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Fashion & Beauty

Diese Künstlerin hat genug von superschlanken Models & startet ein aufregendes Projekt ...

von Nadine Jungbluth Erstellt am 5. März 2015
© Iris Brosch

Wow! Diese Frauen beweisen, dass Models nicht Kleidergröße 36 tragen müssen.

Die französische Künstlerin Iris Brosch findet es seltsam, dass uns in den Medien immer nur ein Frauentyp gezeigt wird, nämlich der superschlanke. Statt auf dünne Models zu setzen, holt sie stattdessen kurvige und auch stark übergewichtige Frauen vor ihre Kamera und setzt sie gekonnt in Szene. Ihr Fotoprojekt "Physical Feminism" begeistert derzeit die ganze Welt.

Das Argument von Brosch: Das Frauenbild hat sich in den letzten Jahren so stark verändert. Die Frauen und besonders die Models werden immer weiter in ihrer physischen Erscheinung "reduziert", um immer weniger Platz in dieser Welt einzunehmen. Mit ihren runden Frauenbildern möchte sie wieder mehr Platz für Weiblichkeit in dieser Welt zurückerobern. Sie möchte unser Frauenbild verändern und zeigen, dass es nicht nur superschlanke Frauen, sondern viele weitere Körperformen gibt.

© Iris Brosch

Natürlich ist extremes Übergewicht genau wie extremes Untergewicht nicht gesund. Aber wir finden es gut, dass Iris Brosch uns mehr Vielfalt zeigt. Uns Frauen gibt es nicht nur in einer Standardgröße. Statt immer nur Models mit Kleidergröße 36, möchten wir gerne Frauen in allen Größen und Formen sehen, die zu sich und ihrem Körper stehen.

Das Video zur Fotostrecke:

Noch mehr Infos zu Iris Brosch findet ihr auch auf ihrer Facebookseite oder auf Instagram.

Was denkt ihr über die Fotos? Ästhetische Kunst oder ein unnötiges Projekt?