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Liebe & Psychologie

6 Gründe, warum dein bester Freund wahrscheinlich NIE dein Lover wird

von Sünje Nicolaysen Veröffentlicht am 10. September 2015

Gemeinsam durch dick und dünn gehen, zu jeder Tages- und Nachtzeit füreinander da sein und auch mal Tränen trocknen - kann das irgendwann auch Liebe werden? Wir haben da ein paar Gründe, die definitiv dagegen sprechen. Lassen uns aber auch gern vom Gegenteil überzeugen.

Hast du auch so einen allerbesten Freund, der dich, deine Launen und Leidenschaften in- und auswendig kennt, der mit dir schon den größten Liebeskummer durchgestanden hat und bei jedem Date mit einem neuen Möchte-gern-Kandidaten zu Rate gezogen wird? Da kannst du dich auf jeden Fall schon mal sehr glücklich schätzen!

Und mit Sicherheit kennst du das Gedankenspiel, dass du und dein allerbester Freund es einfach mal auf Beziehungsebene miteinander probieren könntet, schließlich steht ihr euch doch schon extrem nah. Vielleicht sogar zu nah? Diese sechs Liebestöter-Argumente sprechen gegen eine amouröse Entwicklung deines besten Freundes zu deinem Super-Lover:

1. Die eine große Liebe

Du warst für ihn da, als er frisch getrennt war von seiner großen Liebe. Von dieser einen (Über-)Frau, die er im Grunde immer lieben wird, die das Sinnbild seiner absoluten Traumfrau darstellt. Du weißt bis ins kleinste Detail, was sie für ihn ausmacht, was er begehrt und was er seit der Trennung vermisst. Kannst du wirklich du selbst sein oder würdest du diesem Bild nacheifern, wenn ihr eine Beziehung führt?

2. Die tolerierten Macken

Du kennst sie in- und auswendig, seine nervigen Macken, die ihn ausmachen. Und auch wenn du dich immer mal wieder drüber aufregen kannst, dass er zu euren Verabredungen stets mindestens eine halbe Stunde zu spät kommt, spontan Pläne umwirft oder sein Fußballverein stets allerhöchste Priorität hat - du kannst doch über all diese Eigenheiten lachen. Wir wagen zu bezweifeln, dass du seine Macken immer noch liebenswert findest, wenn ihr ein Paar seid.

3. Die Lover-Liste

Er kennt sie alle: deine Ex-Freunde, deine Liebhaber, deine One-Night-Stand-Geschichten, die Männer, in die du unglücklich verliebt warst. Und genauso kennst du sein Liebesleben - bis ins kleinste Detail, schließlich seid ihre eure besten Vertrauten. Aber will man das wirklich alles von seinem Partner wissen?

4. Das Jogginghosen-Phänomen

Ungeschminkt, ungeduscht, ungestylt - er kennt sämtliche Nuancen deines Wohlfühl-Schlabber-Looks und dir sind vor ihm nicht mal stoppelige Haare an den Beinen peinlich? Da kann man nur hoffen, dass das dann eine Wende nimmt, wenn ihr auf erotischer Ebene anbändelt. Wirklich jetzt!

5. Das Notnagel-Syndrom

Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer nur aus Einsamkeit oder der Not heraus, weil 'Tinder' gerade mal keine neuen, potentiellen Kandidaten ausspukt, mit dem Gedanken spielt, aus einer innigen Freundschaft eine Beziehung entstehen zu lassen, der riskiert viel. Sehr viel ...

6. Die Verlustangst

Denn es gilt: Wer seinen besten Vertrauten, seinen Seelenverwandten nicht verlieren will, der sollte gut abwägen, ob es Verliebtheit oder gar Liebe ist, die euch verbindet. Schließlich riskiert jeder, der eine Beziehung eingeht, auch eine Trennung und somit nicht selten auch den Verlust eines sehr sehr wichtigen Menschen.

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