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Prinzessin trifft Chaosfreak! 7 Tipps für die erste gemeinsame Wohnung

von Fiona Rohde Veröffentlicht am 16. Oktober 2014
© Getty Images

Tschüss, Hotel Mama! Adieu, olle Single-Bude! Ihr seid Big in Love und wollt mit eurem Liebsten in eure erste gemeinsame Wohnung ziehen? Nie mehr alleine schlafen, immer eine Schulter zum Anlehnen haben? Traumhaft. Wären da nicht die bösen Geschichten über Zahnpastatuben und dreckige Socken ...

Eins vorweg: Mit dem eigenen Freund zusammen zu wohnen, ist eine der besten Sachen, die man machen kann. Vorausgesetzt, man hält sich an ein paar Regeln (das schont tonnenweise Nerven!).

Hier sind sieben Dinge, die man beachten sollte, wenn man in die erste gemeinsame Wohnung zieht - damit offene Zahntubendeckel und rumliegende Socken nicht zum Beziehungskiller werden.

Die erste gemeinsame Wohnung: Tipp 1

Am besten nicht in seine Wohnung ziehen oder ihn bei sich einziehen lassen, sondern gemeinsam eine neue Wohnung suchen. Dann sind beide gleichberechtigt und niemand hat das Gefühl 'nur Gast' oder eben 'Gastgeber' zu sein'. Das klingt kleinlich, ist aber meist ein echter Störfaktor.

Die erste gemeinsame Wohnung: Tipp 2

Regeln aufstellen. So spießig das auch klingen mag, sie sind wichtig und retten Romantik und Liebe. Will heißen: Haushaltsplan und Haushaltskasse sind leider Pflicht. Wenn er zwei linke Hände beim Spülen hat, darf er stattdessen den Müll runterbringen oder ganz klassisch die Fenster putzen. Jeder macht eben das, was er gut kann und am ehesten erträglich findet. Absolut unbeliebte Tätigkeiten wie Klo putzen & Co. werden aufgeteilt. Da müssen beide durch.

Die erste gemeinsame Wohnung: Tipp 3

Der wichtigste Punkt: Die Mitte finden und Kompromisse eingehen. Das gilt auch was den Sinn für Sauberkeit angeht. Wenn sie es absolut klinisch rein mag, sein Schmutzempfinden aber eher rauerer Natur ist, muss man sich in der Mitte treffen. Will heißen: Sie sollte auch mal fünfe gerade sein lassen und nicht immer rumzetern. Er sollte sich bemühen, ihrem Sauberkeitsempfinden einigermaßen entgegenzukommen. Dann können beide damit leben.

Die erste gemeinsame Wohnung: Tipp 4

Sobald man zusammen wohnt, sieht man sich jeden Abend. Was anfangs verlockend klingt, kann sich jedoch langfristig negativ auf die Beziehung auswirken. Deshalb: Freundinnen und Freunde auch mal alleine treffen, eigene Hobbys haben und nicht nur aufeinander hocken. Gleichzeitig sollten beide gemeinsame Rituale finden, wie den Kaffee am Sonntagmorgen im Pyjama auf dem Sofa oder das gemeinsame abendliche Kochen am Wochenende. So bleibt die Liebe frisch und besonders, auch wenn man sich täglich sieht.

Die erste gemeinsame Wohnung: Tipp 5

Einrichtung ist eine Frage des Geschmacks. Und über den lässt sich bekanntlich streiten. Ganz klar: Ihre Vorliebe für pinke Dekoartikel und seine grottigen Jugendmöbel aus Kinderzeiten muss niemanden vom Hocker reißen. Ist die Wohnung groß genug, sollte deshalb jeder ein Zimmer oder eine Ecke für seine geschmacklichen Eigenarten bekommen. Dann darf seine BVB-Bettwäsche mit und ihre Kakteensammlung ebenfalls. Meist ergeben zwei scheinbar unvereinbare Geschmäcker doch irgendwie ein harmonisches (oder zumindest interessantes) Ganzes. Das Motto: Nicht zu sehr aufregen. Schließlich geht es hier nicht um Leben und Tod, sondern nur um die Wohnungseinrichtung! Zur Not gibt es ja noch den Keller ...

Die erste gemeinsame Wohnung: Tipp 6

Noch eins: Bitte die Privatsphäre wahren und nicht alle Hemmungen fallen lassen. Was im Bett super ist, ist im Alltag leider Gift. Wenn sie gerade duscht, sollte er nicht auf der Toilette sitzen. Auch Körperbehaarungen und Fußnägel sollte man nicht in Anwesenheit des anderen stutzen. Und so gemütlich Jogginghosen und Unterhemden sind (für beide!): Ab und an sollte man sich für den anderen in Schale werfen.

Die erste gemeinsame Wohnung: Tipp 7

Der letzte Tipp: Atmen! Was rumliegende Socken, offene Zanhpastatuben und das abendliche Fußballfernsehprogramm angeht: Das haben schon andere Paare überlebt. Wer sich liebt, sollte sich wegen solcher Lappalien nicht den Kopf abreißen. An alle Frauen: Was seine Mutter versäumt hat, werden wir auf die Schnelle nicht mehr hinbekommen. Deshalb tief durchatmen und in Geduld üben. Ändern wird man die wenigsten Partner (gilt natürlich für beide Seiten). Und es lebt sich einfach friedlicher, wenn man das einsieht.

von Fiona Rohde