Home / Fashion & Beauty / Make-up & Pflege / Ungewöhnlich, aber wirkungsvoll: Die Schönheitsgeheimnisse von Marilyn Monroe

© Oredia
Fashion & Beauty

Ungewöhnlich, aber wirkungsvoll: Die Schönheitsgeheimnisse von Marilyn Monroe

von Christina Moeser Veröffentlicht am 20. Juni 2013

Sie ist eine Ikone Hollywoods und gleichzeitig ein Symbol vollendeter Weiblichkeit. Doch welche Geheimnisse hatte die schöne Marilyn Monroe, um so attraktiv zu wirken? Waren es gute Ideen oder fragwürdige Methoden? Entdecken Sie unsere Analyse ...

Im Jahr 1952, als ihre Karriere auf dem Höhepunkt war, vertraute sich Marilyn Monroe der Zeitschrift ‚Pageant‘ an und verriet ihre ganz eigenen Fitness- und Ernährungstipps. „Ehrlich gesagt, fand ich meinen Körper nie wirklich besonders und noch bis vor kurzem habe ich nur selten über meine Linie nachgedacht“, gestand sie der Journalistin. „Meine einzige Sorge war immer, nicht genug zu essen zu bekommen. Heute muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel esse. Und mit Sportübungen habe ich mich auch nie gequält“, verrät die junge Schauspielerin amüsiert.

Sonne? Nein danke

Marilyn Monroe lebte zwar in Los Angeles, war aber trotzdem kein großer Fan von ausgedehnten Sonnenbädern. „Ich finde nicht, dass eine gebräunte Haut attraktiver ist als eine weiße Haut, oder dass sie gesünder ist (…) Ich mag es, von Kopf bis Fuß blond zu sein“, beteuerte die Schauspielerin.

Unsere Meinung: Marilyn wäre eine perfekte Botschafterin für die Kampagnen gegen Hautkrebs gewesen. Wir brauchen aber eine ausreichende Menge an Licht pro Tag, damit unsere innere Uhr nicht aus dem Takt kommt. Sonnenschutz ist wichtig, natürlich, aber die Flucht vor der Sonne sicher nicht.

Die 'Slow Attitude'

Die Schönheitsikone betonte, es „zu hassen, gestresst zu werden“ und „keine angespannten Situationen zu ertragen“. „Morgens komme ich einfach nicht aus dem Bett“, erzählt Marilyn Monroe weiter, und sie war tatsächlich nicht dafür bekannt, pünktlich zu sein. Die Dauer ihres Schlafs war aber sehr unterschiedlich und konnte mal 5 Stunden, mal 10 Stunden pro Nacht betragen. Ein weiteres Detail: Die junge Frau ertrug keine Nachtwäsche und schlief im Winter wie im Sommer nur mit einer großen Decke.

Unsere Meinung: Marilyn hatte eine "Zen" Einstellung. Das ist toll, denn Stress spielt eine wichtige Rolle bei der Oxidation und ist damit mitverantwortlich für vorzeitige Hautalterung. Bevorzugen wir jedoch eine feste Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden, kann unser Körper sich gut regenerieren.

Sport ja, aber nicht zu viel

Marilyn Monroe erklärte trotzdem, jeden Morgen 10 Minuten mit kleinen Gewichten von 2,25 kg zu trainieren, damit bestimmte Muskelpartien straff bleiben. Mit ausgestreckten Armen mache sie kreisende Bewegungen oder hebe die Arme bis über den Kopf. „Jeden Morgen nach dem Zähneputzen und der Gesichtspflege (…) lege ich mich neben meinem Bett auf den Fußboden und fange mit meinen Übungen an (…) Ich zähle meine Übungen aber nicht wie die Sportler mit, die man im Radio hört. Ich könnte die Übung nicht ertragen, wenn ich mich fremdbestimmt fühlte“, erklärt sie weiter.

Unsere Meinung: Sport ist perfekt, um den Körper fest und straff zu halten, aber auch, um oxidativen Stress zu bekämpfen. Siehe Marilyn! Aber Vorsicht: Sport in zu hohem Dosen steigert die Produktion von freien Radikalen - die Moleküle, die unsere Haut altern lassen. Glück im Unglück, denn freie Radikale lassen sich leicht durch die Aufnahme von Antioxidantien ausbremsen.

Ungewöhnliche Ernährungsgewohnheiten

„Man hat mir gesagt, dass meine Ernährungsgewohnheiten merkwürdig seien, aber das finde ich nicht“, meint sie. Man muss aber zugeben, dass ihre Hyperprotein-Diät weder appetitanregend noch ausgeglichen war. Marilyn Monroe begann ihren Tag mit einer Tasse Milch, in die sie zwei rohe Eier und eine Multivitaminpille mixte. Abends gab es Lamm oder Leber aus dem Backofen mit vier oder fünf rohen Möhren. Mehr hatte der tägliche Speiseplan nicht zu bieten.

„Ich muss wohl vom Hasen abstammen, denn von Möhren bekomme ich nie genug“, scherzte sie. Und sie verriet auch ihre kleine Schwäche: ein Eisbecher abends auf dem Nachhauseweg. „Wenn ich nicht so viele Proteine essen würde, könnte ich mir diese Sünde nicht erlauben“, gibt sie zu.

Unsere Meinung: Wir sind uns nicht sicher, ob Ernährungsberater Marilyns Ernährung gut heißen würden. Wohl eher nicht. Wir bleiben also lieber bei unseren drei ausgewogenen Mahlzeiten pro Tag und unserem fünf verschiedenen Sorten Obst und Gemüse täglich.

von Christina Moeser

Das könnte dir auch gefallen