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Liebe & Psychologie

Bitte nicht! 8 Dinge, die man sich im Bett echt sparen kann

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 26. Februar 2019

Aus Fehlern wird man klug, oder wie heißt es so schön? Das gilt auch für Sex. Denn es gibt einige Dinge, die man sich im Bett wirklich sparen kann - und einige, die man unbedingt tun sollte. Diese hier zum Beispiel.

1. Einfach ungefragt machen

Manchmal erwischt man Männer dabei, dass sie beim Sex – ganz ohne Vorankündigung und natürlich auch ganz ohne Gleitgel – versuchen, das ‘Hintertürchen’ zu nehmen. Das hat nichts mit Verklemmtheit zu tun: Fragen ist durchaus erlaubt und so eine Überrumpelungstaktik macht es schwer, dem anderen zu vertrauen.

Was lernen wir daraus? Wer Lust hat, seine Vorlieben auszuleben, sollte, egal worum es geht (ob Analsex, SM oder sonstige Spielchen) mit seinem Partner darüber reden. Vorher. Offenheit kann ziemlich sexy sein und für großartiges Kopfkino sorgen.

2. Respektlos sein

Es muss ja nicht immer ein umfangreiches Vorspiel mit allem Drum und Dran sein. Aber wenn einen der Mann gar nicht küssen will und einem auch sonst das Gefühl gibt, keinerlei Interesse an einem als Person zu haben, sondern einfach nur zur Sache kommen will, dann muss man sich das echt nicht geben. Sonst fühlt man sich schnell benutzt.

Was lernen wir daraus? Selbst wenn man Single ist und nur einen One-Night-Stand hat, sollte man den anderen mit Respekt behandeln und nicht wie ein Objekt. Wir reden hier nicht (zwangsläufig) von Liebe. Aber Respekt sollte eine Grundvoraussetzung sein, wenn man Sex miteinander hat.

3. Zu viel wollen

​Früher dachte man, schlechter Sex ist, wenn nicht beide gekommen sind. Das ist natürlich Blödsinn. Schlechter Sex ist eher, wenn man total verbissen darauf hinackert, einen Orgasmus zu bekommen. Es gibt so viele Spielarten von Sex und so viele Wege, Spaß dabei zu haben, da ist ein Orgasmus schön, aber kein Muss.

Was lernen wir daraus? Guter, sinnlicher und unvergesslicher Sex ist auch ohne Orgasmus möglich.

4. Perfektionistisch sein

Sex ist auch deshalb wunderbar, weil man sich nackt und verletzlich zeigt. Ein Fakt, der einen anfangs verunsichern kann - vor allem uns Frauen, die immer einen (vermeintlichen) Makel an sich entdecken. Da wird das Licht ausgemacht, nur Stellungen ausprobiert, bei denen der Bauch vorteilhaft aussieht und sich schnell wieder angezogen, sobald der Sex vorbei ist. Kein Wunder, dass Sex dann wenig intensiv und leidenschaftlich ist.

Was lernen wir daraus? Derjenige, der das Privileg hat, dich nackt zu sehen, denkt nur darüber nach, wie wunderschön du bist und wird niemals über Dehnungsstreifen oder andere Kleinigkeiten nachdenken.

5. Sich zurückhalten

Viele Frauen haben Angst, Geräusche beim Sex zu machen und verbieten sich so jeden Mucks, um nur ja nicht peinlich zu sein. Und so gleicht die ganze Sache eher einem verspannten Stummfilm. Dabei sollte man schwer atmen, stöhnen oder ihm dreckige Dinge ins Ohr flüstern, wenn einem danach ist.

Was lernen wir daraus? Sei laut - wenn du magst. Es gibt kaum einen Mann auf dieser Welt, der sich nicht danach verzehren würde, zu hören, wie sehr er dich anmacht.

6. Sich zu etwas zwingen

Den schlechtesten Sex hat man, wenn man sich selbst zwingt, Dinge zu tun, die man eigentlich gar nicht will, nur um nicht als langweilig dazustehen. Wenn guter Sex Missionarsstellung bedeutet, warum nicht?

Was lernen wir daraus? Man muss nicht den neusten Fetisch ausprobieren, wenn man dazu gar keine Lust hat. Der Sex muss dir gefallen, und wenn du dich gut fühlst, spürt das auch der Mann an deiner Seite.

7. Die Sache zu ernst nehmen

Wenn man an früher denkt, war man oft total verspannt beim Sex und hat alles bierernst genommen. Bloß keinen Fehler machen und eine gute Performance hinlegen, damit der Mann auch beeindruckt ist von unseren Sexqualitäten. Mittlerweile hat man hoffentlich gelernt, dass kichern, lächeln, grinsen oder ein Lachanfall zwischendurch das Sexleben ziemlich bereichern können.

Was lernen wir daraus? Sex ist Spaß. Warum nicht auch mal gemeinsam beim Sex lachen?

8. Sich bequatschen lassen

Wer einmal Sex mit einem Unbekannten hatte, ohne zu verhüten, dem wird das sicher nie mehr passieren. Die ungewissen Stunden und Tage, in denen man nicht weiß, ob man schwanger sein oder sich womöglich mit einer Geschlechtskrankheit infiziert haben könnte, kann man sich definitiv sparen. Und auch, wenn der Typ eine Latex-Allergie hat oder dir ins Ohr haucht "Ich will nur ganz kurz ohne. Das ist viel schöner, Baby …". Mittelfinger zeigen und gehen!

Was lernen wir daraus? Safer Sex ist Pflicht.

Wie gut, dass man aus Fehlern lernt. Vor allem, wenn es um die schönste Nebensache der Welt geht. Sie ist es wert.

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