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Jungbrunnen: Diese 5-Minuten-Routine macht dich 5 Jahre jünger!

von Inga Back Veröffentlicht am 30. Mai 2017
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Und sie beinhaltet keine unverschämt teure Feuchtigkeitscreme. Versprochen.

Heutzutage ist unsere Haut unfassbar vielen Belastungen ausgesetzt. Freie Radikale in der Luft, chemische Zusätze in der Kleidung und im Essen und aggressive UV-Strahlen machen unserer Haut das Leben schwer. Man könnte argumentieren, dass es diese Probleme immer schon gab, dass sie früher sogar schlimmer waren, doch erstens stimmt das in vielen Fällen nicht und zweitens war früher das Bewusstsein darum nicht so groß wie heute.

Und da wir nun voll im Bilde sind, sind wir auch in der Lage uns gegen diese schädlichen Einflüsse zu schützen. Damit wir hoffentlich noch ganz lange die Vorzüge einer frischen und straffen Haut genießen können. Für diejenigen, die noch nicht überzeugt sind: Seht euch Jennifer Aniston an - die Frau ist fast 50.

Würdet ihr das glauben, wenn ihr sie nicht vor 20 Jahren als bereits erwachsene Rachel bei "Friends" gesehen hättet? Genau, natürlich nicht.

Da wir Normalsterbliche uns jedoch keine sündhaft teuren Beauty-Behandlungen und Personaltrainer leisten können, müssen wir andere Wege finden, um unser jugendliches Aussehen zu konservieren. Einer davon ist diese 5-Minuten-Routine:

Die 1. Minute: Face Yoga

Ja, Gesichtsyoga klingt im ersten Moment skurril, aber lasst euch einen Augenblick darauf ein. Denn eigentlich ist es nichts anderes als Training für die Gesichtsmuskulatur. Und wenn regelmäßiges Training unsere Beine straff hält, warum sollte das dann nicht auch auf das Gesicht zutreffen? Bei klassischen Stirnfalten helfen Mimikübungen zwar nicht, aber im Kampf gegen die Schwerkraft schon. So lassen sich zum Beispiel Falten am Hals und Hängebäckchen verhindern - oder zumindest hinauszögern.

Eine einfach Übung ist, wenn ihr mit einer locker geballten Faust von unten gegen euer Kinn drückt und dann entgegen der Spannung versucht euren Mund zu öffnen.

Die 2. Minute: Eine Massage für die Augen

Es gehört auch zum Gesichtsyoga, fokussiert sich aber auf die Massage der Muskeln und nicht auf das Training. Durch das Massieren wird die Muskulatur besser durchblutet. Auch das führt zu einer Verminderung von Falten.
Damit auch ihr davon profitieren könnt, müsst ihr mit dem Zeige- und Mittelfinger ein V-Symbol machen und die Mittelfinger zwischen euren Augenbrauen positionieren und die Zeigefinger am äußeren Rand der Augenbrauen. Dann schaut ihr nach oben und kneift die Augen ein wenig zusammen, sodass das untere Lid nach oben gezogen wird. Wenn die Muskulatur ein bisschen zittert, wisst ihr, dass ihr es richtig gemacht habt. Danach entspannt ihr die Muskulatur und schließt die Augen.
Wiederholt diese Übung etwa sechs Mal.

Gesichts-Yoga-Übungen können in Kombination mit einer guten Pflege wahre Wunder bei unserer Haut bewirken. Dieses Wissen nutzen inzwischen auch Kosmetikmarken wie zum Beispiel Vichy, die mit der Erfinderin von Faszien-Yoga ein ganzes Gesichts-Yoga-Programm entwickelt haben.
Zum Gesichts-Yoga-Video gelangt ihr hier.

Die 3. Minute: Vorbereitung ist alles

Bevor ihr irgendein Produkt ins Gesicht schmiert, solltet ihr sichergehen, dass ihr dabei nicht die ganzen Bakterien des Tages umverteilt. Schmutz kann aus der Luft, durch das Smartphone oder über eure Hände an die empfindliche Gesichtshaut gelangen und dort die Poren verstopfen. Eine safte Gesichtsreinigung ist also ein Muss und falls ihr plant diese Routine am Abend durchzuführen, gehört dazu selbstverständlich auch das Abschminken.

Das richtige Reinigungsprodukt zu finden, ist dabei gar nicht so einfach. Jede Haut ist anders und reagiert dementsprechend auch anders auf Reinigungsprodukte. Allgemein gilt jedoch, dass ihre der Haut nicht zu viel Fett entziehen solltet, sonst riskiert ihr eine für Rötungen, Spannungen und sogar Pickel empfängliche Haut. Wenn ihr nach der Reinigung also das Gefühl habt, dass eure Haut sich besonders "sauber" anfühlt, weil sie vielleicht sogar ein bisschen spannt, könnt ihr davon ausgehen, dass das Produkt zu aggressiv für euren Hauttyp ist und ihr auf ein sanfteres umsteigen solltet.

Welche Reinigungsprodukte zu euerm Hauttyp passen, erfahrt ihr hier.

Die 4. Minute: Ein Serum

Ein wahres Wundermittel, das jedoch viele Frauen noch gar nicht kennen, ist ein gutes Serum. Diese bestehen meist aus reinen, kaltgepressten Ölen. Die verschiedenen Öle enthalten wertvolle Vitamine und Antioxidantien, die bestehende Schäden in der Haut reparieren und sie für weitere Herausforderungen wappnen. Gleich nach der Gesichtsreinigung ist die Haut besonders empfänglich für die Pflege und saugt sie auf wie ein Schwamm.

Das gilt im Übrigen auch für fettige Haut. Es klingt kontraproduktiv, doch viele Öle helfen sogar die Talgproduktion der Haut zu regulieren und können so auch Unreinheiten bekämpfen. Das gilt zum Beispiel für kaltgepresstes Jojobaöl.

Die 5. Minute: Zum Schluss eine Portion Feuchtigkeit

Ganz ohne Feuchtigkeitscreme geht es natürlich trotzdem nicht. Sie muss allerdings nicht teuer sein, denn das heißt nicht unbedingt, dass die Creme gut ist und wo "Naturkosmetik" draufsteht, ist nicht unbedingt Natürliches drin. Wer eine Feuchtigkeitscreme gefunden hat, die für seine Haut funktioniert: Glückwunsch, damit seid ihr dem Großteil von uns einen gewaltigen Schritt vorraus. Für alle anderen gilt: Verliert die Hoffnung nicht und achtet beim Kauf darauf, wie lang die Liste der Inhaltsstoffe ist.

In der Kosmetik ist es schon schwer die Wirksamkeit einzelner Stoffe nachzuweisen, wenn nun aber 40 aufgezählt werden, die alle miteinander in eine Wechselwirkung treten, wird es nahezu unmöglich. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit bei empfindlicher Haut, dass sie dadurch gereizt wird. Wer das vermeiden möchte, greift also zu einfachen und natürlichen Pflegeprodukten wie zum Beispiel zu diesem Aloe-Vera-Gel.

Es eignet sich für nahezu jeden Hauttyp, spendet Feuchtigkeit und hilft sogar bei Hautunreinheiten. Wer Aloe-Vera-Gel jedoch als Tagespflege nutzen möchte, sollte zusätzlich einen Sonnenschutz auftragen.

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von Inga Back 6 050 mal geteilt