Home / Liebe & Psychologie / Lust & Leidenschaft

Liebe & Psychologie

Rainbow Kiss: DAS steckt hinter dem krassen Sextrend

von Fiona Rohde Erstellt am 27. November 2018
Rainbow Kiss: DAS steckt hinter dem krassen Sextrend© iStock

Wer etwas zart besaitet ist, sollte nicht weiterlesen. Denn das, was hinter der Sexpraktik Rainbow Kiss steckt, ist in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig – um es mal nett auszudrücken. Und um es un-nett auszudrücken: Es ist ziemlich ekelhaft – und sogar gefährlich.

Es gibt Sexpraktiken, die die Welt nicht braucht. Und diese hier gehört definitiv dazu. Sie heißt Rainbow Kiss und ist nichts für sensible Gemüter. Wir erklären euch trotzdem gerne, was hinter diesem speziellen Sextrend steckt.

So funktioniert der Rainbow Kiss

Voraussetzung für den Rainbow Kiss: Die Frau muss ihre Periode haben. Dann verwöhnen sich beide Partner gleichzeitig oral, also idealerweise in der 69er-Stellung. Wenn er gekommen ist, nimmt sie sein Sperma in ihrem Mund auf, der Mann unterdessen ihr Menstruationsblut in seinem Mund (Ja, wir sagten ja bereits, es wird nicht gerade appetitlich).

Auch lesen: Achtung, Frauen! Mit der CAT Position bringt ihr euch zum Orgasmus

Anschließend küssen sich beide und tauschen dabei die Flüssigkeiten in ihrem Mund miteinander aus. Beides vermengt sich und – voilà – der Rainbow Kiss ist da. Seinen so romantisch anmutenden Namen verdankt der Regenbogen-Kuss also den verschiedenfarbigen Körperflüssigkeiten (Blut und Sperma), die sich bei dieser Sexpraktik im Mund der Partner miteinander vermischen.

Noch mehr Sex-Trends und -Praktiken:
Wife Sharing: Dieser Sex-Trend wird aktuell immer beliebter
Slow Sex: So entdeckt ihr die lustvolle Langsamkeit zu zweit
Erotische Lingam-Massage: So verwöhnst du IHN mit den Händen
Heiße Nummer oder reine Fantasie? Die Wahrheit über Sex zu dritt

Video: Sexpraktiken nach Ländernamen

Video von Sarah Glaubach

Deshalb ist der Rainbow Kiss sogar gefährlich

Das Problem bei der ganzen Sache ist – egal, wie man das Ganze jetzt finden mag – dass der Rainbow Kiss gesundheitlich nicht ganz unbedenklich ist. Der ungehemmte Austausch von Körperflüssigkeiten kann eben auch Krankheiten übertragen.

Deshalb sollte man diese Sexpraktik auch nur machen, wenn beide Partner voneinander wissen, dass sie keine ansteckende Geschlechtskrankheit haben. Und beiden sollte auch klar sein: Menstruationsblut besteht nun mal zur Hälfte aus Blut und dazu noch aus abgestoßener Gebärmutterschleimhaut, Vaginalsekret und der unbefruchteten Eizelle.

Test: Crazy oder klassisch - welche Art Sex bevorzugst du?

Also: Für die 1-Millionen-Euro-Frage bei Günther Jauch mag das Wissen, was der Rainbow Kiss ist, vielleicht noch hilfreich sein, wirklich praktizieren muss man diese Technik nicht. Es gibt genügend andere Wege, um Spaß miteinander zu haben.

Den Rainbow Kiss kann man sich eher sparen. Man kann seinem Partner auch anders beweisen, dass man sich nicht vor ihm ekelt und ihn mit Haut und Haaren und allem Drum und Dran begehrt und liebt. Aber jeder eben wie er mag.