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Liebe & Psychologie

Sex-Report enthüllt: So oft, so gut & so experimentell lieben die Deutschen

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 12. Mai 2015

Jeder mag ihn, kaum einer redet drüber: Es geht um Sex. Denn wenn es darum geht, die Hosen runterzulassen und offen darüber zu sprechen, wie oft und wie gut das eigene Sexleben so ist, sind wir Deutschen leider nicht sehr auskunftsfreudig. Gut, dass es Umfragen gibt.

Hier die Ergebnisse der aktuellen ElitePartner-Studie 2015 zur schönsten Nebensache der Welt: Sex.

So viel Sex haben wir wirklich

Aha: Ungefähr jeder Zweite, der in einer Beziehung lebt, hat mindestens einmal in der Woche Sex. 31 Prozent haben nur einmal im Monat Sex oder noch seltener. Da stehen die Singles gar nicht so schlecht da: Ein gutes Drittel von ihnen ist mindestens einmal im Monat sexuell aktiv, 28 Prozent sogar mehrmals im Monat.

Ja, ja, die Niedersachsen ...

... die wissen, was gut ist. Hier hat jeder Fünfte mehrmals die Woche Sex. Da können nur die Thüringer und die Nordrhein-Westfalen einigermaßen mithalten. In Bundesländern wie Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Berlin kann nur jeder Zehnte von sich behaupten, dass es mehrmals die Woche zur Sache geht.

Was Männer sich in einer Beziehung wünschen

Hier sind die Meinungen von Männern schon etwas anders geartet als die der Frauen. Männer erwarten von ihrer Partnerin häufiger Erotik, guten Sex und sexuelle Vielfalt als Frauen das tun.

Und Frauen ...

... erwarten von ihrem Partner häufiger Treue, intellektuellen Austausch, Freiräume in der Beziehung, Inspiration und finanzielle Versorgung.

Offen für Experimente?

Vielen Männern ist es wichtig, neue sexuelle Erfahrungen zu sammeln. Egal ob Single oder fest liiert: Rund jeder zweite Mann erwartet, dass es im Bett spannend und abwechslungsreich zur Sache geht. Bei Frauen ist das nur für 29 Prozent der Singles und für 38 Prozent der vergebenen Frauen wichtig.

Intelligenz & Sex oder dumm f*** gut?

Ja, es gibt diesen bösen Spruch, den wir hier nicht wirklich wiederholen möchten. Aber ist da was dran? Nun, in der Tat legen Menschen mit Studienabschluss in ihrer Beziehung eher Wert auf intellektuellen Austausch als Menschen ohne Studienabschluss. Dafür sind Nicht-Akademikern romantische Momente wichtiger als Akademikern. Und deutlich wichtiger sind für sie auch die Punkte finanzielle Versorgung und sexuelle Abwechslung.

von Fiona Rohde