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Liebe & Psychologie

Zwischen ONS, Partnersuche & Liebeskummer: Diese Apps erleichtern uns das Liebesleben

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 8. November 2015

Wie haben wir das früher eigentlich gemacht, als es noch kein Facebook, kein Tinder und keine Apps gab? Wie kompliziert war doch das Liebesleben ...

Früher war alles anders. Die Intimsphäre in der Teenagerzeit war nur so groß wie das Kabel des elterlichen Telefons (Festnetz!) lang war. War man bereits zu einem Date unterwegs und hatte das Haus verlassen, war man quasi unerreichbar. Schnell mal eine Whats App Nachricht verschicken, um zu sagen, dass man zu spät kommt? Fehlanzeige! Nicht dass die Smartphonezeiten ein reiner Segen wären. Wie immer gibt es Vor- und Nachteile. Aber dennoch: Ein paar Erleichterungen gibt es auf jeden Fall. Hier sind Apps, die unser Liebesleben definitiv leichter machen.

Das unverbindliche Vergnügen: "Ashley Madison"

Seitensprungportale wie Ashley Madison, C-Date oder Secret sorgen dafür, dass man auch als Single auf seine Kosten kommt. Und zwar rein sexmäßig gesehen und total unverbindlich. Wer es mag, der kann hier diskret und anonym unter einem Fantasienamen auf Sexpartner-Jagd gehen - und über etwaige Vorlieben schon im Vorfeld im Bilde sein. Böse nur, wenn, wie unlängst in den USA geschehen, durch einen Hackerangriff liierte Mitglieder entlarvt werden, die untreu sind ...

Die große Suche: "Tinder"

Wäre man gemein, würde man sagen, diese App funktioniert ein wenig nach dem All-you-can-eat-Prinzip. Denn hier tummeln sich nicht nur Menschen, die eine Beziehung suchen, sondern auch all die anderen. Die, die Lust auf Sex haben, die Lust auf ein bisschen Prickeln und Dates haben und die, die sich einfach nur mal umschauen und ihren Marktwert testen wollen. Da das Angebot ziemlich groß ist, hat das Ganze etwas unverbindliches und schnelllebiges. Bewertet wird nach dem Äußeren. Meist entscheidet ein kurzer Blick, ob man denjenigen nach links ins Aus oder nach rechts in sein Leben katapultiert. Entscheidet der andere genauso, steht einer Kontaktaufnahme nichts mehr im Wege.

Big in love: "My love - Beziehungsrechner"

"Ihr seid zusammen seit 2 Jahren, 8 Monaten und 27 Tagen. Das entspricht 32 Monaten oder 142 Wochen oder 1000 Tagen." Diese App bringt Verliebte zum Dahinschmelzen. Jahrestage werden nie mehr vergessen und ständig gibt es etwas zu feiern: eine Woche zusammen, einen Monat, 1000 Stunden, etc.

Schöne und böse Erinnerung: "Shryne"

"Shryne" ist wie eine kleine Erinnerungsbox: Das Programm sammelt alle E-Mails, SMS, Chatverläufe, Bilder und Facebook-Nachrichten, die auf deinem Smartphone zu einer bestimmten Person gespeichert sind. Das Ganze sieht dann aus wie ein News-Feed, man kann runterscrollen und in schönen Erinnerungen schwelgen. Ist die Beziehung jedoch beendet und man zerfließt vor Liebeskummer, gibt es auch eine Rettung: Die Funktion "freeze", mit der man die Daten für ein Jahr einfrieren kann. Nach einem Jahr kann man sich dann alles wieder getrost angucken - dann ist der Liebeskummer im Idealfall längst passé.

Gegen den Liebeskummer: "Killswitch"

Das Motto dieser App: "Making Breakups suck less!" Deshalb weg mit allem, was einem fiese Herzstiche verpasst! Oft reicht es auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. nicht, den Ex aus der Freundesliste zu kicken. Wird er von einem gemeinsamen Freund markiert oder erwähnt, wird man unweigerlich wieder mit ihm konfrontiert. Die App verhindert genau das. Das sollte den Liebeskummer zum einen verkürzen und uns ganz nebenbei davor bewahren, unseren Ex zu stalken.

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von Fiona Rohde