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Sex-Fitness: Warum regelmäßiger Sport für mehr Spaß im Bett sorgt

von Redaktion Veröffentlicht am 6. März 2015
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Wer sich fit hält, hat deutlich mehr Spaß beim Sex. Klingt vielversprechend, oder? Wir klären auf, wie sich mehr Ausdauer und Kraft bemerkbar machen und wie ihr sogar euren Orgasmus intensivieren könnt! Los geht's!

Marathon-Läuferinnen, Yogis und Salsa-Tänzerinnen haben nicht nur ein besseres Körpergefühl und eine gute Fitness, nein, sie haben auch noch einen deutlichen Sex-Vorteil: Denn wer Muskeln aufbaut, seine Ausdauer verbessert und an der Beweglichkeit arbeitet, kann im Bett eher zu Hochtouren auflaufen. Noch dazu gibt es nette Nebeneffekte wie ein intensiveres Gefühl!

Wenn das nicht die allerbesten Gründe sind, dem inneren Schweinehund Beine zu machen und regelmäßig in die Sportklamotten zu schlüpfen ... Aber überzeug dich am besten selbst! Hier kommen sechs richtig gute Gründe:

1. Beweglichkeit

Wer sich einmal durch hundert Seiten Kamasutra geblättert hat, der weiß, dass diese uralten, faszinierenden Liebesstellungen es ganz schön in sich haben. Für Nachmacher heißt das: Wer so kunstvoll lieben will, der sollte sich beweglich und geschmeidig halten, sonst drohen zittrige Muskelkrämpfe und unbeholfene Versuche, um überhaupt erst in die Kamasutra-Bewegung hineinzufinden! Regelmäßiges Yoga-Training oder ausgiebiges Stretching sind eindeutig von Vorteil, wenn man diesen Sex genießen will!

2. Muskelkraft

Du kniest über ihm - mittendrin in einer heißen Nummer - und die Oberarme versagen beim Abstützen? Oder die Beinmuskulatur macht in der Reiterstellung plötzlich nicht mehr mit? Wie sehr wünscht man sich bei diesem Sex, dass man etwas trainierter wäre und nicht so schnell schwächeln würde! Also ran an die Hanteln! Lass deine Muskeln wachsen!

3. Starker Beckenboden

Spätestens nach der ersten Yoga-Stunde wissen wir um die Wichtigkeit unseres Beckenbodens, der unsere Haltung in vielen Übungen stabilisiert. Aber nicht nur das, er ist auch ein wichtiges Zentrum beim Sex, schließlich ist ein gut trainierter Beckenboden eine essenzielle Voraussetzung für intensive Empfindungen und Orgasmen.

Und so trainiert man ihn: In den Lotussitz gehen, also beide oder nur einen Fuß auf deinen Oberschenkeln ablegen. Jetzt schiebst du deine Hände unter den Po, sodass du deine Sitzbeinhöcker spürst. Nun diese beiden Knochen zusammenziehen, indem du die Beckenbodenmuskulatur anspannst. Jetzt im Wechsel loslassen und anspannen!

4. Ausdauer

Ja ne, is klar! Wer ordentlich Puste hat, der hält auch beim Sex länger durch, schließlich setzt richtig guter Sex eine ordentliche Ausdauer voraus! Und damit meinen wir jetzt nicht die klassische Missionarsnummer, sondern alles, bei dem vor allen Dingen du die Initiative übernimmst. Daher gilt: Wer ihn so richtig um den Verstand bringen will, der sollte ab und an eine Joggingrunde durch den Park einplanen oder das Fahrrad dem Auto vorziehen. So ist man auch im Bett nicht allzu schnell aus der Puste!

5. Luststeigerung

Speckrollen, ein aufgeblähter Bauch und allgemeine Unförmigkeit - wer sich gerade nicht wohl in seinem Körper fühlt, hat meistens auch weniger Lust auf körperliche Nähe. Grund genug, überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen, um das eigene Selbstbewusstsein aufzubauen. Denn: Ein gutes Körpergefühl ist die beste Voraussetzung für intensiven Sex! Aber nicht nur das: Wer seine Muskeln durch zum Beispiel Krafttraining aufbaut, dessen Körper schüttet eine Extraportion Testosteron aus. Und dieses männliche Hormon steigert die Lust am Sex! Da sagt man natürlich nicht 'Nein' zur Hantelbank.

6. Durchblutung

Last but not least: Die einfach Yoga-Übung 'Schmetterling'. Bei dieser Übung werden im Sitzen die Fußsohlen aneinander gelegt, sanft Richtung Körper gezogen und dann wippt man mit den Knien vorsichtig Richtung Boden. Das dehnt nicht nur die Hüftmuskulatur und macht uns beim Sex beweglicher, die Übung fördert auch die Durchblutung der Beckengegend. Das wiederum erhöht die Empfindungen und ist die beste Voraussetzung für einen intensiven Orgasmus.

von Redaktion