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SO fühlen sich Brüste wirklich an! Diese Kampagne sagt Brustkrebs den Kampf an

von Anne Walkowiak Erstellt am 24. September 2014
SO fühlen sich Brüste wirklich an! Diese Kampagne sagt Brustkrebs den Kampf an© Kaper/ CopperFeel!

Jede achte Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs. Eine erschreckend hohe Zahl. Dabei bemerken die ersten Anzeichen oft nicht die Ärzte, sondern die Frauen selbst. Die Kampagne 'What Normal Feels Like' will ALLE Frauen dazu anhalten, ihre Brüste regelmäßig abzutasten. Denn Früherkennung rettet Leben!

Zum ersten Mal ist es in Großbritannien erlaubt, barbusige Frauen auf einer Plakatwand zu zeigen. Und zwar aus einem sehr guten Grund: Es geht um den Kampf gegen Brustkrebs. Die Organisation CoppaFeel!, verantwortlich für die Kampagne #WhatNormalFeelsLike (Deutsch: Wie sich Normal anfühlt), will über Brüste sprechen. Sie will Berührungsängste abbauen und das natürliche Gespür für die eigene Brust fördern. Damit Frauen auch kleinste Veränderungen frühzeitig erkennen.

Tatsache ist: Noch immer scheuen sich zu viele Frauen, sich selbst abzutasten. Oft aus Bequemlichkeit, vor allem aber aus Unsicherheit.

"Dieses Jahr wollen wir, dass ihr eure Brüste kennen lernt, euch gut dabei fühlt und darüber nachdenkt, mit welchen neuen Attributen ihr sie beschreiben könnt", schreibt CoppaFeel! auf seiner Seite. Ziel ist, dass Frauen sich mit ihren Brüsten wohlfühlen und sie so akzeptieren, wie sie sind. "Je normaler es ist, über Brüste zu sprechen, umso selbstverständlicher werden sich Frauen selbst abtasten und Veränderungen feststellen", sagt Kris Hallenga, Gründer der Organisation.

Es geht nicht darum, wie groß, prall oder straff eine Brust ist. Sondern darum, wie gesund und natürlich schön sie ist. Deshalb zeigt CoppaFeel! ganz normale Frauen mit ganz normalen Brüsten.

Wir finden: Tolle Aktion! Fangen wir endlich an, unseren Körper so zu lieben, wie er ist. Verlieren wir die Scheu. Wir sind es uns wert!

© Kaper/ CopperFeel!