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Foundation: So findet ihr das richtige Make-up für einen tollen Teint!

von der Redaktion Veröffentlicht am 13. März 2018
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Du bist auf der Suche nach einer Foundation, die perfekt zu deinem Hautton und Hauttyp passt? Wir verraten dir, worauf du beim Kauf von neuem Make-up achten solltest.

Foundation, Make-up, Grundierung, Base - diese verwirrende Vielfalt an Begriffen meint tatsächlich ein und dasselbe Produkt: Die kosmetische Grundlage für einen ebenmäßigen Teint. Ob sie nun kompakt oder flüssig, cremig oder als leichtes Fluid daher kommt - Foundation ist heute ein echtes Allround-Talent.

Die neuen Formeln können den Teint mattieren oder zum Strahlen bringen. Sie können Feuchtigkeit spenden und vor UV-Strahlung schützen. Ihre Hauptaufgabe bleibt jedoch: Uns einen ebenmäßigen Teint zu schenken.

Die richtige Foundation für eure Haut

Weil Foundation im Gesicht großflächig zum Einsatz kommt, solltet ihr sie genauso sorgfältig auswählen wie eure Tagescreme. Der erste Schritt: Wählt ein Produkt, das zu eurem Hauttyp passt. Foundation für trockene Haut ist zum Beispiel für das ölige Pendant zu reichhaltig und wird dann fleckig.

Der zweite Schritt ist die Wahl der richtigen Farbe. Wie ihr die findet, verraten wir euch hier.

Wichtig: Der perfekte Farbton

Um den richtigen Farbton zu finden, solltet ihr die Foundation vor dem Kauf auf jeden Fall testen. Der oft empfohlene Handrücken ist dafür aber nicht die richtige Stelle. Besser: Tragt drei Farbtöne, die in Frage kommen, nebeneinander auf der Wange auf und entscheidet dann, welche Farbe am besten zum natürlichen Hautton passt.

Die falsche Farbe ist der häufigste Fehler bei der Verwendung von Make-up. Häufig ist das auch der Grund, warum die Foundation einige Zeit nach dem Auftragen fleckig aussieht.

Wer partout nicht den richtigen Farbton findet, kann Foundations auch mischen - allerdings nur innerhalb einer Serie. Unterschiedliche Sorten Foundation sollten nicht gemischt werden, da sich die Texturen oft nicht verbinden und ein gleichmäßiges Auftragen dann nicht mehr gewährleistet ist.

Der dritte Schritt zum Traum-Teint: Das richtige Auftragen und Verblenden der Foundation. Wie das geht, erfahrt ihr im nächsten Schritt.

Foundation richtig auftragen

Der richtige Farbton ist schon mal die halbe Miete - doch das richtige Auftragen ist fast genauso wichtig, damit das Ergebnis toll aussieht.

Das Make-up selbst sollte sehr sparsam verwendet werden. Am besten gebt ihr etwas davon auf den Handrücken und nehmt es mit den Fingern der anderen Hand auf, so dass möglichst wenig davon auf den Fingern ist. Dann das Make-up mit klopfenden Bewegungen in die Haut einarbeiten. Für das Einarbeiten und Verblenden der Foundation können ebenfalls eure Finger oder ein Make-up-Pinsel oder -Schwämmchen zum Einsatz kommen.

Sind an einigen Stellen Unreinheiten, Pigmentflecken oder Äderchen, die mit etwas mehr Make-up kaschiert werden müssen, wiederholt den Vorgang an dieser Stelle einfach öfter. Das dauert zwar etwas länger, aber es lohnt sich, um ein besonders natürliches Ergebnis zu erzielen.

Arten von Foundation

Foundation-Arten unterscheiden sich in Konsistenz, Inhaltsstoffen und Deckkraft. Das sind die vier wichtigsten Formen:

> Flüssigfoundation: Je nach Produkt stärker oder schwächer pigmentiert und emulsionsähnlich. Wird für jeden Hauttyp angeboten. Besonders hygienisch: Produkte im Pumpspender.

> Kompaktes Make-up: Kompakt-Foundation ist stärker pigmentiert als Flüssigfoundation. Es eignet sich besonders gut für unreine, großporige Haut und alle, die eine starke Abdeckung wünschen. Am besten mit einem Schwämmchen auftragen. Anschließend unbedingt mit Puder fixieren.

> Creme Make-up: Cremiges Make-up ist ebenfalls gut deckend und wird meist im Tiegel angeboten. Durch einen hohen Anteil an Fettstoffen und Ölen ein Spezialist für trockene Haut. Wer schnell glänzt, sollte die Finger davon lassen.

> Puder-Make-up: Gut geeignet für alle, die sich ein leichtes, natürliches Ergebnis wünschen. Durch den hohen Puder-Anteil allerdings ungeeignet für sehr trockene Haut. Kann direkt nach der Tagescreme angewendet werden.

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Foundation für normale Haut

Wenn es darum geht, was eine Foundation können muss, kommen die unterschiedlichen Haut-Bedürfnisse ins Spiel. Haut, die Pigmentflecken und Verfärbungen aufweist, braucht Inhaltsstoffe, die diese sanft auflösen und entfernen. Haut, die zu Rötungen neigt, braucht dagegen eher beruhigendes bzw. neutralisierendes Make-up.

Wer normale Haut hat, braucht diese Spezialisten-Make-ups nicht und kann sich ganz darauf konzentrieren, den richtigen Farbton zu treffen. Über eine Extraportion Feuchtigkeit in der Foundation freut sich aber auch dieser Hauttyp. Worauf keine Haut verzichten kann: Ein Lichtschutzfaktor! Viele Foundations bringen ihn gleich mit.

Foundations für trockene Haut

Trockene Haut benötigt eine Foundation, die intensiv Feuchtigkeit spendet. Und: Vor dem Auftragen des Make-ups unbedingt eincremen und warten, bis alles gut eingezogen ist. Auf zu trockener Haut wirkt das Make-up oft stumpf und trocknet sie dann noch mehr aus.

Foundations für ölige Haut

Ölige Haut besitzt häufig Unreinheiten, die gut abgedeckt werden müssen. Außerdem profitiert sie von einer Foundation, die antibakterielle Wirkstoffe enthält. Eine leichte Formel, die ölfrei ist und mattierende Substanzen (z.B. Kieselerde) enthält, ist eine gute Wahl für alle, die nach dem Schminken schnell wieder glänzen.

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