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Sexstellungen aller Art: Die Top 5 Stellungen im Überblick

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 13. Dezember 2007

Missionar, Reiter, Löffelchen... Was steckt hinter den ominösen Namen der Sexstellungen, die unser Sexleben versüßen?

Klar, die legendäre Missionarsstellung kennt jeder. Aber es wäre doch schade, sich beim Sex auf diesen einen Klassiker zu beschränken. Es gibt zum Glück Sexstellungen aller Art, für alle Vorlieben und Situationen, von romantisch bis wild, gemütlich bis akrobatisch... In Sachen Lust und Leidenschaft sind der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alles, was beiden Partnern Spaß macht, ist erlaubt. Auch bei der Namensgebung: Reiter, Hündchen und 69er-Stellung... Teils sprechen die Namen für sich, aber nicht immer! Wisst ihr, was sich hinter all den Bezeichnungen verbirgt? Wir geben euch einen kleinen Überblick über die berühmtesten Sexstellungen.

Sexstellungen aller Art: Das sind die Evergreens
1. Missionarsstellung
2. Reiterstellung
3. Hündchenstellung
4. 69er Stellung
5. Löffelchenstellung

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1. Die Missionarsstellung

Beschreibung: Der große Klassiker unter den Sexstellungen, und die natürlichste Stellung der Welt, die nur von Menschen praktiziert wird: Die Partnerin mit gespreizten Beinen auf dem Rücken, der Partner liegt über ihr und dringt in sie ein. Dabei stützt er sich mit den Knien oder den Ellenbogen ab, damit er nicht zu schwer für sie wird.

Der Lustfaktor: Der Mann hat mehr von der Missionarsstellung als die Frau, denn hier hat er alles unter Kontrolle: den Rhythmus bzw. die Intensität der Penetration und den Eindringwinkel des Penis. Die Partnerin hat nur wenig Bewegungsspielraum. Sie kann jedoch mit Becken- und Beinbewegungen nachhelfen, um die Klitoris besser zu stimulieren. Fazit: Für sie ist die Missionarsstellung nicht unbedingt der beste Weg zur sexuellen Ekstase - es sei denn, sie weiß sie richtig zu nutzen!

Vorteile: Diese Position ist ideal für ein romantisches Liebespaar, denn man kann sich umarmen und leicht miteinander kommunizieren. Beide Körper kommen "auf ganzer Länge" miteinander in Kontakt, die Liebenden liegen sich gegenüber, können sich gegenseitig in die Augen schauen und leidenschaftlich küssen. Einfach und natürlich. Eine ideale Stellung für das erste Mal.

Nachteile: Die Missionarsstellung wird oft als zu monoton und langweilig kritisiert. Daher haftet ihr das negative Image als "Routinesex" oder als "Liebe ohne Anstrengung" an. Zu Unrecht! Es genügt, ein bisschen Fantasie mitins Spiel zu bringen:

Jetzt lesen: Mit diesen Tricks wird die Missionarsstellung zum heißen Geheimfavorit

2. Die Reiterstellung

Beschreibung: Hier liegt der Schlüssel der weiblichen Dominanz! Der Partner liegt auf dem Rücken, sie sitzt - in typischer Reiterstellung - auf ihm. Wenn sie sich mit dem ganzen Oberkörper über ihn legt, spricht man von der Amazonen-Stellung. Dieser Begriff geht auf eine antike Legende zurück: Das dominante Frauenvolk der Amazonen hat sich angeblich beim Reiten nach vorne gelegt und den Pferdehals umschlungen.

Der Lustfaktor: Nicht ohne Grund wird Frauen diese Position oft als die beste aller Sexstellungen empfohlen, um einen vaginalen Orgasmus zu erleben. Denn hier gibt sie das Kommando an und bestimmt ihre Körperhaltung, den Eindringwinkel, die Penetrationstiefe sowie den Bewegungsrhythmus. Außerdem wird bei dieser Sexstellung der vordere Bereich der Scheide besonders erregt. Daher eignet sich die Reiterstellung gut, um den G-Punkt zu stimulieren.

Vorteile: Der Partner hat beide Hände frei und kann daher gleichzeitig Brüste, Po oder Klitoris seiner Liebsten streicheln, während sie auf ihm "reitet“. Zudem trägt diese Stellung auch dazu bei, den männlichen Höhepunkt hinauszuzögern. Ideal, um den Augenblick der Lust noch etwas länger zu genießen. Und besonders praktisch wenn er dazu tendiert, etwas zu schnell zu ejakulieren (vorzeitiger Samenerguss).
Kein Wunder, dass die Reiterstellung zu den absoluten Lieblingsstellungen bei den Männern gehört...

Nachteile: Viele Männer genießen es, ihre erotische Unterwerfungsfantasie zu verwirklichen. Aber es gibt auch Männer, denen die Idee, von einer Frau dominiert zu werden, weniger behagt. In diesem Fall bedarf es eventuell einiger Überzeugungskünste, um dem Partner die Vorzüge der Reiterstellung schmackhaft zu machen.

Jetzt lesen: Reiterstellung: Was ER tatsächlich denkt, wenn du auf ihm sitzt

3. Die Hündchenstellung

Beschreibung: Die Hündchenstellung wird von manchen als animalisch empfunden, weil die Frau auf allen Vieren kniet und der Mann von hinten in sie eindringt. Diese Stellung kommt in zahlreichen Sexfantasien vor, besonders bei Männern. Sie gehört zu den sogenannten A-tergo-Stellungen (Geschlechtsverkehr von hinten).

Der Lustfaktor: Die Hündchenstellung ermöglicht ein sehr tiefes Eindringen. Je nach gewünschtem Eindringwinkel ist auch eine leicht seitliche Penetration, von oben oder von unten, möglich. Deshalb kann diese Sextechnik sehr verschiedene Lustgefühle hervorrufen.

Vorteile: Der Mann kann die Klitoris während der Penetration leicht mit den Händen erreichen und dadurch die sexuelle Lust seiner Partnerin steigern. Er kann seine Hände aber auch über ihren gesamten Körper wandern lassen.

Nachteile: Die Romantiker sind meist weniger von dieser "Begattungstechnik" begeistert, da sie keinen Augenkontakt zulässt. Vorsicht: Eine zu heftige (und zu tiefe) Penetration bei der Hündchenstellung kann für die Frau schmerzhaft sein.

Jetzt lesen: Hündchenstellung oder Missionar: Das verrät seine Lieblingsstellung

4. Die Löffelchenstellung

Beschreibung: Beide Partner liegen seitlich hintereinander, wie zwei Löffel im Besteckkasten. Der Mann schmiegt sich an den Rücken der Frau und führt den Penis von hinten in die Scheide ein. Auch die Löffelchenstellung ist also eine A-tergo-Variante unter den Sexstellungen .

Der Lustfaktor: Ähnlich wie die Hündchenstellung ermöglicht auch die Löffelchenstellung ein tieferes Eindringen in die Scheide, was für beide Partner sehr erregend ist. Da sich beide Körper von Kopf bis Fuß berühren und wie bei einer Umarmung ineinander "verschachtelt" sind, entsteht eine sehr innige Vereinigung.

Vorteile: Die Stellung ist sehr entspannend und besonders geeignet, wenn beide Partner müde sind. Diese sanfte, langsame und zärtliche Sexstellung ist ebenfalls für Anfänger empfehlenswert. Und auch Schwangere erfreuen sich häufig an der Löffelchenstellung, weil sie nicht durch ihren dicken Bauch eingeschränkt werden.

Nachteile: Man muss ein Faible für ruhige Zärtlichkeiten haben. Wer es in Sachen Sex dynamisch und ungestüm mag, sollte lieber einen großen Bogen um die Löffelchenstellung machen!

Jetzt lesen: Löffelchen & Doggy-Style: Die Sex-Klassiekr unter der Lupe

5. Die 69er Stellung

Beschreibung: Die berühmte Zahl 69 symbolisiert, wie die Partner beim Geschlechtsakt zueinander positioniert sind: nämlich umgekehrt, mit dem Kopf zu den Füßen des Partners, entweder beide seitlich liegend, oder ein Partner über dem anderen. Der Mund befindet sich auf der Höhe des Geschlechtsteils des Partners, und die Partner stimulieren sich gegenseitig mit dem Mund. Kurz: Die 69er-Stellung ist eine Form von Oralsex, bei dem Fellatio (für ihn) und Cunnilingus (für sie) miteinander kombiniert werden.

Der Lustfaktor: Bei der 69-er Stellung stimmen sich die Partner gegenseitig auf Lust und Verlangen ein. Jeder liebkost mit seinen Lippen und seiner Zunge die sensibelsten Körperstellen des anderen. Klitoris, Scheide und Penis werden gleichzeitig stimuliert, die Partner teilen ein Gefühl intensiver Innigkeit.

Vorteile: Die 69er-Stellung eignet sich optimal als Vorspiel, um die Lust und Erregung beider Partner zu steigern.

Nachteile: Bei manchen ist die 69-er Stellung unbeliebt, weil man sich nicht unbedingt voll und ganz seinen eigenen Gefühlen hingeben kann, wenn man sich auf das sexuelle Verlangen seines Partners konzentriert.

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von Fiona Rohde

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