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Liebe & Psychologie

11 Dinge, die wir gerne VOR dem Zusammenziehen gewusst hätten

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 18. November 2014
© Getty Images

"Nie mehr alleine einschlafen" – das war der erste Gedanke, den man hatte, als man mit seinem Freund zusammenziehen wollte. Immer jemand da, der einen in den Arm nimmt, einem zuhört und einen aufmuntert. Ein Liebesnest bauen, gemeinsam Berge von Spaghetti kochen und dann auf dem Sofa nächtelang Geschichten erzählen. Schön war diese Vorstellung und groß die Vorfreude. Und dann zog man zusammen.

Irgendwie war dann alles genauso schön, wie man dachte - und doch ganz anders. Zwar waren die Nächte zweisam und kuschelig, aber tagsüber ging es plötzlich um Klopapier und Müll, statt um Spaghetti-Berge. Um Einkaufslisten und den Spielplan der Bundesliga, statt um Dates und Abende beim Lieblingsitaliener. Nicht, dass es nicht romantisch wäre, sein Leben wirklich ganz zu teilen, in allen Bereichen, aber … ja… irgendwie war es dann doch anders, als man dachte. Hier sind elf Dinge, die man vor dem Zusammenziehen gerne gewusst hätte.

1. Er ist eine kleine Schla*** - und stolz drauf

Er findet unser Lamentieren über dreckige Klobrillen absolut nervig. Stimmt, ist ja auch viel cooler immer daneben zu pinkeln und Ralleystreifen im Klo zu hinterlassen, wenn man noch nicht mal weiß, wie ein Wischmop funktioniert. Und als Dank wird man noch als spießig und unentspannt bezeichnet.

2. Er verwechselt uns mit seiner Mama

Hinterherputzen, (so lecker wie Mama) kochen, jeden Morgen die Betten machen und die dreckige Wäsche liegt wie von Zauberhand gewaschen und gebügelt im Schrank??! Äh ... nein! Am Anfang muss man wirklich noch Aufklärungsarbeit leisten.

3. Er hängt an seinen (scheußlichen) Einrichtungsgegenständen

Die Pokalsammlung vom Hockeyclub MUSS mit und die olle vergilbte Bettwäsche vom BVB eben auch ... (wir rächen uns mit fröhlichen Pinktönen und einer riesigen Schuh-Armada).

4. Erst jetzt erkennt man die Frequenz und Dauer seines Fußball- und Playstationkonsums.

Das war uns vorher einfach nicht klar ...

5. Er ist kein Gute-Laune-Bär am frühen Morgen

... sondern eher ein Schlechte-Laune-Monster. Verschlafen im Unterhemd, mit Maus im Mund und maulfaul dazu - das ist die neue Realität. Aber OK. Uns geht es ja ähnlich.

6. Eklige Lebensmittel bevölkern unseren ehemals lieblichen Bio-Vegan-Kühlschrank

Seine Gesichtswurst neben unserem Tofu? Sein Mett neben unserem Auberginen-Paprika-Dip? Bah!

7. Faule Zeit ganz alleine?

Einfach mal nur so für sich sein, nichts tun, schlimme Gossip-Serien gucken und im Pyjama Eis in sich reinstopfen - das macht vor seinen Augen nicht wirklich Spaß. Aber wer liegt schon in High Heels und Mini auf dem Sofa und isst Eis? Niemand. Also!

8. Mädels only - nicht immer möglich

Spontane Mädelsabende mit Sekt, Chips und Lästereien in der Küche? Nicht mehr so gut möglich. Schließlich kann man seinen Freund nicht jeden Samstag mit Kinokarten abspeisen, damit man sturmfrei hat.

9. Haushaltsgeld und Buchführung sind die Pest

Wenn man sich mit seinem Liebsten plötzlich über Haushaltsgeld und den Einkauf von Klopapierrollen unterhalten muss, ist das nicht sooo romantisch.

10. Man bekommt jetzt immer alles mit. Also: ALLES.

Schnarchen, Bäuerchen, Flatulenz und Magen-Darm-Grippe - leider bekommt man in einer gemeinsamen Wohnung immer alles mit. Und wenn man gerade seinen Toilettengang hinter sich hat und der Freund stürmt ins Bad, ist das alles andere als schön.

11. Schlaf statt Sex

Am Anfang kann man sicher nicht die Finger voneinander lassen, aber wenn man einige Zeit zusammenwohnt, hat man nicht mehr 365 mal (oder 730 mal) pro Jahr Sex. Man gewöhnt sich recht schnell daran, auch 'einfach mal so' nebeneinander einzuschlafen.

Das alles hätte man sicher gerne vorher gewusst. Doch trotz allem: Es gibt immer noch genügend gute Gründe, warum man das alles in Kauf nehmen und mit seinem Liebsten zusammenziehen sollte. Definitiv!

von Fiona Rohde