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Enthaarungscreme: 5 Dinge, die du vorher wissen musst!

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 7. Juni 2019

Du hast noch nicht die richtige Methode zur Haarentfernung für dich gefunden? Hier erfährst du, welche Vorteile Enthaarungscreme mit sich bringt und was du bei der Anwendung unbedingt beachten musst.

Rasieren, Waxing, Sugaring, Epilieren: Der Beautymarkt hat eine ganze Reihe an Methoden für eine glatte, stoppelfreie Haut zu bieten. Kein Wunder, dass simple Enthaarungsmittel wie Enthaarungscreme komplett in Vergessenheit geraten. Dabei bringt die günstige Creme ein paar Vorteile mit sich, die unseren Nass-Rasierer in der Dusche in den Schatten stellt.

Hier kommen 5 wichtige Dinge, die du über Enthaarungscreme wissen musst.

#1: Die Enthaarung mit Enthaarungscreme ist schmerzfrei

Du bekommst schon Panik, wenn du das Geräusch des Epilierers hörst? Dann könnte Enthaarungcreme eine gute Alternative für dich sein: Denn diese Enthaarungsmethode ist vollkommen schmerzfrei. Die Cremes enthalten alkalische Chemikalien, die das Keratin in den Haaren angreifen. Die Haare lösen sich durch diese Reaktion von der Haut ab und können nach der Anwendung zusammen mit der Creme mit Wasser entfernt werden.

#2: Enthaarungscreme kann zu Hautirritationen führen

Zwar tut das Enthaaren mit der Creme nicht weh, doch die darin enthaltenden Chemikalien setzen unserer Haut trotzdem zu. Um allergische Reaktionen zu vermeiden, solltest du die Creme vor der ersten Anwendung unbedingt einmal 24 Stunden vorher an einer kleinen Stelle an deinem Körper testen bevor du sie auf größeren Hautpartien aufträgst. Bei kleineren Hautverletzungen oder Irritationen ist es besser, ganz auf Enthaarungscreme zu verzichten.

Wer zu sensibler Haut neigt, kann zu milden Enthaarungscremes greifen, zum Beispiel von Veet (hier für ca. 3 Euro bei Amazon shoppen).

#3: Das Ergebnis hält länger an als beim Rasieren

Die Beine und Achseln einfach unter der Dusche zu rasieren ist zwar super schnell erledigt und ebenso schmerzfrei wie bei der Haarentfernung mit Enthaarungscreme. Doch die Härchen sind auch ruckzuck wieder nachgewachsen, häufig sind die ersten Stoppeln bereits nach einem Tag spürbar. Das ist bei Enthaarungscreme anders: Sind die Haare einmal entfernt, hast du meist eine Woche, manchmal sogar 10 Tage deine Ruhe.

#4: Vorsicht im Intimbereich

Die Haut an deinen Beinen hat die Creme super vertragen und nun denkst du darüber nach, sie auch im Intimbereich anzuwenden? Dabei solltest folgende Dinge beachten: Nicht jede Enthaarungscreme ist für den Intimbereich geeignet. Der Hinweis muss ausdrücklich auf der Herstellerinformation zu finden sein. Ist deine Creme für die Anwendung im Intimbereich erlaubt, ist es dennoch ratsam, sie von deinen Schleimhäuten fernzuhalten.

Nach der Anwendung solltest du deine Haut gründlich mit Wasser abspülen. Parfümierte Produkte oder Lotionen, die Alkohol enthalten, sind anschließend absolut tabu. Pflege deine Intimzone stattdessen mit einer besonders milden Feuchtigkeitscreme ohne Duftstoffe. Auch Rasieröl (gibt's hier von Tea Tree Oil für ca. 13 Euro bei Amazon) oder Babypuder kann die sensible Haut nach der Haarentfernung wieder beruhigen.

Übrigens: Wenn du Härchen im Gesicht entfernen möchtest, solltest du spezielle Enthaarungscreme fürs Gesicht benutzen. Die gibt es zum Beispiel von Veet.

#5: Haarentfernung mit Enthaarungscreme: Step by Step

1. Trag die Creme auf die zu enthaarende Körperzone auf die trockene Haut auf und lass sie einwirken. Wichtig: Halte dich dabei ganz genau an die empfohlene Einwirkzeit, um Hautreizungen zu vermeiden.

2. Entferne anschließend die aufgelösten Haare mit dem kleinen Spatel und spüle dann die restliche Creme sorgfältig mit Wasser ab.

3. Pflege deine Haut nach der Enthaarung mit einer milden Feuchtigkeitspflege, um den natürlichen Schutzmantel deiner Haut wieder herzustellen. Finger weg von parfümierten und alkoholhaltigen Produkten, die deine Haut zusätzlich irritieren können.

Im Video: DAS sind die häufigsten Ursachen für Pickel am Po

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von Sophia Karlsson
 

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