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Pflegeroutine-Update: Darauf schwören Beauty-Profis in der kalten Jahreszeit

von Sophia Karlsson Veröffentlicht am 1. Januar 2017

Trockene Haut und sprödes, glanzloses Haar im Herbst? Dann kommen hier die ultimativen Pflege-Tipps, mit denen ihr die kalte Jahreszeit austricksen könnt.

Der Herbst ist die perfekte Zeit, das Beauty-Programm ein wenig aufzustocken. Wenn es draußen plötzlich kalt und ungemütlich wird, freut sich die Haut nämlich ganz besonders über eine Extraportion Pflege – und zwar von Kopf bis Fuß.

Pflege-Spezialist: Cold Cream

Sobald die Luft draußen kälter wird, produzieren die Talgdrüsen in unserer Haut weniger Fett, wodurch die Haut weniger vor äußeren Einflüssen geschützt wird. Daher ist eine trockene, schuppige Haut besonders im Winter bei den meisten die Folge.

Um unserem natürlichen Säureschutzmantel im Winter ein wenig unter die Arme zu greifen, schwören Beauty-Profis auf sogenannte Cold Creams. Dieser extra Pflege-Step wird nach der Gesichtsreinigung und vor der Tages- oder Nachtpflege aufgetragen. Das Besondere: Cold Creams besitzen eine rückfettenden Eigenschaft. So wird der Schutz vor Kälte oder trockener Heizungsluft verdoppelt und die Wirkung der darauffolgenden Pflege verstärkt. Alternativ funktioniert diese Zusatzpflege aber auch mit einem feuchtigskeitsspendenden Serum oder einem Softener.

Belohnt wird man mit einer geschmeidigen, gut durchfeuchteten Haut – ohne Spannungsgefühle.

© La Roche-Posay

Streichelzartes Winter Must-have: Dusch-Öl

Eine lange, heiße Dusche ist im Herbst und Winter verlockend. Doch länger als 15 Minuten sollte die Duschzeit nicht dauern. Heißes Wasser und Duschgel lösen die natürliche Fettschicht auf unserer Haut. Ersetzt Seife oder Duschgel daher durch ein reichhaltiges Duschöl, das die Schutzfunktion der Haut bewahrt und sie vor dem Austrocknen schützt.

Body Wake-up: Körperpeeling

Damit die Haut an Armen und Beinen auch im Winter schön geschmeidig bleibt, garantiert ein Körperpeeling vor dem Eincremen den maximalen Pflege-Boost. So werden abgestorbene Hautschüppchen sanft entfernt und die Pflegestoffe der Bodylotion besser aufgenommen. Nach dem Peeling also Eincremen nie vergessen.

Tipp: Ein reichhaltiges Körperpeeling könnt ihr auch ganz leicht selbst herstellen, zum Beispiel aus Honig oder Olivenöl und Zucker. Für eine etwas grobkörnigere Variante könnt ihr statt Zucker Meersalz verwenden – hilft besonders gut an den Ellenbogen und Schienbeinen.

Sleeping Beauty: Overnight Masken

Keine Zeit für eine Gesichtsmaske? Doch, die habt ihr! Overnight Masken tragt ihr nämlich vor dem Schlafengehen auf – und lasst sie dann die gesamte Nacht einwirken. Das Besondere: Nachtmasken bilden einen Schutzfilm auf der Hautoberfläche. Der Schutzfilm sowie die lange Einwirkungszeit machen es den Inhaltsstoffen möglich, tatsächlich in die Haut einzuziehen.

Egal ob müde, trockene oder glänzende Haut – die Overnight Masken gibt es für alle Hauttypen und in jedem Preissegment. Ein weiterer Vorteil: Die Masken haben bereits beim Auftragen eine beruhigende Wirkung und bringen uns schön entspannt ins Bett.

© Kiehl's

Zarter Kussmund: Natürlicher Lip Balm

Die zarte Haut unserer Lippen verfügt nicht über eigene Talgdrüsen, wodurch unsere Lippen besonders in der kalten Jahreszeit schnell trocken und spröde werden. Ein Lip Balm sollte im Winter also immer mit dabei sein! Achtet beim Kauf vor allem auf natürliche Inhaltsstoffe und reichhaltige, cremige Formulierungen, zum Beispiel mit Kakao- oder Sheabutter.

Gönnt euren Lippen außerdem hin und wieder ein natürliches Lippenpeeling, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und die Haut wieder glatt und geschmeidig zu machen.

Hier verraten wir euch, wie ihr ganz einfach Lippenpeelings selber machen könnt:
Lippenpeeling selber machen: Denn zarte Lippen küsst man lieber!

von Sophia Karlsson