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Liebe & Psychologie

Hinter den rosa Wolken: 6 Dinge, die eine Langzeitbeziehung so großartig machen

Fiona Rohde
von Fiona Rohde Veröffentlicht am 29. März 2016
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Wer jahrelang mit seinem Partner zusammen ist, weiß: Es ist nicht alles rosarot. Man sieht seinen Partner recht klar und realistisch. Und das ist nicht negativ, sondern bringt verdammt viel Gutes mit sich ...

Sind die ersten Schmetterlinge davongeflattert, lichtet sich oft der (Gefühls-) Nebel und man sieht klarer. Auch seinen Partner. Man sieht seinen Charakter, seine kleinen Makel, seine Marotten.

Im Idealfall beginnt hier die wirklich tiefe Liebe zum anderen. Gerade weil die Tonnen Adrenalin und Verliebtheitshormone der Anfangszeit nicht mehr da sind. Das kann für manche entzaubernd wirken, andere werden aber sagen, dass genau hier die Liebe ein ganz neues, festes Fundament bekommt. Weil man den anderen so liebt, wie er ist - mit all seinen Schrullen und Fehlern. Denn genau die machen ihn zu dem Menschen, dem man sich so sehr verbunden fühlt.

Wer schon einmal in einer Langzeitbeziehung gelebt hat, der wird wissen, wovon die Rede ist. Für alle anderen: Das hier sind die Dinge, die eine Langzeitbeziehung so schön machen:

1. Humor & andere Gemeinheiten

Wer länger mit einem Mann zusammen ist, wird wissen, dass irgendwann der Punkt kommt, ab dem man zwar immer noch seine Prinzessin ist, aber trotzdem einiges einstecken muss. Wer sonst würde einem sagen, dass wir aussehen wie Gollum, wenn wir morgens ins Bad schlurfen??! Oder uns sagen, dass uns das neue Kleid aussehen lässt wie eine Wurst in Pelle. Gut, dass wir Humor haben und genau wissen, wie er es meint. Das ist eine Offenheit und Entspanntheit, die es nur zwischen zwei Menschen geben kann, die sich richtig gut kennen.

2. Romantik? Ja, aber anders ...

Das heißt jetzt nicht, dass man nie mehr romantisch sein darf, wenn man lange zusammen ist. Natürlich darf man von seinem Partner auch jede Menge Romantik erwarten - egal ob nach sechs Monaten oder sechs Jahren. Aber man sollte nicht mehr täglich riesen Gesten und Liebesschwüre erwarten. Stattdessen erfreuen wir uns daran, wenn wir nach Hause kommen und es kaum erwarten können, ihm von unserem Tag zu erzählen und uns gemeinsam mit dem Essen vom Chinamann nebenan in gemütlichen Klamotten auf die Couch zu lümmeln. Das hat auch seine Vorzüge, oder?

3. An schlechten Tagen

Wenn man länger zusammen ist, lernt man den Partner auch anders kennen. An seinen schlechten Tagen, mies gelaunt oder wenn er mit grünem Gesicht über der Kloschüssel hängt und sich hundeelend fühlt. Diese Tage gibt es und wer sich länger kennt, der wird in diesen Momenten auch selbst kein großer Schauspieler sein wollen und so tun, als sei alles bestens. Letztlich zählt nur eins: Wem zeigt er sich so offen und verletzlich? Nur DU wirst ihn so kennen - und das ist ein echter Vertrauensbeweis.

4. Für immer?

Klar, wer länger zusammen ist, wird auch irgendwann Nägel mit Köpfen machen - oder zumindest über diese Nägel mit seinem Partner reden. Kinder: ja oder nein? Heiraten: ja oder doch nicht? Diese Themen kommen früher oder später einfach auf und das ist wunderschön, weil man plötzlich weiß: Wir zwei sind etwas Besonderes. Wir sind nicht nur "Lebensabschnittspartner" für einander, sondern könnten uns sehr viel mehr vorstellen.

5. Kleine Zugeständnisse

Wenn der Partner im Stress ist und nicht den Kopf frei hat, dann ist man nicht tödlich beleidigt und macht ihm eine Szene. Wir wissen, dass er uns liebt, auch wenn er in Gedanken notgedrungen woanders ist. Die Zeiten, in denen wir wegen sowas verunsichert waren, sind vorbei. Die Basis der Beziehung ist einfach viel stärker und gefestigter. Wir können ihm seine Freiheiten geben, denn wir vertrauen auf seine Liebe.

6. Keine Show, kein Theater

Der Mann hier kennt uns nicht nur lächelnd, geschniegelt und gebügelt wie bei einem Date, sondern er weiß sehr viel mehr über uns. Weil er in unserem Gesicht lesen kann. Er weiß, wie wir aussehen, wenn wir müde und gestresst sind. Er weiß, wie wir aussehen, wenn wir wütend sind, wenn wir heulen, wenn wir einen Lachanfall bekommen oder wenn wir einfach nur glücklich sind. Uns verstellen und ihm gute Laune vorspielen? Funktioniert nicht. Und das ist gut so.

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