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Liebe & Psychologie

Was man alles lernen kann, wenn man Pornos schaut

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 24. Februar 2014

"Gib's mir! Jaaa! Du geiler Hengst." Huch! Da haben wir wohl aus Versehen die falsche Taste gedrückt. Statt der Lieblingsserie flimmert ein waschechter Porno über den Bildschirm, penetrantes Stöhnen dringt aus den Lautsprechern. Peinlich berührt verschwinden? Nicht so schnell! Wo wir schon mal da sind, können wir ruhig mal genauer hinschauen. Denn: So schwachsinnig viele Pornos auch sind, sie sind auch ziemlich lehrreich.

'Kuck mal, wer da schluckt', 'Alice im Ständerland' oder 'Beverly Hills Cock' - Okay, die meisten Pornos kann man nicht wirklich ernst nehmen. Da wird gevögelt und gestöhnt, was das Zeug hält. Die Protagonsiten halten stundenlang durch, sind allzeit bereit, oral und anal, vom Stehen in den Doggy Style, und haben die beste Zeit ever. Ja, klar.

Mal ganz ehrlich: Welche normale Frau flippt schon vor Begeisterung aus, wenn er sie erst von hinten nimmt, dann von vorne, zwischendrin seinen besten Freund ranlässt und zum krönenden Abschluss ihre beste Freundin? Genau. In unseren Betten spielt sich das irgendwie anders ab. Und doch: So weit weg Pornos von der Realität auch sind, so gibt es doch ein paar Dinge, die wir aus ihnen lernen können.

1. Sex ist keine bierernste Angelegenheit

Jawohl, viele Frauen nehmen Sex zu ernst. Dabei darf man auch ruhig mal herzhaft lachen, wenn man im Eifer des Gefechts fast aus dem Bett fällt oder der Stellungswechsel nicht so richtig elegant klappen will.

2. Selbstbewusst zum Körper stehen

Klamotten spielen in den meisten Pornos eine eher untergeordnete Rolle. Frauen wie Männer tragen wenig bis nichts - und niemand macht sich Gedanken über kräftige Oberschenkel oder Cellulite. Selbstbewusst stolzieren die Darsteller durch die Gegend und strahlen trotz kleiner oder größerer Makel puren Sex aus. Davon können wir uns schon mal eine Scheibe abschneiden.

3. Rollenspiele - warum nicht?

Egal ob sexy Krankenschwester oder der Polizist, der eine Leibesvisitation macht: Rollenspiele sind nicht nur was für abgedrehte Spinner. Sie können auch in ganz normalen Schlafzimmern von ganz normalen Menschen für ein bisschen Abwechslung und einen kleinen Extra-Kick sorgen. Einfach mal ausprobieren! Und im Zweifel, genau: herzhaft drüber lachen.

4. Sex ist was total Natürliches

Lautes Stöhnen, Masturbation vor dem Partner - muss nicht jedermanns Sache sein, ist aber auch nichts, wofür man sich schämen müsste. Die eigene Lust leben und laut herausschreien bringt nicht nur Porno-Darsteller auf Hochtouren!

5. Lust auf Neues

Die ständigen Stellungswechsel in Pornos grenzen schon fast an Leistungssport, manche bekommt man gar nicht erst hin, wenn man nicht gerade akrobatisch veranlagt ist. Trotzdem: Genau hinschauen lohnt sich! Manchmal kann man den Darstellern den ein oder anderen Kniff abschauen. Oder Anregungen und Ideen finden, die auch im eigenen Bett Spaß machen.

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von Fiona Rohde

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