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Schlechte Haut? 6 Tipps, um Pickel und Unreinheiten in den Griff zu bekommen

von gofeminin Veröffentlicht am 10. Juli 2019

Du hast mit über 25 noch immer mit Pickeln und Hautunreinheiten zu kämpfen? Hier erfährst du, woher deine schlechte Haut kommen kann und mit welchen Tipps du sie schnell wieder in den Griff bekommst.

Während wir als Teenager Pickel und Hautunreinheiten hinter vielen Schichten Abdeckstift versteckt haben, wissen wir es mit 25 plus zum Glück meist besser: Eine dicke Make-up-Schicht lässt unsere unreine Haut zwar für kurze Zeit verschwinden, doch langfristig richten wir mit dieser Methode einen noch größeren Schaden an.

Viel mehr freut sich unsere gestresste Haut über ein gründliches Reinigungs-Programm, milde Pflege-Produkte und vor allem eines: Ruhe. Doch ein radikales Make-up-Detox klingt für die meisten nicht gerade verlockend. Damit dir also leuchtende Hautunreinheiten auf Stirn und Nase möglichst erspart bleiben, ist es wichtig, den Ursachen für deine schlechte Haut auf den Grund zu gehen.

Wir haben die häufigsten Fehler im Umgang mit unserer Haut entlarvt und verraten, mit welchen Tipps du sie vermeidest. So bringst du deine Haut schnell wieder ins Reine.

#1: Finger aus dem Gesicht

Vielleicht ist es dir ja schon einmal selbst aufgefallen: Beim Telefonieren mit der besten Freundin, bei der Arbeit vor dem Laptop oder wenn wir frustriert im Stau feststecken - ständig fassen wir uns mit den Händen ins Gesicht. Und ganz egal wie penibel wir sind, unsere Hände sind niemals vollkommen keimfrei.

Zu den absoluten Bakterienschleudern zählt übrigens unser Smartphone. Hier tummeln sich Millionen Bakterien, die wir über unsere Hände direkt aufs Gesicht übertragen. Dort führen sie nicht nur dazu, dass Unreinheiten und Rötungen entstehen. Sie sorgen außerdem dafür, dass sich bereits bestehende Pickel entzünden. Erinnere dich deshalb selbst immer wieder daran: Finger aus dem Gesicht!

#2: Setze auf spezielle Beauty-Helfer

Anti-Pickel-Produkte trocknen deine Haut zu stark aus? Das liegt daran, dass Hautunreinheiten ab Mitte 20 eine ganz andere Pflege benötigen als noch zu Teenager-Zeiten. Je älter wir werden, desto empfindlicher wird leider auch unsere Haut. Die Zellerneuerung wird langsamer und unsere Haut braucht mehr Zeit, bis Entzündungen und Pickelmale vollständig abgeheilt sind.

Hinzu kommt, dass unsere Haut mit der Zeit immer durstiger wird und viel Feuchtigkeit benötigt, um geschmeidig und elastisch zu bleiben. Spezielle Pflege-Produkte gegen Spätakne helfen dabei, Unreinheiten wieder loszuwerden, ohne unsere Haut dabei auszutrocknen.

Produkt-Tipp: Das AGE Bright Clearing Serum von Dermalogica ist für genau dieses Hautproblem entwickelt und ein echtes Multi-Talent. Es enthält Salicylsäure, die Unreinheiten reduzieren und für ein klares Hautbild sorgen soll.

Gleichzeitig helfen Phytowirkstoffe aus der Auferstehungspflanze Haberlea Rhodopensis dabei, der Hautalterung vorzubeugen. Pigmentierungen werden reduziert, und Linien und Fältchen erscheinen glatter. Die besondere Pflanze ist übrigens für ihr Überleben unter extremen Bedingungen bekannt. Ihre Wirkstoffe glätten unsere Haut und versorgen sie mit viel Feuchtigkeit. Kaufen kannst du das Serum zum Beispiel hier bei Douglas.

Wer mit akuten Hautunreinheiten und sichtbaren Pickelmalen zu kämpfen hat, kann zusätzlich zum AGE Bright Spot Fader greifen. Der Pflegestift wird direkt auf die betroffene Hautpartie aufgetragen. Er lindert schmerzhaft entzündete Pickel sofort und lässt Pickelmale wie auch Pigmentflecken schneller abheilen, ohne die Haut dabei auszutrocknen. Hier das Produkt bei Douglas shoppen.

#3: Wechsel häufiger deinen Kopfkissenbezug

Klar, eigentlich wissen wir, dass wir unsere Bettwäsche alle zwei Wochen wechseln sollten. Trotzdem sind wir damit manchmal nachlässiger, als wir gerne zugeben wollen. Dabei tummeln sich in unserem Bett nicht nur Milben, sondern auch Bakterien und Pilze, die Allergien, Asthma und Hautunreinheiten hervorrufen können.

Wer also mit Pickeln und Mitessern zu kämpfen hat, sollte sein Bett unbedingt regelmäßig frisch beziehen. Beim Kopfkissen darfst du dabei auch noch gründlicher vorgehen und den Bezug wöchentlich wechseln. So kann sich deine Haut ideal über Nacht regenerieren und Hautunreinheiten wird vorgebeugt.

Tipp: Auch das Material deiner Bettwäsche spielt bei Hautproblemen keine unwichtige Rolle. Tausche deinen gewöhnlichen Baumwoll-Bezug doch mal gegen einen aus Seide. Klingt ein bisschen luxuriös, doch schon diese kleine Umstellung kann Wunder wirken. Bei der Herstellung von Textilien aus Seide ist weniger Chemie im Spiel, weshalb sie für sensible Haut besonders gut verträglich sind.

#4: Ab sofort nur noch saubere Make-up-Tools

Säuberst du Make-up-Schwämmchen, Puder-Pinsel & Co. nach absolut jeder Anwendung? Nein? Das trifft leider auf so gut wie alle Frauen zu. Doch leider machen sich Foundation-Reste, Talg und abgestorbene Hautschüppchen, die sich mit der Zeit in unseren geliebten Beauty-Tools ansammeln, schnell auf unserer Haut bemerkbar.

Achte daher bei schlechter Haut verstärkt darauf, deine Pinsel regelmäßig zu reinigen, damit keine neuen Mitesser und Pickel entstehen.

Wie du deine Beauty-Tools richtig reinigst, erfährst du hier: Do's & Don'ts: Make-up-Pinsel reinigen - so geht's!

#5: Versuche, Stress abzubauen

Streit mit dem Freund oder eine endlose To-do-Liste bei der Arbeit? Wenn wir gestresst sind, Kummer haben oder zu wenig Schlaf bekommen, zeigt sich das direkt in unserem Gesicht. Leider ist es aber nicht möglich, jedem Problem einfach aus dem Weg zu gehen.

In dem Fall gilt es, den Stress besser abzubauen. Das funktioniert zum Beispiel gut mit Sport oder einem Spaziergang an der frischen Luft.

Auch konsequente Schlafenszeiten können dir dabei helfen, Stress besser zu bewältigen und sollen zusätzlich den natürlichen Heilungsprozess unserer Haut ankurbeln. Gleiches gilt für regelmäßige Bewegung.

Video: Die 10 besten Tipps, um Stress zu bewältigen

#6: Achte mehr auf dich und deine Ernährung

Nicht immer lassen sich die Ursachen für Spätakne mit einfachen Tipps und neuen Pflegeprodukten in den Griff bekommen. Häufig ist eine schlechte Haut auch ein Zeichen dafür, dass der Darm nicht gut funktioniert. Wenn Rötungen und Pickel also einfach nicht verschwinden wollen oder schlecht abheilen, ist ein Check-up beim Hausarzt oder Heilpraktiker auf jeden Fall ein gute Idee.

Auch Zucker, Milchprodukte und Weißmehl sollen Hautunreinheiten begünstigen. Deshalb lohnt es sich eine zeitlang darauf zu verzichten und mit entgiftenden Tees und guter Ernährung den Darm wieder in Balance zu bringen. Oft spiegelt die Haut das wieder, was in unserem Körper im Verborgenen bleibt.

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von gofeminin
 

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