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Liebe & Psychologie

Extreme Dating: 5 völlig verrückte Wege, seinen Traumprinzen zu finden

Kathrin Stangl
von Kathrin Stangl Veröffentlicht am 30. April 2015
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Sich einfach nur auf einen Kaffee treffen oder ins Kino gehen, kann ja jeder. Bei diesen ausgefallenen Dating-Ideen vergesst ihr euer erstes Treffen sicher nicht so schnell ...

Tinder, Online-Dating und Co. machen uns das Single-Leben heute um einiges leichter. Wir können Menschen treffen, denen wir sonst vielleicht nie begegnet wären. Und trotzdem: Die Suche nach dem Traummann ist und bleibt eine echte Mammutaufgabe. Wie viele Frösche muss man küssen, bis endlich mal ein Prinz dabei ist?! Wenn ihr auch noch auf der Suche nach Mr. Right seid, dann haben wir hier ein paar wirklich ausgefallene und verrückte Dating-Varianten für euch. Selbstverständlich ohne Gewähr, aber lustig wird's auf jeden Fall!

1. Speed-Hating

Zugegeben, gleich beim ersten Date aufeinander loszugehen, mag gewöhnungbedürftig sein - könnte sich aber durchaus lohnen. Beim Speed-Hating hat - analog zum Speed-Dating - jeder nur ein paar Minuten mit seinem Gegenüber. In dieser Zeit gilt es, sich gemeinsam über ein Thema aufzuregen. Statt nettem Smalltalk geht es hier richtig zur Sache. Das Ziel: Durch den gemeinsamen Hass auf etwas sollen sich die Beteiligten näherkommen.

Und so dumm ist das gar nicht. Denn: Anders als beim Speed-Dating läuft die Unterhaltung beim Speed-Hating keinesfalls Gefahr in ein langweiliges Bewerbungsgespräch mit immer den gleichen Fragen abzurutschen. Und: Gemeinsame Feinde / Hassbilder stärken die zwischenmenschliche Beziehung. Angeblich soll die Erregung, die beim gemeinschaftlichen Aufregen ganz nebenbei entsteht, sogar auf den Partner projiziert werden. Fest steht auf jeden Fall: Bei dieser Dating-Variante lernt man von Anfang an sehr viel über Kommunikations- und Konfliktfähigkeit des anderen.

Fazit: Speed-Hating ist perfekt für alle Schnell-an-die-Decke-Geher und Kommunikationstalente. Zartbesaitete Menschen oder solche, die sich schnell persönlich angegriffen fühlen, sollten vielleicht lieber eine andere Dating-Variante wählen.

2. Weed-Dating

Weed? Nein, diese Dating-Variante hat so überhaupt gar nichts mit Marihuana zu tun. Man trifft sich auch nicht zum gemeinsamen Kiffen sondern zum Gärtnern. Ja, richtig gelesen. Beim Unkraut-Dating treffen sich völlig Fremde, um gemeinsam Gemüse oder Blümchen anzupflanzen und sich dabei näherzukommen. Weed-Dating gibt es bisher nur in den USA, aber nachdem Urban Gardening auch in Deutschland immer beliebter wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch wir beim Beete umgraben Ausschau nach Mr. Right halten.

Fazit: Weed-Dating ist ideal für Naturburschen und Hobbygärtner - allen anderen könnte das gemeinsame Samen setzen und Blumen gießen vielleicht eine Spur zu langweilig sein. Auf der anderen Seite: So ein erster Kuss im Gewächshaus kann durchaus reizvoll sein.

3. Single-Basar

Klingt völlig verrückt und abwegig, aber: Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, euch euren Traumprinzen zu ersteigern? Online-Dienste bieten diesen Service an. Anhand des eigenen Profils können Männer und Frauen sich zur Auktion freigeben. Wer am meisten für sie bezahlt, bekommt den Zuschlag zum Date. Der zu Ersteigernde kann bei der Entscheidung allerdings nicht mitreden, was das Kennenlernen erheblich erschweren dürfte. Schließlich ist der wohlhabendste Single nicht automatisch auch der passendste Kandidat für die große Liebe.

Fazit: Für Fans von Online-Dating mag die Single-Auktion eine echte Option sein, um einen passenden Partner zu finden. Allerdings ist die Idee, einen Mann an die meistbietende Frau zu vergeben, auch völlig absurd. Das erinnert schon etwas an Sklavenhandel, oder?

4. Silent Dating

Wie der Name schon sagt, darf beim Silent Dating nicht gesprochen werden. Kommuniziert wird ausschließlich über Mimik, Gestik und - weil man sonst ja gar nichts über sein Gegenüber herausfinden würde - mit Hilfe kleiner Zettelchen. Dem ein oder anderen erleichtert das sicher das Kennenlernen, schließlich lassen sich Komplimente und Emotionen um einiges einfacher aufschreiben als aussprechen. Allerdings sind die Kennenlern-Möglichkeiten bei dieser Dating-Variante auch sehr beschränkt und nicht jeder macht sich gerne beim Grimassenziehen vor fremden Menschen zum Affen.

Fazit: Perfekt für Smalltalk-Hasser und eher schüchterne Menschen. Auf diese Weise kann man ganz einfach das Eis brechen, ohne sich unwohl dabei zu fühlen. Einziges Manko: Spätestens beim zweiten Treffen muss man dann doch den Mund aufkriegen ...

5. Pheromon-Party

"Man muss sich riechen können" bekommt hier gleich eine ganz neue Bedeutung. Auf Pheromon-Partys dreht sich alles um den Geruchssinn. Die Idee hinter dem Dating-Trend aus den USA ist simpel: Wer mitmachen will, bekommt ein T-Shirt und schläft drei Nächte lang darin. Tagsüber wird das Baumwoll-Shirt im Kühlschrank oder Gefrierschrank deponiert, damit der Eigengeruch nicht verloren geht. Am Party-Abend gibt jeder seinen Beutel ab, er wird mit einer Nummer auf einem bunten Post-It (blau für Männer, rot oder rosa für Frauen) versehen und für die anderen Singles zum Schnüffeln bereitgelegt.

Natürlich gibt es während der Pheromon-Party auch Getränke an der Bar und es kann nach Lust und Laune getanzt und gefeiert werden. Doch der Fokus liegt auf der T-Shirt-Schnüffelei. Gefällt einem der Geruch eines Plastikbeutels samt Inhalt, lässt man sich damit fotografieren. Die Bilder werden anschließend in einer Diashow auf der Leinwand gezeigt. Wer sein attraktives Pendant glücklich mit der eigenen Plastiktüte posieren sieht, kann sie oder ihn aufsuchen und sehen, was der Abend noch so bereit hält.

Fazit: Wer einen sehr stark ausgeprägten Geruchssinn hat, sollte auf diese Dating-Variante vielleicht besser verzichten. Sicher riecht nicht jedes T-Shirt nach Frühlingsblumen und Parfüm ...

Und wenn das Date erfolgreich war: Mit dieser sexy Wäsche seid ihr auf alles vorbereitet:

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von Kathrin Stangl