temperatur 1–2 Minuten garen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Garnelen wieder zufügen und alles kurz durchschwenken. Grapefruit filetieren.

Die Garnelen mit den warmen Tomatenstücken, dem Spinat-Hirse-Salat und der Grapefruit anrichten.

Quarkplätzchen im Brickteig mit Schmorgemüse

Hilft bei: Darmtätigkeit und Verstopfung, Erschöpfung, Reizdarm, Sodbrennen, Arthrose, Bluthochdruck, Gicht, hohem Cholesterinspiegel, Muskelkrämpfen und Wechseljahresbeschwerden.

Nicht zu empfehlen bei: Diabetes Typ 2, Glutenunverträglichkeit und Laktose-Intoleranz.

Ihr braucht:

  • 500 g Magerquark
  • 500 g gemischtes Gemüse der Saison, geputzt, gewaschen und in gleich große Stücke geschnitten
  • Olivenöl
  • 3 Stiele Thymian oder Rosmarin, gewaschen und die Blätter abgezupft
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • 60 g Zwiebeln, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 1 Stange Frühlingslauch, geputzt, gewaschen und in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 Stiele Petersilie, gewaschen, mit Stielen gehackt
  • je 2 Stiele Kerbel und Estragon, gewaschen, die Blätter abgezupft und gehackt
  • 1 TL getrocknete Kräuter der Provence
  • 4 Brickblätter (türkische Geschäfte) oder große Frühlingsrollenteigblätter (Asia-Laden)
  • 12 Basilikumblätter, gewaschen

So geht's: Am Vortag den Quark in einem Leinentuch auf ein Sieb geben oder aufhängen und über Nacht abtropfen lassen. Anschließend gut ausdrücken. Das Gemüse in 2 EL Olivenöl mit Thymian oder Rosmarin
auf mittlerer Temperatur schmoren. Zwischendurch wenden und mit Meersalz und Pfeffer würzen. Falls Bohnen verwendet werden, am besten vorkochen, damit das Phasin neutralisiert wird. Zwiebeln in wenig Olivenöl glasig braten und abkühlen lassen. Quark mit Frühlingslauch, Kräutern und Zwiebeln vermengen und mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken.

Brickteig auslegen und die Quarkmasse gleichmäßig auf die Blätter verteilen. Mit Basilikumblättern belegen, einschlagen und zu gleichmäßigen Päckchen formen. In einer Pfanne in Olivenöl von allen Seiten knusprig braten. Das Gemüse auf Tellern anrichten und die Quarkplätzchen auflegen.

Joghurthuhn mit Vollkorn-Mandel-Flohsamen-Kruste

Hilft bei: Darmtätigkeit und Verstopfung, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Erschöpfung, Muskelkrämpfen, Reizdarm, Sodbrennen und Wechseljahresbeschwerden.

Nicht zu empfehlen bei: Arthrose, Gicht, Glutenunverträglichkeit, hohem Cholesterinspiegel und Laktose-Intoleranz.

Ihr braucht:

  • 2 Hähnchenbrüste à 130 g, ohne Haut, Fett und Sehnen
  • Salz
  • 250 g Naturjoghurt, 3,5 % Fett
  • 2 Knoblauchzehen, beide Zehen geschält, 1 Zehe gehackt
  • Pfeffer
  • 50 g weiße Mandeln
  • 35 g Vollkorntoast
  • 1 EL Flohsamen
  • 5 Stiele Petersilie, gewaschen und die Blätter abgezupft
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 mittelgroße Auflaufform

So geht's: Hähnchenbrüste salzen. Joghurt mit gehackter Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer verrühren. In eine Schüssel geben und die Hähnchenbrüste so hineinlegen, dass sie von allen Seiten gut von Joghurt eingehüllt sind. Bei Zimmertemperatur 1 Stunde marinieren lassen. Bei 2–3 Stunden Marinierzeit wird das Fleisch noch zarter. Mandeln, Toast, Flohsamen, Petersilie und restlichen Knoblauch in einen elektrischen Zerkleinerer geben und zu einer feinkörnigen Masse mixen. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Auflaufform mit Olivenöl ausstreichen. Hähnchenbrüste mit einer Gabel aus dem Joghurt nehmen, nicht abstreifen und direkt in die Auflaufform legen. Mandelmasse darauf verteilen und leicht andrücken. In den Ofen schieben und 15 Minuten garen. Dann den Ofen ausschalten und die Hähnchenbrüste noch 5 Minuten ruhen lassen.

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