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Liebe & Psychologie

Was wir aus einem One-Night-Stand lernen können

von Sabrina Först Veröffentlicht am 2. Mai 2018

Einmal ist keinmal? Nicht wirklich: So bringt uns die heiße Einmal-Nacht weiter ...

Einmal ist keinmal - ja, so heißt es immer. Und auch wenn wir uns jedes Mal schwören, cool zu bleiben (und uns doch am nächsten Tag fragen, ob wir uns verliebt haben) und nur den Moment zu genießen, haben One-Night-Stands auch auf lange Sicht einen ziemlich guten Lerneffekt für uns.

Also schieben wir mal für einen Moment die Sorgen beiseite, dass wir als Schlampe abgestempelt oder als 'leicht zu haben' verurteilt werden könnten, und besinnen uns auf das, was ein One-Night-Stand eigentlich ist: Ein Abenteuer, das passiert. Oft mit Ansage. Manchmal völlig unerwartet, einfach so. Manchmal mit Alkohol, oft völlig klar. Nicht von Liebe erfüllt. Aber aufregend, anders, einmalig - im wahrsten Sinne des Wortes.

Für manche ist er undenkbar, für andere die Erfüllung. Aber auf jeden Fall ist er sehr lehrreich für jeden, der ihn schon einmal erlebt hat, den einmaligen Sex. Erkennt ihr euch wieder?

1. Die zwei Seiten ...

So sehr man sich beim One-Night-Stand austoben und völlig frei alle Regeln brechen kann - so alleine ist man danach. Was bemitleidenswert klingt, ist eigentlich toll. Oder gibt es ein größeres Zeichen von Freiheit?

Auch wenn das Gefühl der absoluten Unnahbarkeit überwältigend ist: Es bleibt nicht. Das Hochgefühl wird abebben. Aber die Freiheit bleibt. Über diese zwei Seiten sollte man sich im Klaren sein. Und sich auf das Gefühl des Freiseins besinnen!

2. Es geht nur um dich!

Ein One-Night-Stand ist das personifizierte Wunschkonzert. Der Kerl, der Ort, die Stellungen - wir können alles entscheiden, weil diese Nacht dem Egoismus gehört. Wir müssen uns nicht um den anderen kümmern und ihm unser Sex-Menü servieren - und uns womöglich dabei vergessen - sondern es geht nur um unser Vergnügen. Diese Selbstsüchtigkeit sollte man sich einfach mal (für eine Nacht) gönnen! Und ein schlechtes Gewissen ist hier fehl am Platz!

3. Es sind immer Gefühle im Spiel!

Möglicherweise kennt man sich nicht oder man hat es vorher nie so weit geschafft, aber dennoch ist es totaler Unsinn, dass nie Gefühle im Spiel sind, wenn man jemanden mit nach Hause nimmt oder mit jemandem mitgeht, um mit ihm zu schlafen.

Wir sind Menschen. Mit Emotionen. Unsere Gefühle gehören zu uns und wir müssen sie nicht um jeden Preis unterdrücken, nur weil 'es sich so gehört'. Es geht nicht darum, in den Typen verliebt zu sein, mit dem man schläft. Aber es geht um die Leidenschaft, mit der man es tut.

4. Du hast die Macht!

Es gibt keine Beziehungsprobleme, keine Regeln, keine Etikette, die man einhalten muss. Man kann einfach seiner Leidenschaft nach Lust und Laune nachgehen. Man kann sich freimachen von den Zwängen, die die Gesellschaft (und wir selbst) uns auferlegen und einfach selbst entscheiden, was abgeht. Vielmehr diese Tatsache - als der Sex selbst - machen oft den Kick aus.

Dazu gehört auch, dass sich alles nur um uns dreht. Dass es an einem selbst liegt, wie die Dinge am nächsten Tag enden. Du willst bleiben: Bleib! Du willst weg: Hau ab! Es ist so herrlich einfach. Wenn man den Mumm hat, selbst zu entscheiden und weiß, was man will ...

5. Alles danach liegt an euch.

Wie schon gesagt, es gibt kein 'Goldenes Buch des One-Night-Stands', es gibt keinen standardisierten Ablauf und eigentlich auch keine No-Gos. Das gilt auch für die Zeit danach. Wenn es ein Regelwerk gäbe, dann wäre ein verbreiteter Glaube sich nicht darin enthalten: 'Aus One-Night-Stands kann sich niemals etwas Ernsthaftes entwickeln'. Wer hat das zu entscheiden, außer die zwei Menschen, die übereinander herfallen und vielleicht merken, dass da Potential in der Luft liegt? Lasst es auf euch zukommen und die Magie entscheiden!

6. Es hat kein Nachspiel!

Über die Konsequenzen entscheiden wir. Niemand wird über uns urteilen oder uns abstempeln, wenn wir demjenigen nicht die Gelegenheit dazu geben. Es liegt an uns, wie wir damit umgehen. Wir sind nicht leicht zu haben. Wir holen uns nur einfach das, was wir haben wollen!

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