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Liebe & Psychologie

Achtung! Das sind die sichersten Anzeichen, dass du ein Muttersöhnchen datest

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 25. April 2014

Eins vorweg: Wir lieben unsere Mütter! Sie haben sich schließlich alle Beine ausgerissen, nur damit es uns gut geht. Den Unterschied zur gesunden Mutterliebe praktiziert aber der Problemtyp "Muttersöhnchen". Dieser Typ Mann ist so wenig für eine erwachsene Beziehung geschaffen wie ein Big Mac für eine Crashdiät.

Das Problem beim Typus "Muttis Bester": Wenn man mit ihm eine Beziehung führt, kann von Zweisamkeit nicht wirklich die Rede sein. Von nun an ist man zu dritt. Juhu! Ungefragt ist die liebe Frau Mama die Dritte im Bunde. Und das lässt sich nur mit drahtseildicken Nerven durchstehen.

Woran man erkennt, dass man ein Muttersöhnchen an der Angel hat? Es gibt ziemlich sichere Anzeichen, die einen schleunigst in die Flucht schlagen sollten - wenn man nicht schon, ach Mist, sein Herz verloren hat. Achtung: Hier kommt Muttis Bester!

1. Seine Mama kommt unangemeldet zu Besuch.

Seine Mutter pocht ständig ungefragt (und manchmal echt unerwünscht) an die Haustür - vorzugsweise am Wochenende, wenn man noch mit seinem Liebsten in den Laken liegt und an alles, wirklich alles denkt, aber nicht daran, die Schwiegermutter in spe zu begrüßen. "Ich wollte nur mal kurz Hallo sagen" - und schon ist der Tag im Eimer. Natürlich findet das Muttersöhnchen, dass das doch nur "total nett gemeint ist". Jo!

2. Er denkt, seine Mama sei Superwoman.

Ja, es gibt sie doch, die perfekten Menschen. Und gegen Mutti ist Superwoman ein schnöder Lehrling. Seine Mutter ist Super-Mutti! Sie ist perfekt! Sein großes Vorbild! Mag sein, dass du nicht nur genervt, sondern auch eifersüchtig auf Mrs. Perfect bist. Aber Dauer ist aber beides nicht zu ertragen.

3. Seine Mama mischt sich in alles ein.

Euer nächster Urlaub, eure Renovierungspläne, euer Wochenende - immer weiß seine Mutter alles besser. Und das Schlimmste: Sie hält damit nicht hinter dem Berg, sondern tut ihre Meinung fleißig kund. Schließlich will sie für ihren Lieblingssohn nur das Beste. Und natürlich hat der dafür vollstes Verständnis! Ist ja nur nett gemeint.

4. Sie kocht, putzt und macht seine Wäsche.

Mama war da, bevor wir in sein Leben traten, und somit hat sie sich bestimmte Vorrechte erkämpft. Will heißen: Sie darf ihn verhätscheln und verwöhnen. Sie wäscht seine Wäsche, kommt mit seinem Lieblingsessen vorbei und trägt ihm auch sonst seinen Allerwertesten hinterher. Dumm ist vor allem eins: Von uns wird ebenfalls erwartet, dass wir es Mami gleichtun. "Also meine Mutter kocht immer gerne für mich." oder "Meine Mutter hat es auch immer geschafft, meine Wäsche zu bügeln." Super, grrrrrrrrr.

5. Die Meinung seiner Mama ist ihm wichtiger als deine.

Ständig murmelt er "Also meine Mutter sagt ..." - es ist zum aus der Haut fahren! Vor allem in Diskussionen wird einem ständig ihre Meinung unter die Nase gerieben. Selbst wenn sie nicht da ist, ist sie präsent. Irgendwas läuft hier echt schief.

6. Du kämpfst mit ihr um seine Aufmerksamkeit.

Seine Mutter tätschelt und küsst ihn in einer Tour. Wer ist hier jetzt das Liebespaar? Ups.

7. Alarmsignal Zickenkrieg!

Irgendwie gibt es kaum etwas, was man sagen kann, ohne dass seine Mutter direkt die Augen verdreht oder mit dem Kopf schüttelt. Zudem kann sie verdammt unverblümt kritisieren. Nichts, was du tust, ist ihr gut genug. Da liegt die Vermutung nahe, dass DU einfach nicht gut genug für ihren Lieblingssohn bist!

8. Er vergleicht eure Kochkünste.

Unfassbar, aber wahr. Du rackerst dich in der Küche ab, um ihm zu zeigen, dass du mehr als Spaghetti Bolo kannst, und was tut er? "Also meine Ma macht immer ein bisschen mehr Knoblauch da rein. Aber sonst echt lecker." Ja, ja, ist gut. Dumm zu glauben, irgendjemand könnten so toll kochen wie Super-Mama.

9. Sie telefonieren jeden Tag.

Du kommst zu ihm zu Besuch und ständig hat er sein Handy am Ohr. Mama. Wer sonst. Leider fühlt er sich auch nicht genötigt, aufzulegen. Und seine Mutter ebenso wenig. Er telefoniert täglich mit ihr? Oha ...

10. Er benimmt sich wie ein kleiner Junge, wenn Mama da ist.

Wenn seine Mutter da ist, ist er plötzlich wie verwandelt. Er benimmt sich wie ein kleiner Junge: Er verhält sich kindisch, ist schnell beleidigt, hat keine eigene Meinung mehr und fühlt sich liebesbedürftig und kränklich. Oh weh.

11. Er ist immer auf ihrer Seite.

Wenn es zu einem Streit über seine Mutter kommt, dann hat Muttis Bester ein Totschlag-Argument: "Sie ist nun mal meine Mutter!" Gegen dieses Argument wird man niemals gewinnen können.

12. Er lebt noch bei Mama.

Ja, hierzu muss man nicht viel sagen. Es gibt sicherlich gute Gründe, noch bei seiner Mutter zu wohnen, sei es aus finanziellen Gründen oder sonstwas. Aber ein klassisches Muttersöhnchen hat keine guten Gründe, bei seiner Ma zu wohnen. Er tut es nur aus einem Grund: aus Bequemlichkeit.

13. Er erzählt ihr alles. ALLES.

Du hast ihm von deinen intimsten Sorgen erzählt und plötzlich stellst du fest, dass er alles, aber auch alles brühwarm seiner Mutter weitererzählt hat? Geht leider gar nicht. Rote Karte zeigen, bitte!

14. Er will, dass du seiner Mama gefällst ...

Er gibt viel auf die Meinung seiner Mutter. Deshalb will er natürlich ihren Segen für eure Beziehung. Wenn du seiner Mutter gefällst, gut für euch. Wenn nicht, folgt Punkt 15 ...

15. ... und er will, dass du dich dafür änderst.

Seine Mutter würde dich ja grundsätzlich akzeptieren, wären da nicht die schlechten Tischmanieren oder die schrägen Klamotten. In diesem Fall wird ein echtes Muttersöhnchen auf Änderung drängen. "Mach das doch bitte. Nur für mich, ja?" - Die Antwort ist klar, oder? Natürlich nicht! Entweder er nimmt dich so, wie du bist, oder er lässt es. Es wird keine Theaterinszenierung für seinen liebe Frau Mama geben, nur weil ihr etwas nicht passt.

von Fiona Rohde

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