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Liebe & Psychologie

5 Dinge, die wir aus einer gescheiterten Beziehung lernen können

von Nadine Jungbluth Veröffentlicht am 25. März 2014

Ein gebrochenes Herz - das Gefühl kennt jeder. Leider. Doch jede Liebe, die scheitert, hat auch etwas Gutes. Denn aus diesen Erfahrungen lernen wir fürs Leben.

In der Schule lernen wir Lesen, Schreiben und Rechnen. Aber die wirklich wichtigen Lektionen - die lehrt uns das Leben selbst. Mit all seinen Höhen und Tiefen, schönen und schweren Zeiten. Gerade die härtesten Momente in unserem Leben, öffnen uns die Augen für neue Erkenntnisse. Ein gebrochenes Herz zum Beispiel. Auch wenn's schmerzt - es lehrt uns wichtige Dinge!

1. Seelische Schmerzen sind schlimmer als physische

Als Kind dachten wir, dass aufgeschlagene Knie wäre das Schlimmste, was uns jemals passieren würde! Autsch, wie das gebrannt hat! Aber mit einem Küsschen von Mami wurde es gleich wieder besser.

Ob Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Zahnweh - was früher das Küsschen von Mama war, sind heute die Schmerztabletten. Doch leider gibt es einen Schmerz, gegen den noch kein Medikament erfunden wurde: der seelische Schmerz! Jeder, der schon einmal Liebeskummer hatte, weiß, dass es mehr schmerzt als alles andere, was wir bis dahin kannten. Doch umso schöner ist dann auch das Gefühl, wenn der Liebeskummer endlich überwunden ist. Man fühlt sich wie neugeboren!

2. Wir bekommen im Leben nicht immer das, was wir gerne hätten

Eine Lektion, die schon unsere Eltern versucht haben, uns beizubringen. Doch am Ende haben wir sie meist so lange um den Finger gewickelt, bis wir doch das bekamen, was wir wollten.

Doch mit der Liebe ist das anders. Man kann sie nicht kaufen, stehlen oder erzwingen. Wenn sie nicht erwidert wird, dann muss man das akzeptieren. So wie es ist. Doch genau das ist es auch, was die Liebe so besonders und umso wertvoller macht. Wir bekommen nicht immer das, was wir wollen, aber wenn wir es dann bekommen ... oha!

3. Jeder ist sich selbst der Nächste

Wir wollten es nie glauben, aber spätestens jetzt wissen wir, dass es stimmt. Denn die Person, der wir am meisten vertraut haben und von der wir dachten, dass sie uns niemals enttäuschen wird, hat uns das Herz gebrochen. Ohne Rücksicht auf uns und unsere Gefühle. Denn tatsächlich denken die meisten Menschen doch meist nur an sich selbst und nicht an andere.

Drum sollten wir daraus lernen und uns für die Zukunft merken: Verlassen können wir uns nur auf uns selbst. So ist es wichtig, sich trotz aller Liebe niemals komplett für eine andere Person aufzugeben. Denn wenn wir nicht auf uns aufpassen, wer tut es dann?

4. Liebe und Hass liegen nah beieinander

Wer hätte gedacht, dass wir für die Person, die wir noch gestern so geliebt haben, einmal so viel Hass empfinden könnten? Aber so kann es tatsächlich kommen. Denn Liebe und Hass liegen näher beieinander, als man denkt. Die Wahrheit ist: Je mehr man liebt, desto verletzlicher wird man auch. Eine Tatsache, die im Falle einer Trennung zur bösen Waffe wird, mit der sich beide Seiten bekämpfen.

Doch irgendwann merken wir auch, dass Hass uns nicht weiterbringt. Also vergeben wir und ...

5. Das Leben geht weiter

Egal, wie tief das Loch ist, in das wir fallen. Egal, wie hart der Boden ist, auf den wir aufschlagen. Egal, wie groß der Schmerz ist, den wir empfinden. Die Erde dreht sich tatsächlich weiter. Vielleicht verkriechen wir uns tagelang - oder Wochen oder Monate - in unserem Bett. Schwören uns, dass wir uns nie, nie wieder verlieben! Schüren unseren Hass auf die Männerwelt - oder sogar die GANZE Welt! Aber: Das Leben geht weiter. Und wie!

Denn irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem wir merken, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat. Und es ist viel zu kurz, um sich frustriert unter der Decke zu verstecken. Wir fassen also neuen Mut, nehmen unsere gesammelten Erfahrungen und versuchen unser Glück auf ein Neues. Denn was uns nicht umbringt, macht uns stärker. Und starke Frauen sind verdammt sexy, oder nicht?

von Nadine Jungbluth

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