Home / Fashion & Beauty / Make-up & Pflege

Fashion & Beauty

Schön durch die Wechseljahre: Wie verändert sich die Haut?

von gofeminin Erstellt am 31. März 2021
Schön durch die Wechseljahre: Wie verändert sich die Haut?© Getty Images

Die hormonellen Veränderungen während der Wechseljahre machen sich auch in unserer Haut bemerkbar. Die Haut wird trockener, verliert an Elastizität und fordert ein ganz neues Pflege-Programm. Hier kommen 5 Tipps, die euch in dieser Zeit helfen.

Die Wechseljahre bringen eine ganze Reihe an Veränderungen mit: Von lästigen Hitzewallungen, Schlafstörungen und Gereiztheit über Gewichtsschwankungen bin hin zu Veränderungen unserer Haut. Die Umstellung des Hormonhaushalts geht an keiner Frau vollkommen spurlos vorbei.

Die gute Nachricht: Die meisten Beschwerden sind nur von kurzer Dauer und verschwinden von allein wieder. Für die Veränderung unserer Haut gilt dies zwar leider nicht, doch mit den richtigen Tipps könnt ihr gezielt gegen die natürlichen Alterserscheinungen arbeiten.

Hautprobleme in den Wechseljahren: Das steckt dahinter

Nicht nur die hormonellen Prozesse verändern sich in den Wechseljahren. Die Menopause wirkt sich auch auf unsere Haut aus. Durch den abfallenden Östrogengehalt im Körper verlieren die Zellen mehr und mehr die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern. Hinzu kommt, dass die Erneuerung und Regeneration der Hautzellen immer langsamer abläuft, wodurch die Haut dünner und weniger elastisch wird.

Das ist aber längst kein Grund zu verzweifeln: Wie so oft kann man mit der richtigen Ernährung und einem Pflege-Programm, das auf die neuen Bedürfnisse der Haut abgestimmt ist, den plötzlichen Veränderungen entgegenwirken.

Hier kommen 5 effektive Tipps, mit denen eure Haut auch während der Wechseljahre prall und strahlend erscheint.

1. Das Hautpflege-Programm umstellen

Die Auswahl an Anti-Aging-Produkten speziell für die trockener werdende Haut in der Menopause ist mittlerweile riesig. Die perfekte Gesichtscreme für sich zu finden, kann deshalb schon zur echten Herausforderung werden. Einen kleinen, aber feinen Unterschied speziell für die Haut ab 50 sollen Pflege-Produkte bieten, welche die Kollagenproduktion unterstützen. Ab 50 wird die körpereigene Kollagenproduktion nämlich langsamer und die Haut wird nicht mehr so gut mit Feuchtigkeit versorgt wie mit 30. Dadurch verliert die Haut insgesamt an Straffheit und Falten werden immer stärker sichtbar.

Eine effektive Gesichtspflege-Serie gibt es beispielsweise von L'Oréal Paris Age Perfect, bestehend aus einer Tagespflege, Nachtpflege und Augenpflege. Die straffende Pflege "Pro Kollagen Experte" wirkt der Hautabsackung mit speziellen Kollagen-Aminosäure-Fragmenten entgegen und stimuliert die Stützfasern der Haut für mehr Straffheit. Ein weiterer Punkt, der die Gesichtscreme so beliebt macht: Die Creme enthält einen sogenannten Melanin-Block, der altersbedingte Pigmentflecken reduziert. Schon nach einem Monat regelmäßiger Anwendung wirkt die Haut fester und gepflegter und Altersflecken wirken gemildert.

Hier könnt ihr die "Pro Kollagen Experte" Pflege-Serie von L'Oréal Paris online bestellen:

> Hier geht's zur Tagescreme
> Hier geht's zur Nachtcreme
> Und hier geht's zur Augencreme

Tipp: Gerade für Frauen ab 50 kann es sinnvoll sein, der Haut eine Extraportion Feuchtigkeit zu schenken und die solide Tages- und Nachtcreme mit einer Ampullen-Kur aufzustocken. Gesichtspflege-Ampullen funktionieren ganz ähnlich wie ein Gesichtsserum. Sie werden zusätzlich zur gewöhnlichen Feuchtigkeitscreme verwendet und verstärken den Pflege-Effekt.

Trotz der leichten Textur ist die Intensiv-Pflege von Ampullen reich an wertvollen Inhaltsstoffen für unsere Haut. Die 7 Tage Ampullen-Kur von L'Oréal Paris Age Perfect verwöhnt reife Haut, regt die Kollagenproduktion und lässt sie insgesamt frisch und gefestigt erscheinen.

Hier könnt ihr die 7 Tage Ampullen-Kur "Pro Kollagen Experte" von L'Oréal Paris online bestellen.

2. Viel Wasser trinken tut der Haut jetzt besonders gut

Neben der äußeren Pflege durch reichhaltige Cremes kann man auch von Innen nachhelfen. Unsere Zellen bestehen zu großen Teilen aus Wasser. Es ist also nur logisch, dass an unserer Haut direkt erkennbar wird, ob wir ausreichend trinken. Wenn wir genug trinken, wird unsere Haut besser durchblutet, die Zellen werden mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und die Haut wird quasi von innen aufgepolstert. Gleichzeitig werden Abfallstoffe leichter abtransportiert. Die Haut wird also praller und reiner.

Am besten 2 bis 3 Liter pro Tag trinken. Und nicht mogeln: Kaffee, Alkohol und Limos zählen nicht. Greift lieber zu selbstgemixten Saftschorlen, Früchtetee und Mineralwasser.Testet es selbst. Ihr werdet schnell merken, dass eure Haut durch ausreichend Flüssigkeitszufuhr praller und rosiger wirkt.

3. Sonnenschutz ist das A und O

Ausgiebige Sonnenbäder tun unserer Haut nie sonderlich gut. Doch gerade in der Menopause, wenn unsere Haut ohnehin schneller zu Trockenheit neigt und mehr Feuchtigkeit benötigt, können UV-Strahlen sie noch mehr stressen und zu Spannungsfühlen führen. Hinzu kommt, dass die Haut mit dem Älterwerden zunehmend lichtempfindlicher wird und weniger Melanin produziert als in jungen Jahren.

Ganz wichtig ist daher ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor - und zwar nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag, wenn wir für längere Zeit draußen in der Sonne sind. So könnt ihr nicht nur Falten, sondern auch Altersflecken vorbeugen, die unsere Haut älter erscheinen lassen.

4. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Antioxidantien

Wenn es um eine schöne und frische Haut geht, sind freie Radikale unser absoluter Feind. Das Problem dabei ist, dass sie uns täglich immer und überall begegnen. Freie Radikale entstehen beim Stoffwechsel. Sie treten jedoch in besonders hoher Konzentration bei verschmutzter Luft auf. Hallo, Stadtluft! Sie sind Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Das heißt: Sie versuchen umliegenden Molekülen Elektronen wegzunehmen. So schädigen sie unsere Hautzellen und verursachen Falten, schlaffe Haut und sogar Pigmentstörungen.

Um das zu verhindern, müssen wir unsere Zellen also schützen und genau hier kommen Antioxidantien ins Spiel. Sie haben nämlich mehr Elektronen, als sie brauchen und geben Radikalen somit freiwillig welche ab. Das Gute dabei ist, dass wir Antioxidantien sowohl über Pflegeprodukte als auch über die Nahrung aufnehmen können. Es stecken zum Beispiel jede Menge Antioxidantien in Beeren oder Kidneybohnen, aber auch in Tomaten, Nüssen, Kartoffeln und hochwertigen Pflanzenölen.

6. Frucht- und Milchsäure Peelings

Im Gegensatz zu mechanischen Peelings, sind in Säuren keine Schleifpartikel enthalten. So wird die Haut besonders schonend gepeelt. Durch chemische Prozesse werden abgestorbene Hautschuppen entfernt und Poren bis in die Tiefe gereinigt. Die Haut wird so nicht nur reiner, sie wird auch bei der Kollagenproduktion unterstützt und der Feuchtigkeitshaushalt wird verbessert. Also perfekt, für die sensibler werdende Haut ab 50.

Etwas Wichtiges zum Schluss: Hautpflege ist immer sehr individuell. Ob die von uns beschriebenen Tipps oder vorgestellten Produkte für euch funktionieren, könnt nur ihr selbst beurteilen. Wenn ihr eine sehr sensible Haut habt, die zu Irritationen neigt, kann es ratsam sein, einen Hautspezialisten aufzusuchen. So findet ihr garantiert die Pflege, die zu den Bedürfnissen eurer Haut passt.

89 mal geteilt